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Apfelbaum schneiden: So gelingt die nächste Ernte in jedem Fall!

Apfelbaum schneiden: So gelingt die nächste Ernte in jedem Fall!

Wie schneidest du einen Apfelbaum richtig? Bevor es an das Schneiden und Kürzen von Obstbäumen geht, solltest du einige Punkte beachten. Der Schnitt eines Fruchtbaumes hängt vom richtigen Zeitpunkt ab. Der korrekte Baumschnitt spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Nur wenn du diesen Tipps folgst, trägt dein Baum auch im nächsten Jahr volle Früchte. Wie gelingt dir die perfekte Ernte? Das verraten wir dir in diesem ausführlichen How-to!

1. Apfelbäume schneiden – eine Anleitung für den idealen Schnitt

Wenn es um das richtige Schneiden von Apfelbäumen geht, dann ist guter Rat oft teuer. Dabei musst du den Apfelbaumschnitt nicht unbedingt einem fachkundigen Gärtner überlassen. Dank dieser Anleitung kannst du deinen Apfelbaum auch ohne fremde Hilfe schneiden. Ein paar Dinge solltest du dabei unbedingt berücksichtigen. Dazu gehören folgende Faktoren:

  • Der richtige Augenblick.
  • Die ideale Temperatur.
  • Das korrekte Werkzeug.
  • Die passende Form der Baumkrone.

2. Den richtigen Zeitpunkt zum Schneiden von Obstbäumen finden

Beim Schneiden von Obstbäumen solltest du auf den richtigen Zeitpunkt und auf die Signale des Baumes achten. Dabei empfiehlt es sich, den Baum zu schneiden, solange dieser ruht. Das heisst, dass die beste Zeit für den Baumschnitt zwischen November und März liegt. Früchte trägt der Apfelbaum nämlich in der Regel im Spätsommer und Herbst. Das Wachstum beginnt hingegen wieder im Frühjahr. Der richtige Zeitpunkt zum Schneiden von Apfelbäumen ist also:

  • Im Frühjahr oder Frühsommer, um das Wachstum des Baumes zu verlangsamen (Sommerschnitt)
  • Im November (Winterschnitt) zur besseren Beurteilung der dann laubfreien Krone.

3. Apfelbäume schneiden nach der Ernte

Nach der Ernte deines Apfelbaumes bereitest du ihn für die Wintermonate vor. Je besser der Schnitt, desto mehr Potential verspricht dein Apfelbaum im Folgejahr. Die Kontrolle deines Baumes ist dabei essentiell. Du solltest vor allem darauf achten, sogenannte Fruchtmumien auszusortieren. Bei Fruchtmumien handelt es sich um abgestorbene Früchte. Diese sorgen für einen geringeren Ertrag und ermöglichen einen Schädlingsbefall. Daher solltest du den Fruchtmumien spätestens nach dem Pflücken deine besondere Aufmerksamkeit schenken.

Obwohl der Baumschnitt direkt nach der Ernte möglich ist, solltest du deinen Apfelbaum nach Möglichkeit erst im Winter oder Frühjahr stutzen. Dadurch hemmst du das Wachstum des Baumes und förderst fruchtbare Kurztriebe. Vor allem bei stark wachsenden Bäumen ist das Abschneiden der jungen Äste erst im Frühjahr, spätesten jedoch im Sommer, zu empfehlen. Folgende Dinge solltest du beachten:

  • Den Apfelbaum mehrmals im Jahr schneiden. Das garantiert einen hohen Ertrag.
  • Verwende scharfes Werkzeug für saubere Schnitte.
  • Bei Temperaturen unter -5 Grad ist das Holz brüchig. Vermeide zu diesem Zeitpunkt das Schneiden.
  • Äste komplett entfernen und keine Stümpfe hinterlassen. Dort entstehen nicht erwünschte Neutriebe.
  • Altes Fruchtholz ausdünnen. Trotz blütenreicher Äste sind die Äpfel hier meist kleiner, da sie in der Krone wenig Sonne abbekommen.

4. Der richtige Obstbaumschnitt im Winter

Wie du deinen Apfelbaum schneidest, hängt vor allem von der jeweiligen Jahreszeit ab. Schneide deinen Baum mindestens zweimal im Jahr. Der Sommerschnitt ist dabei genauso wichtig wie der Winterschnitt. Im Sommer verlangsamt ein richtiger Obstbaumschnitt das Wachstum des Baumes. Das führt dazu, dass er neue Triebe bekommt. Ausserdem können Äpfel dadurch besser reifen.

Spätestens im November folgt der Winterschnitt des Baumes. Da der Apfelbaum im Winter eine Krone ohne Laub trägt, lässt sich der Baum dann viel besser beurteilen. Im Winter folgt eine Ausdünnung der Baumkrone. Das hat den positiven Nebeneffekt, dass du damit Pilzen und sonstigen Schädlingen weniger Raum zur Entfaltung bietest. Darüber hinaus entfalten Äpfel bei einer dünnen Baumkrone ihren vollen Geschmack im Folgejahr und bewahren ihren hohen Vitamingehalt.

5. Die richtige Form für den Obstbaum

Wie sieht der ideale Baumschnitt aus? Dieser Frage solltest du mit Bedacht nachgehen. Der ideale Baumschnitt entscheidet nämlich über die Höhe deines Ertrags. Hier legst du zudem die zukünftige Form deines Baumes fest. Du entfernst schwache Triebe, die in Konkurrenz zu den starken Trieben stehen. Achte bei senkrecht stehenden Ästen darauf, nicht horizontal zu schneiden. Damit verhinderst du, dass sich Regenwasser auf den Stümpfen sammelt. Nutze eine scharfe Pflanzenschere zum Schneiden von Apfelbäumen.

6. Den richtigen Rückschnitt beachten

Beim Rückschnitt des Apfelbaumes gilt es, nicht die falschen Äste zu entfernen. Im schlimmsten Fall droht eine Krankheit und der Baum geht ein. Um dies zu verhindern, solltest du den Rückschnitt deines Baumes gezielt ins Visier nehmen. Dabei gilt: Bei stark wachsenden Apfel- und Quittenbäumen solltest du mit dem Rückschnitt bis zum Spätwinter warten. Ein schwächeres Wachstum sorgt nämlich für eine ideale Blütenbildung. Je mehr Blüten, desto besser das Ergebnis. Damit dein Baum auch noch im nächsten Jahr viele Früchte trägt, ist ein richtiger Rückschnitt des Apfelbaumes essentiell. Die meisten Obstbäume tragen erst an ihren zweijährigen Ästen Früchte. Du solltest daher nur die Zweige entfernen, die deutlich jünger und schwächer als andere Zweige sind.

7. Den Mitteltrieb beachten

Beim Obstbaumschnitt solltest du eine Pyramidenform anstreben. Die Baumkrone ist licht, um auch den unteren Äpfeln ausreichend Sonne zu gönnen. Eine besondere Bedeutung kommt daher dem Mitteltrieb zugute. Dieser sollte allerhöchstens eine Scherenlänge über die Seitentriebe hinausragen. Die Krone ist möglichst flach zu halten.

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