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Unkrautvernichtung – diese Mittel machen es leicht

Unkrautvernichtung – diese Mittel machen es leicht

Unkräuter stören die Idylle des Gartens. Sie passen nicht in das Bild liebevoll gepflegter Blütenbeete und perfekter Rasenflächen. Noch schlimmer: Sie ernähren sich von Wasser und Nährstoffen, die eigentlich für das Gedeihen der Gartenpflanzen erforderlich sind. Dadurch verdrängen sie unsere mühsam gezogenen Stauden und verunstalten Fugen und Wiesen. Unkrautvernichtung ist deshalb ein essenzieller Bestandteil des Gärtnerns. Unkräuter haben neben ihrem Störfaktor jedoch noch eine andere Seite. Sie sind oft Heilkräuter und eignen sich für gesunde Tees und Salate. Je zeitiger du mit der Bekämpfung beginnst, umso weniger Arbeit bereitet dir das Unkraut in der Zukunft.

Was ist Unkrautvernichtung?

Verschiedenste Gewächse zählen als Unkraut, dabei haben sie jedoch eine Gemeinsamkeit: Sie sind vom Menschen unerwünscht. An sich handelt es sich jedoch nicht grundsätzlich um „schlechte“ Gewächse. Treten sie in unseren Gärten oder auf landwirtschaftlichen Nutzflächen auf, verursachen sie Schäden. Auf Ackern bewirken sie oft ökonomische Beeinträchtigungen, da sie den Wuchs der Nutzgewächse behindern. Im gärtnerischen Bereich haben sie negative Auswirkungen auf die Ästhetik. Deshalb gibt es zahlreiche Methoden der Unkrautvernichtung. Doch nicht alle eignen sich gleich gut für jedes Unkraut. Eines der Grundprinzipien der Unkrautvernichtung lautet: Beginne so früh wie möglich mit der Bekämpfung des Unkrauts, denn je stärker es sich ausbreitet, umso schwieriger wird es, deine Wunschgewächse zu erhalten.

Warum ist Unkrautvernichtung im Garten notwendig?

Gärtner verwenden viel Zeit und Mühe darauf, ihr Reich nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. Umgeben von farbenprächtig blühenden Stauden, frischem Rasengrün und gepflegten Wegen geniessen wir die Sommertage und bewundern die Resultate der mühsamen Arbeit. Doch Unkraut bedroht diese Szene. Sie stören nicht nur die Erscheinung von Beeten und Wiese, sondern machen den Kulturgewächsen Konkurrenz und können dazu führen, dass diese eingehen. Unkraut nimmt den Stauden Nährstoffe, Wasser und Licht. Deshalb sind Massnahmen der Unkrautvernichtung unerlässlich, um die Schönheit deines Gartens zu bewahren. Da Unkraut besonders wuchskräftig ist, beginne so früh wie möglich mit der Unkrautvernichtung und führe sie kontinuierlich fort.

Was sind häufige Unkräuter?

Unkraut kann in Form verschiedener Typen auftreten, woraus sich unterschiedliche Gefahren für deine Gewächse und spezifische Gegenmassnahmen ergeben. Die korrekte Erkennung des vorkommenden Unkrauts verschafft dir daher Vorteile. Manche Sorten bilden kräftige Wurzeln, sodass du diese gründlich beseitigen musst, um ein erneutes Austreiben zu verhindern. Andere Arten vermehren sich durch fliegende Samen, etwa der Löwenzahn. Durch zeitiges Abschneiden der Blüten verhinderst du seine Verbreitung.

Beispiele für Unkraut:

  • Löwenzahn
  • Distel
  • Klee
  • Giersch
  • Brennnessel

Bedenke prinzipiell, dass viele Unkrautspezies als Heilkräuter gelten und zudem zur Biodiversität beitragen. Sie bieten Nahrungsquellen etwa für Bienen und andere Insekten. Brennnesseln kannst du nach dem Entfernen zu einem gesundheitsfördernden Tee verarbeiten.

Welche Arten der Unkrautvernichtung gibt es?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Unkrautvernichtung, nämlich mechanische, biologische und chemische. Zur mechanischen Unkrautvernichtung gehören etwa das Jäten und Abflammen. Beim Jäten beseitigst du das Unkraut per Hand oder mittels Handwerkzeugen und Maschinen. Biologische und chemische Techniken der Unkrautvernichtung nutzen bestimmte Substanzen, die sie auf die Gewächse oder Erde auftragen. Der gravierende Unterschied besteht darin, dass sich biologische Methoden natürlicher Stoffe bedienen, während chemische Mittel häufig aggressiv sind und Schäden an der Umwelt verursachen können. Bevorzuge deshalb die mechanische Beseitigung und greife nur im Notfall auf chemische Alternativen wie Herbizide zurück.

Wie erfolgt die Unkrautvernichtung mit Essig und Salz?

Unkrautvernichtung mit Essig und Salz ist möglich, allerdings nicht empfehlenswert. Obwohl die beiden Substanzen das Unkraut zunächst erfolgreich zu vernichten scheinen, ergeben sich daraus langfristige Schäden für deine Erde. Denn beide Stoffe zeichnen sich durch sehr lange Abbauzeiten im Erdboden aus. Sie liegen nach dem Eintrag hochkonzentriert im Boden vor und beeinträchtigen dadurch das Wachstum deiner Pflanzen auf lange Sicht. Verzichte also auf die Verwendung von Essig und Salz und nutze stattdessen andere biologische Möglichkeiten der Unkrautvernichtung. Schliesslich möchtest du die Fruchtbarkeit deiner Erde auf Dauer erhalten.

Wie erfolgt Unkrautvernichtung im Rasen?

Zur erfolgreichen Unkrautvernichtung im Rasen gibt es einige Tipps, die du im Selbsttest ausprobieren kannst. Zunächst gilt es, dem Unkraut zuvorzukommen. Unkraut ist oft die Folge eines Mangels an Nährstoffen. Dadurch fehlt es dem Gras an Stärke und Lücken entstehen. Diese bilden optimale Voraussetzungen für Unkraut. Nutze deshalb Produkte wie Rasendünger, um die Nährstoffversorgung deiner Wiese sicherzustellen. Auch mechanische Methoden wie das Ausstechen des Unkrauts sowie das Vertikutieren schützen deine Wiese.

Welche Hausmittel zur Unkrautvernichtung gibt es noch?

Neben dem Jäten ist auch das Übergiessen des Unkrauts mit kochendem Wasser ein probates Hausmittel. Samenunkraut dämmst du ein, indem du die Blütenstände abschneidest. Zudem gibt es weitere biologische Möglichkeiten gegen Unkraut, die die Bodenfruchtbarkeit und Umwelt schonen.

Hausmittel zur Unkrautvernichtung:

  • Jäten
  • Blütenstände abschneiden
  • Hochdruckreiniger
  • kochendes Wasser
  • Brennesseljauche
  • Kartoffelwasser

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