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Im späten Frühjahr ist die richtige Zeit gekommen, die Prachtkerze in den Garten zu setzen. So hat sie genug Zeit, um bis zum kalten Winter starke Wurzeln auszubilden. Für die anspruchsvolle Schmetterlingsblume wählst du einen sonnigen, warmen Standort. Frost verträgt sie nicht, deshalb warte auf jeden Fall den letzten Nachtfrost ab! Setzt du mehrere Stauden ins Beet, benötigst du zwischen den Pflanzlöchern einen Abstand von etwa vierzig Zentimetern. Hier hebst du nun passende Löcher aus, etwa so tief, wie der Topf deiner jungen Staudenpflanze hoch ist. In die Pflanzgrube hinein kommt etwas Sand und Kompost. Ein durchlässiger Boden verhindert Nässe: So verhinderst du, dass die Stauden anfällig für Krankheiten und Schädlinge werden.
Nach diesen Vorbereitungen topfst du die Staude aus und setzt sie in die vorbereitete Grube.
Damit die Gaura ihre Wurzeln fest im Erdreich verankern kann, braucht sie trotz sonniger Tage genügend Feuchtigkeit. Deshalb gilt es in den nächsten Wochen, die Entwicklung aufmerksam zu beobachten und bei Bedarf zu wässern. Immer dann, wenn die Oberfläche getrocknet ist, braucht die Pflanze Nachschub. Ist die Prachtkerze einmal fest verwurzelt, benötigt sie nur bei Trockenheit zusätzliches Wasser, verlangt aber keine durchgehende Feuchtigkeit mehr wie am Anfang.
Je nach den Bedingungen, die der Boden im Garten bietet, braucht die Prachtkerze keinen zusätzlichen Dünger. Die Gaura mag sandige, trockene Böden. Durchlässig und mager darf der Untergrund gerne sein. Auch an Gehölzrändern, wo der Boden etwas humoser ist, gedeiht die Prachtkerze bestens. Je nach Sorte erreicht sie unter guten Bedingungen über 1,20 Meter Wuchshöhe. Deshalb passt sie ins Staudenbeet als Hintergrundbepflanzung bestens. Topfpflanzen auf dem Balkon solltest du etwa einmal im Monat düngen, damit genügend Nährstoffe vorhanden sind. Im Kübel setzt du die Pflanze in ein Gemisch aus Sand, Splitt oder Lavagranulat plus Blumenerde, im Verhältnis etwa 60 Prozent Blumenerde zu 40 Prozent Sandgemisch.
Ein dichtes Blütenmeer im Staudenbeet bietet die Gaura, je nach Sorte, von Juli bis in den Oktober hinein. Während dieser Zeit schneidest du vertrocknete und verwelkte Pflanzenteile und Blüten heraus, weiter braucht die Staude keine Pflege. Das „Ausputzen“ sorgt dafür, dass die Gaura genug Energie und Platz hat, um schnell weitere Blüten auszubilden. Ist die Blütezeit vorüber, schneidest du die ganze Pflanze auf etwa zehn Zentimeter über dem Boden herunter.
Prachtkerzen sind nur bedingt winterhart, manche Sorten gar nicht. Deshalb braucht der Dauerblüher etwas Winterschutz. Nach dem Schneiden im Herbst deckst du das Beet deshalb mit einer dicken Schicht Laub, Stroh oder Reisig ab. Diese wirkt isolierend und schützt die empfindlichen Pflanzen vor dem Frost. Auch ein spezielles Gartenvlies taugt als Frostschutz-Massnahme. Schmetterlingsblumen im Balkonkübel schneidest du ebenfalls zurück und bringst sie in ein kühles, aber frostfreies Winterquartier im Haus. Hier solltest du die Wurzeln etwa einmal pro Woche giessen, damit sie nicht völlig austrocknen.
Die Prachtkerze ist keine besonders langlebige Staude. Das Teilen von Wurzelballen hat deshalb meist keinen Erfolg. Vielversprechender ist es, im Mai auszusäen. Im Gewächshaus oder unter Glas klappt die Vermehrung auch ganzjährig. Bis zur Keimung dauert es bei 20 Grad Temperatur etwa zwei Wochen, pikieren kannst du die zarten Pflänzchen nach ungefähr sechs Wochen. Achte darauf, die Saatschale für deine Samen stets feucht, aber nicht richtig nass zu halten.
So wird die Saat gelegt:
Jeder Mensch sollte einmal in seinem Leben einen Baum gepflanzt haben – so sagte man früher. In Zeiten des Klimawandels ist das Bäumepflanzen wieder zum grossen Thema geworden. Du hast dir auch schon überlegt, in deinem Garten ein Bäumchen anzusiedeln? Vielleicht eine Sorte, die hübsch aussieht und „nebenbei“ noch essbare Früchte trägt? Dann können wir dir das Setzen eines Nussbaums ans Herz legen. Ein Haselnussbaum beispielsweise liefert nicht nur wertvolle Nüsse, er ist auch ausgesprochen klimafreundlich. Warum das so ist, und wie du eine Baumhasel richtig pflanzt und pflegst – das erfährst du in diesem Artikel.
Forsythien sind mit ihren unzähligen glockenförmigen, gelben Blüten der Inbegriff für den Frühling. Die Blütezeit dieses Strauches, der auch Goldglöckchen genannt wird, ist von März bis Mai. Doch diese Gartensträucher sind nicht nur beliebt, weil sie äusserst blühfreudig sind und so früh im Jahr blühen: Sie wachsen fast überall, auch wenn sie sonnige Standorte bevorzugen, und sind zudem pflegeleicht und robust.
Kaum eine andere Zimmerpflanze ist so beliebt wie der Ficus benjamina, wie die Birkenfeige mit wissenschaftlichem Namen heisst. So wie Kräuter in jede Küche gehören, gehört er gewissermassen in jedes Büro. Und tatsächlich ist er in den meisten Wohnungen und Büros zu finden. Obwohl die Birkenfeige als pflegeleicht gilt und viele Fehler verzeiht, solltest du doch einiges beachten, damit sie als schöne, stattliche und gesunde Zimmerpflanze deine Wohnung oder deinen Arbeitsplatz ziert. Hier findest du die sieben wichtigsten Punkte – vom Anpflanzen bis zum Vermehren und Pflegen.
Regionales Obst und Gemüse liegen im Trend und werden in der Zukunft sicher eine immer wichtigere Rolle auf dem Lebensmittelmarkt spielen. Wegen der Klimakrise und des Umweltschutzes ist es notwendig, vermehrt Waren aus der nahen Region einzukaufen und zu konsumieren, weil die Lieferwege und die dadurch verursachten Emissionen geringer sind. Regional angebaute Früchte werden wegen der geringeren Lagerzeit umweltfreundlicher behandelt, wovon auch die eigene Gesundheit profitiert. Ausserdem unterstützt du dadurch den benachbarten Bauern. Wir beschreiben die wichtigsten Schritte zum Selberpflücken von Erdbeeren und geben dir hilfreiche Tipps für die Ernte.
Der Schwimmteichbau gehört zur Königsdisziplin der Gartengestaltung. Einen Biopool mit kristallklarem Wasser im eigenen Garten zu baden, ist ein besonderes Privileg. Ist ausreichend Platz vorhanden, lässt sich der Traum vom eigenen Naturbad oft einfacher realisieren, als ursprünglich gedacht. Wichtig sind eine clevere Vorausplanung und die Wahl des passenden Standorts.
Der Lebensbaum ist aus den heimischen Gärten nicht mehr wegzudenken. Die robuste Hecke eignet sich hervorragend als Sicht- und Windschutz und nimmt dabei nur sehr wenig Platz weg. Besonders kleine Gärten profitieren von der immergrünen Wand, die das ganze Jahr über zuverlässig vor Blicken schützt. Thujen sind einfach zu pflegen, in Form zu schneiden und überzeugen durch ihren dichten Wuchs. Aber nicht nur in einer Hecke findest du die Thuja. Mit einem Formschnitt entstehen Solitärs mit Kegeln, Kugeln und Spiralen, die in jedem Garten ein Hingucker sind. Mit dem richtigen Werkzeug und unseren Tipps bringst du deine Pflanzen in Form.