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Die Chrysanthemen heissen botanisch Chrysanthemum und gehören zur Familie der Korbblütler. Sie sind also zum Beispiel mit Margeriten, Astern oder Ringelblumen verwandt. In ihrer ungefüllten Version erinnern ihre Blüten auch an diese Blumen. Die Gattung Chrysanthemum ist sehr vielfältig: Sie umfasst um die 40 Arten und mehrere Tausend Züchtungen. Es gibt Chrysanthemen in vielen Farben: Weiss, Rot, Rosa, Lila, Orange und Gelb. Manche Sorten sind sogar zweifarbig, also zum Beispiel innen Rot und aussen Weiss. Auch die Blütenform unterscheidet sich deutlich: Es gibt einfache strahlförmige Blüten oder auch üppig gefüllte. Manche Stauden werden über einen Meter hoch, andere bleiben bei etwa 50 Zentimetern. Es ist also gar nicht so einfach, sich zu entscheiden … Diese Tipps können helfen:
Chrysanthemen mögen halbschattige Plätze, kommen jedoch auch mit voller Sonne zurecht. Um sie vor Kälte und Wind zu schützen, kannst du sie nahe am Haus aufstellen. Im Kübel, Topf oder Blumenkasten fühlen sie sich zum Beispiel im Hauseingang oder am Balkongeländer wohl.
Die beste Zeit, um Chrysanthemen zu pflanzen, ist das Frühjahr oder der Frühsommer. Achte darauf, dass die Pflanzen genügend Abstand zueinander haben, sonst kann sich Chrysanthemenrost bilden. Chrysanthemen brauchen einen durchlässigen, nährstoffreichen Boden. Arbeite deshalb am besten schon beim Pflanzen ein wenig Kompost mit ein.
Chrysanthemen brauchen viel Wasser, oft auch dann, wenn es geregnet hat. Der Grund: Die Stauden wachsen oft so dicht, dass das Regenwasser kaum bis zum Wurzelballen vordringt. Giesse deshalb deine Chrysanthemen sehr regelmässig, am besten in Schüben. Dann können die Wurzeln das Wasser besonders gut aufnehmen.
Topfchrysanthemen, die du nach der Blüte entsorgst, brauchen keinen Dünger. Bei Sorten, die lange blühen, kann Dünger in der Blütezeit aber zu üppigerem Wuchs führen. Mehrjährige Sorten im Garten brauchen regelmässig Dünger, zum Beispiel Kompost oder Flüssigdünger. Wichtig: Wenn du verwelkte Blüten zügig ausschneidest, bilden sich neue nach.
Um Stecklinge von deinen Topfchrysanthemen zu ziehen, gehst du so vor:
Noch leichter ist die Vermehrung durch Teilung der Staude. Grabe dazu die Pflanze im Frühjahr aus und teile den Wurzelstock mit einer Axt oder einem Spaten in mehrere Stücke. Wähle dann neue Standorte für die Pflanzen und setze sie sofort einzeln ein.
Viele Chrysanthemensorten, die du im Herbst in Töpfen kaufen kannst, sind nicht winterfest. Es lohnt sich deshalb oft nicht, sie noch in den Garten zu pflanzen oder im Haus zu überwintern. Anders sieht das bei winterfesten Sorten aus: Sie kommen im nächsten Jahr wieder und blühen dann im Herbst wieder neu. Damit deine Chrysanthemen den Frost gut überstehen, brauchen sie trotzdem ein wenig Schutz: Schneide sie im späten Herbst auf etwa ein Viertel ihrer Höhe zurück und decke den Wurzelballen gut mit Tannenzweigen, Vliess oder Laub ab. Mehrjährige Topfchrysanthemen kannst du entweder im Topf im Haus überwintern und dann erst im Frühjahr nach draussen setzen oder du pflanzt sie direkt nach der Blüte ins Beet. Dann brauchen sie jedoch besonders viel Winterschutz.
Kleine, an Wattebäusche erinnernde Tupfen an deinen Garten- und Zimmerpflanzen weisen auf einen gefährlichen Befall hin: Wollläuse, auch Schmierläuse genannt, sind relativ leicht zu entdecken. Allerdings freut sich wohl niemand, die Schädlinge an seinen Pflanzen vorzufinden. Die Pflanzensaft saugenden Tierchen können grossen Schaden anrichten und bei einem starken Befall sogar ein Absterben der betroffenen Gewächse verursachen. Daher ist ein rechtzeitiges Erkennen und Eingreifen wichtig. Rette deine Pflanzen und bekämpfe die Schadinsekten so schnell wie möglich. Wie du das am besten machst, erfährst du in unserem Beitrag mit wertvollen Tipps.
Er zählt zu den schönsten Botschaftern des nahenden Sommers: der ranunculus asiaticus, auch Hahnenfuss oder kurz Ranunkel genannt. In bunten Farben erstrahlen die füllig-runden Blüten der Zuchtformen schon im frühen April. Sie sind in allen Farben des Regenbogens verfügbar, und die vielseitige Schnittblume ist für Sträusse und Gestecke beliebt. Im eigenen Garten passt das Hahnenfussgewächs mit Stauden, Freesien und vielen anderen Beetpartnern zusammen. Wie du die Ranunkel richtig pflanzt, welche Pflege sie braucht und wie du die Blüten schneidest, haben wir dir in den folgenden Schritten zusammengestellt.
Der Mond übt eine unglaubliche Kraft auf die Erde aus. Die Mondphasen beeinflussen nicht nur die Meere und das Süsswasser der Erde. Die Tierkreiszeichen tragen dem Rechnung, denn sie wechseln im Rhythmus des Mondes – und in China kennt man neben dem Sonnenjahr und dem Sonnenkalender auch das Mondjahr und den Mondkalender. Aber was bedeutet das für den Garten und die Pflanzen? Welchen Einfluss hat die Kraft des Mondes auf den Haushalt, auf Kräuter, Gemüse und Unkraut? Viele Fragen zum Thema Mondkalender und Garten – wir haben die Antworten.
Willst du Peperoni oder Chili kaufen, hast du oft nur wenige Sorten zur Auswahl. Dabei gibt es zahlreiche Peperoni- und Chilisorten. Doch um von der grossen Auswahl zu profitieren, musst du die Peperoni selber anpflanzen. Auch wenn Chili und Peperoni nicht das gleiche sind, gehören sie doch beide zur Familie der Capsicum-Pflanzen. Darum kannst du diese Anleitung für das Pflanzen von Peperoni und von Chili verwenden. Diese pflegeleichten Pflanzen dürfen genau wie Paprika in keinem Gemüsegarten fehlen.
Viele Menschen entscheiden sich für den Gartenteichbau und erfüllen sich damit den lang gehegten Traum vom eigenen Gewässer. Wasserpflanzen und Fische bringen Leben in den Garten. Der Teich ist als privates Idyll eine Oase der Ruhe. Je nach Planung sind Bachläufe, Springbrunnen oder vielleicht sogar ein Schwimmteich Teil der Gartengestaltung. Für fast jeden Platz gibt es eine passende Lösung. Wer keinen grossen Garten besitzt, findet vielleicht auf der Terrasse eine geeignete Stelle für einen Miniteich.
Die ersten Sonnenstrahlen kitzeln und die Temperaturen steigen. Vor allem unsere Kleinsten freuen sich, wenn der Sandkasten aufgebaut und der Garten zum Freiluftspielzimmer wird. So schön das Buddeln im Sand auch ist – am Abend muss aufgeräumt werden und am nächsten Morgen soll der Sandkasten schnell wieder einsatzbereit sein. Wer hat da schon Lust, vorher lästiges Laub oder Schmutz zu entfernen? Auch der Gedanke, dass Tiere über Nacht den Sandkasten als Toilette missbrauchen, lässt dir einen kalten Schauer über den Rücken jagen? Abhilfe schaffen Sandkastenabdeckungen, die es in unzähligen Varianten gibt und die oftmals noch ganz andere nützliche Funktionen erfüllen.