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Gartengriller: Mit Holzkohle, Gas, Strom oder Hybridgrills zum Grillspass

Gartengriller: Mit Holzkohle, Gas, Strom oder Hybridgrills zum Grillspass

Grillen macht Spass und passt hervorragend zum modernen Lebensstil. Unter der Woche haben wir oftmals wenig Zeit für ein ausgiebiges Grillvergnügen und schaffen es höchstens, ein Steak auf den Grill zu werfen. Am Wochenende aber kommt die Zeit der Gartengriller. Verschiedene Grillsysteme mit unterschiedlichen Brennstoffen bieten für jeden etwas. Das komfortable Grillen mit Strom oder Gasflaschen ist perfekt für einen Wochentag und Stadtmenschen. Per Knopfdruck ist der Grill schnell startklar. Am Wochenende hingegen soll rauchiges Grillaroma die Luft erfüllen. Dann entspannen wir dank Holzkohlegrill und dem betörenden Duft von Aromahölzern. Wir haben Tipps für den ultimativen und sicheren Grillspass.

Warum ist ein Holzkohlegrill der Klassiker bei Gartengrillern?

Für viele ist nur der Holzkohlegrill – wie etwa ein klassischer Kugelgrill – gleichbedeutend mit Grillvergnügen: Der Grillduft soll in unsere Nase steigen. Dafür warten wir gerne auf die richtige Glut. Die Wartezeit vertreiben wir uns mit dem Vorbereiten des Grillguts, Grillzubehörs und einem Aperitif. So wird Grillen mit Holzkohle zum Genuss:

  1. Der Standort: windgeschützt, möglichst freistehend, damit es keine sprühenden Funken gibt.
  2. Der Brennstoff: grobe Kohlestücke (leicht anzufachen, werden sehr heiss) oder gepresste Briketts (schwer anzufachen, brennen konstant).
  3. Das Anzünden: Anzündwürfel, Spiritus oder Gel und für Luftzufuhr sorgen, damit sich das Feuer entfacht.
  4. Der Zeitpunkt: Sobald die Holzkohle weisslich ist und keine Flammen mehr aufsteigen, legst du dein Grillgut auf den Grillrost.
  5. Die Temperatur: Starte mit dem Grillrost auf der höchsten Stufe und arbeite dich bei reduzierter Glut nach unten.

Für ein unwiderstehliches Geruchserlebnis verwendest du Aromahölzer wie Räucherbretter, Räucherchips oder Wood Chunks.

Was macht den Gasgrill bei Gartengrillern immer beliebter?

Ein Gasgrill ist die schnelle Alternative zum Holzkohlegrill – ideal für Berufstätige oder Outdoor-Enthusiasten. Gasgrills sind ausgesprochen einfach zu bedienen. Schnell und sicher zündest du ihn mit der Piezo-Zündung. Die Hitze regelst du komfortabel mit einem stufenlosen Brennerventil. Die meisten Gasgrills haben ein Deckelthermometer, damit du die Temperatur immer im Blick hast. Der Vorteil des Gasgrills ist für Grillfreaks gleichzeitig ein Nachteil. Aus dem Grill steigen weder Rauch noch Qualm auf. Allerdings fehlt dadurch der typische Grillgeruch, ausser du grillst mit offenem Deckel. Mit dem Gasgrill fällt keine Asche an, du hast nur den Grillrost zu reinigen.

Wann ist ein Hybridgrill eine gute Alternative?

Für richtige Grillenthusiasten gibt es eine Lösung, die Gas und Holzkohle vereint: den Hybridgrill. Er ist ideal für kleinere Gärten, die keinen Platz für einen Gas- und Holzkohlegrill bieten. Der Hybridgrill schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe. Hast du wenig Zeit, grillst du mit Gas. Am Wochenende verwandelst du deinen Gasgrill in einen Holzkohlegrill. Anstatt des Grillrosts nimmst du eine Holzkohleablage und legst sie in die Kammern. Der Vorteil ist, du hast keine Probleme mit dem Anzünden. Du befeuerst den Grill nach wie vor mit den Edelstahlbrennern. So kombinierst du komfortables Gasgrillen mit dem Geruchserlebnis eines Holzkohlegrills.

Wer kennt die Vorteile eines Elektrogrills?

Gartengrillern kommt beim Gedanke ans Grillen nicht unbedingt ein Elektrogrill in den Sinn. Elektro oder Strom ist eher etwas für drinnen. Dabei hat der Elektrogrill durchaus Vorteile, wenn ein Stromanschluss in der Nähe ist:

  • schnell aufgebaut
  • sofort grillbereit
  • geruchsarm

Wofür eignet sich der Gartenkamin?

Ein Gartenkamin ist fest installiert. Er ähnelt eher einem offenen Kamin als einem Grill. Das ist wiederum auch ein Vorteil: Er dient sowohl als Grill als auch als Heizung. Zudem ist er durch seine Verankerung sehr stabil und hat einen Rauchabzug. Du kannst deinen Gartenkamin auch gut selbst bauen. Besorge dir einfach im Baumarkt die benötigten Materialien: Beton für das Fundament und den Kamin sowie feuerfestes Gestein. Wichtig ist die Standortwahl, denn verschieben kannst du ihn nicht mehr. Sicherheitshalber solltest du dich in deiner Wohngemeinde nach einer allfälligen Baubewilligungspflicht erkundigen. Ist dein Gartencheminée nicht überdimensioniert, brauchst du in der Regel keine Bewilligung. Achte allerdings auf einen genügenden Abstand zum Nachbargrundstück.

Wozu brauche ich einen Grillwagen?

Ein Grillwagen ist in erster Linie praktisch. Wo auch immer du ihn brauchst, du schiebst ihn auf Rollen bequem an den gewünschten Ort. Einen Grillwagen erhältst du für jedes Grillsystem: Holzkohle, Gas und sogar Lavasteine. Zusätzlich zum komfortablen Schieben bietet der Grillwagen Ablageflächen. Das Grillgut ist in Reichweite und auch benötigtes Grillzubehör findet ausreichend Platz. Nicht zu vergessen ist die grosse Grillfläche. Schnell hast du zusätzlich Fleisch, Fisch oder Gemüse für spontane Gäste aufgelegt.

Wie sorge ich als Gartengriller für Grillspass und Sicherheit?

Grillen macht Spass und ist purer Genuss, wenn auch die Sicherheit nicht zu kurz kommt. Immer wieder passieren Unfälle, weil der Gartengriller unaufmerksam ist. Schmerzhafte Folgen eines Grillabenteuers kannst du einfach verhindern:

  • Achte auf den stabilen, ebenen Stand eines Holzkohlegrills
  • Überprüfe den Grill auf Beschädigungen, wie Löcher oder verstopfte Gasventile
  • Grille mit Holzkohle- und Gasgrill niemals in geschlossenen Räumen
  • Lass Kinder nicht unbeaufsichtigt am Grill
  • Entsorge Asche erst, wenn sie richtig abgekühlt ist
  • Drehe beim Gasgrill nach dem Grillen immer die Gasflasche zu

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