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Das Umsetzen eines Ameisenvolkes ist eine effektive und einfache Methode, um Ameisen aus dem Garten oder von der Terrasse zu verbannen. Dazu benötigst du gewöhnliche Holzwolle und einen Blumentopf. Schaue nach dem Verlauf der Ameisenstrasse. Fülle den Blumentopf mit der Holzwolle. Stelle ihn kopfüber auf die Ameisenstrasse. Die Ameisen verlagern ihr Nest in den Blumentopf. Lass ihn solange auf der Ameisenstrasse stehen, bis die Tiere auch ihre Brut in den Topf verlegt haben. Nimm den Blumentopf und stelle ihn mindestens 50 Meter entfernt an einem Ort auf, an dem sie keinen Schaden anrichten können. Ganz ohne Chemie bist du die Insekten in kurzer Zeit los.
Ameisenstrassen sind die Versorgungswege der Ameisen. Sie führen vom Nest zu den Nahrungsquellen. Wenn neue Nahrungsquellen entdeckt werden, wird der Weg dorthin mit Duftstoffen, sogenannten Pheromonen, markiert. Die Unterbrechung der Ameisenstrassen bewirkt, dass das Volk umsiedeln muss. Wirkungsvolle Hausmittel stehen in jeder Wohnung zur Verfügung. Klebe gewöhnliches Paketklebeband quer über die Ameisenstrasse. Ein dicker Kreidestrich oder Babypuder haben die gleiche Wirkung. An unempfindlichen Stellen kann auch Vaseline die Ameisenstrasse unterbrechen. Wenn du den Verlauf der Ameisenstrassen verfolgst, achte auf Ritzen, Spalten und andere Zugangsmöglichkeiten für Ameisen am Haus. Verschliesse sie sorgfältig mit Silikon.
Den Duft verschiedener Würzkräuter mögen Ameisen nicht. Verteile Lavendelblüten, Gewürznelken, Lorbeerblätter oder Zimt entlang der Ameisenstrasse. In der Wohnung entfaltet sich ein für Menschen angenehmer Duft. Die Ameisen dagegen reagieren empfindlich und suchen schnell das Weite. Alternativ kannst du zur Bekämpfung der Insekten im Naturfachhandel erhältliche ätherische Öle einsetzen. Bringe diese nicht auf Möbeln, sondern nur an unempfindlichen Stellen auf. Du kannst einen Lappen mit Duftöl beträufeln und auf dem Weg der Ameisen auslegen. Die Duftstoffe von Lavendel, Rosmarin, Thymian, Pfefferminze und Salbei halten auch Garten, Terrasse und Balkon ameisenfrei. Pflanze die Duftkräuter ins Beet oder in Kübel.
Zitronensaft und Essig sind geeignete Hausmittel, um Ameisen loszuwerden. Den Geruch vertragen die Krabbeltiere nicht. Träufele die Substanzen auf die Ameisenstrasse und die Insekten verschwinden. Alternativ kannst du Zitronensaft auf ein Tuch sprühen und es auf Ameisenstrassen in der Wohnung auslegen. Im Garten kannst du entlang der Ameisenstrassen Zitronenschalen verteilen.
Kaffeesatz wird von Hobbygärtnern als Düngemittel für Rosen und Gemüse geschätzt. Doch Kaffeesatz kann noch mehr. Verteile ihn auf Beeten und Flächen, die von Ameisen passiert werden. Das im Kaffee enthaltene Koffein hat auf Ameisen eine tödliche Wirkung. Die Pflanzen im Garten dagegen profitieren von der Kaffeesatzgabe. Auch der Einsatz einer Mischung aus Backpulver und Zucker hilft gegen die Ameisen in der Küche. Die Insekten werden vom Zucker angelockt, fressen das Backpulver und sterben daran.
Blattläuse und Ameisen leben in einer ungewöhnlichen Symbiose zusammen. Die kleinen Blattläuse scheiden nach dem Verzehr von saftigen Blättern der Garten- und Balkonpflanzen süssen Honigtau aus. Ameisen ernähren sich davon. Reibe die Blätter befallener Pflanzen mit einer Mischung aus Geschirrspülmittel, Wasser und Milch ab. Diese ungiftige Mixtur vernichtet die Blattläuse. Die Ameisen verziehen sich von selbst, wenn die Honigtau-Quelle versiegt. Wenn du die Pflanzen im Garten mit Bedacht wählst, kannst du gleichzeitig Blattläusen und Ameisen vorbeugen. Lavendel zwischen die Rosen gepflanzt oder einige Knoblauchpflanzen auf den Gemüsebeeten halten deinen Garten von Blattläusen und Ameisen frei.
Verwende in der Wohnung Putzmittel, die Essig oder Zitronensäure enthalten. Sie haben eine hohe Reinigungsleistung, versprühen einen frischen Duft und halten Ameisen fern. Auch gewöhnliches Geschirrspülmittel ist in der Lage, Ameisen aus der Wohnung zu vertreiben. Gib ein paar Spritzer Geschirrspülmittel in einen Behälter mit heissem Wasser. Wische die betroffenen Stellen mit der Lösung gründlich ab und die Ameisen verschwinden. Die Schädlinge sind immer auf der Suche nach Zucker. Wer Nahrungsreste, Obst und Süssigkeiten in der Wohnung gut verschliesst bzw. organische Abfälle täglich aus der Wohnung entfernt, verhindert den ungebetenen Besuch. Sauberkeit und Ordnung helfen auch im Garten, den Ameisenbefall zu verhindern. Lass das Fallobst nicht lange liegen, denn die Ameisen werden von den süssen Früchten magisch angezogen.
Wirft sie die Knospen ab oder nicht? Diese bange Frage stellt sich jeder, der Kamelien (Camellia japonica) hält und über den Winter gebracht hat. Die zarten Blumen haben nämlich den Ruf, bereits auf den winzigsten Pflegefehler mit Knospenfall zu reagieren – mit dem Ergebnis, dass die erhoffte üppige Blüte ausfällt. Ganz so schlimm ist es jedoch nicht. Wenn du für eine gleichmässig hohe Luftfeuchte und kühle Temperaturen sorgst, der Kamelie weder Heizungsnähe, jähe Temperaturwechsel noch kalkhaltiges Giesswasser zumutest, dann bringt sie jedes Jahr zuverlässig wunderschöne Blüten hervor.
Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist ein immergrüner, winterharter Zierstrauch. Im Garten findet er sich häufig als Hecke, da er aufgrund der dichten Blätter und seines schnellen Wuchses einen guten Sichtschutz bietet. Allerdings gelten alle Pflanzenteile, aber vor allem die Früchte, als giftig. Ursprünglich stammt die Pflanze aus Kleinasien, doch mittlerweile existieren verschiedene Züchtungen auf der ganzen Welt. Aufgrund der guten Anpassungseigenschaften gehört der Kirschlorbeer zu den Neophyten und hat sich in vielen Gebieten etabliert. Welche Sorten für dich infrage kommen und wie der Kirschlorbeer gepflanzt und gepflegt wird, erfährst du in der folgenden Anleitung.
Ohne den Treibhauseffekt wäre ein Leben auf der Erde nicht möglich. Doch hast du dich schon mal gefragt, worauf dieser physikalische Effekt eigentlich beruht? Was hat er mit dem Klimawandel zu tun und warum ist es wichtig, diesen Prozess zu verlangsamen? Antworten auf diese und viele andere Fragen erhältst du hier.
Schildläuse (Coccoidea) sind häufig an Zimmerpflanzen zu finden, sie befallen aber auch diverse Gartengewächse. Befallene Pflanzen zeigen rasch unschöne Blattflecken, zudem trocknen die Blätter aus und fallen schliesslich ab. Schon bei den ersten Anzeichen musst du rasch handeln, denn die Pflanzensaft saugenden Schädlinge vermehren sich blitzartig. Chemische Mittel zum Pflanzenschutz – beispielsweise gängige Insektizide – aus dem Fachhandel helfen allerdings wenig, da die Tierchen sich mit einem dicken Schutzpanzer effektiv schützen. Wie du sie trotzdem loswirst, erklären wir dir in diesem Artikel.
Die Freude auf den Genuss der selbst angebauten Kartoffeln wird getrübt, wenn die Knollen von dunklen Gängen durchzogen sind. Als Verursacher kommt der Drahtwurm infrage. Der Schädling ist bei Hobbygärtnern gefürchtet. Kartoffeln gehören zu seinen Lieblingsspeisen. Auch vor Salat, Tomaten, Möhren, Getreide und Blumen macht er nicht Halt. In der Landwirtschaft richten die Tiere enormen Schaden an. Woran ist der Drahtwurm zu erkennen? Wie wird man ihn wieder los? Gibt es natürliche Mittel oder müssen giftige Substanzen zum Einsatz kommen? Welche Massnahmen beugen einem Befall im Garten vor? Wir haben hilfreiche Tipps und Informationen zusammengestellt.
Eine akkurate Rasenpflege bewahrt Gartenbesitzer vor unerwünschtem Unkraut im Rasen. Dennoch machen viele von uns früher oder später die Erfahrung mit fröhlich vor sich hin spriessenden Pflanzen, die wir eigentlich nicht für unsere Grünfläche vorgesehen hatten. Was jetzt hilft: Ruhe bewahren und sich zunächst über Unkräuter informieren. Denn wer seine Pflanzen und seinen Boden gut kennt, erzielt meist die grössten Erfolge in der Unkrautbekämpfung. Plus: Einige Unkräuter gelten sogar als nützlich. Wie du Unkraut vernichtest oder selbst verwertest – hier kommen die wichtigsten Tipps.