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Den Jostabeeren-Strauch pflanzt du am besten im späten Herbst, also im Oktober oder November. Die Chance, dass er im nächsten Sommer besonders ertragreich ist, ist dann hoch. Wähle am besten einen sonnigen bis halbschattigen Standort für die Pflanzung. Bestenfalls ist der Ort windgeschützt. Sollte dein Strauch noch sehr klein sein, binde ihn am besten an einem Rankpfahl fest, damit der Wind ihn nicht schädigt. Als Kletterpflanzen für den Balkon sind die Beeren bislang noch nicht erhältlich. Nutze am besten einen humusreichen Boden, denn in diesem fühlt sich die Jostabeere wohl. Ist der Boden in deinem Garten also sehr schwer oder trocken, solltest du ihn mit Humus aufwerten. Problemlos kannst du den Strauch in der Nähe von Stauden pflanzen.
Wie vorweg bereits erwähnt, ist der Strauch recht anspruchslos, was seine Pflege angeht. Bei der Pflanzung gehst du am besten wie folgt vor:
Ab Mitte Juni kannst du die frischen Jostabeeren dann ernten. Von Krankheiten wie Mehltau oder Milben ist die Jostabeere nur selten betroffen.
Wenn du Jostabeeren ernten möchtest, benötigst du ein wenig Geduld. Erst im zweiten Standjahr tragen die Sträucher Früchte. Bist du von der Frucht so begeistert, dass du sie vermehren willst, gelingt auch dies problemlos. Am besten setzt du etwa im Oktober Stecklinge. Du solltest sie im Winter vor Kälte schützen, denn sie sind sehr frostempfindlich. Der Aufwand lohnt sich allerdings, denn die Jostabeere trägt deutlich mehr Früchte als ihre verwandten Sorten, die Stachelbeere und die Johannisbeere. Auch wird der Strauch grösser, sodass du von einem besseren Ertrag ausgehen kannst.
Hausfrauen und -männer sind von der Jostabeere begeistert, denn sie kann vielfach verwendet werden. Als Topping für Eis oder Desserts macht sie sich genauso gut wie für leckere Kuchen und Torten. Da die Frucht sehr viel Pektin enthält, eignet sie sich hervorragend zum Einmachen und Gefrieren. Ihr tolles Aroma verliert sie dabei nicht. Sehr gesund sind auch Smoothies aus der Jostabeere. Natürlich eignen sich die Ribes aber ebenso für Marmeladen und Gelees. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Für einen leckeren Smoothie benötigst du nur folgende vier Zutaten:
Diese Zutaten gibst du in deinen Smoothie Maker und erhältst ein kalorienarmes und gesundes Getränk. Magst du es hochprozentiger, kannst du aus den Beeren aber auch einen Likör oder Schnaps ansetzen.
Du liebst den sauren und eher herben Geschmack der Schwarzen Johannisbeere und das leicht süssliche Aroma der Stachelbeere? Irgendwo dazwischen siedelt sich die Jostabeere an. Ihren Geschmack kann man nur schwer beschreiben; am besten probierst du die Früchte selbst aus. Alles in allem ist die Jostabeere eine widerstandsfähige Frucht, die unglaublich lecker ist und keine besonderen gärtnerischen Fähigkeiten erfordert.
Das Ziel bei der Züchtung der Jostabeere war es, die beiden Vorteile der Stachelbeere und der Johannisbeere zu verbinden. Gleichzeitig sollte die Kreuzung so ausfallen, dass die für die Stachelbeere charakteristischen, häufig aber störenden Stacheln wegfallen. Dafür sollte die Frucht grösser als die sonst eher kleinen Schwarzen Johannisbeeren sein. So ist die Jostabeere entstanden, wie man sie heute kennt: eine aromatische Frucht, die deutlich grösser ist als die schwarze Johannisbeere.
Die Jostabeere ist als echtes Superfood bekannt, das aufgrund des hohen Vitamin- und Mineralstoffgehaltes viel für deine Gesundheit tun kann. Bereits 100 Gramm liefern dir deinen Tagesbedarf an Vitamin C. Zudem ist in der Jostabeere der Pflanzenstoff Anthocyan enthalten, der deine Gefässe schützt. Dieser für die blauschwarze Farbe verantwortliche Pflanzenstoff soll ebenso eine antioxidative Wirkung haben und vor Entzündungen schützen.
Die Hainbuche, die auch als Weissbuche oder Hornbaum bezeichnet wird, zählt zur Gattung der Birkengewächse. Damit ist die Pflanze mit den Birken und Haselnüssen verwandt, hat also mit der Buche nur wenig zu tun. In unseren heimischen Gärten ist sie besonders als Hecke sehr beliebt und dient als Sichtschutz. Die pflegeleichte Pflanze macht sich aber auch als alleinstehender Baum im Garten sehr gut. Im Wald können die mittelgrossen Bäume eine Wuchshöhe von bis zu 20 Metern erreichen; die Krone wird bis zu zwölf Meter breit. Wie du die Hainbuche richtig pflanzt und pflegst, erfährst du hier.
Spinnmilben gehören zur Ordnung Trombidiformes und in die Familie der Tetranychidae. Die achtbeinigen Spinnentiere kommen weltweit vor und sind vor allem als Schädlinge von Zimmerpflanzen bekannt. Bei trockener Raumluft fühlen sie sich besonders wohl. Die Familie der Spinnmilben umfasst etwa 1.200 Arten. Hunderte von ihnen werden mit bestimmten Pflanzen in Verbindung gebracht. Ein Befall mit den Spinnmilben schwächt die Pflanze, ihre Resistenz gegenüber Krankheiten sinkt. Welche Pflanzenarten besonders gefährdet sind, erfährst du im folgenden Artikel. Ausserdem erhältst du Tipps, wie du Spinnmilben erkennst, was du gegen sie tun kannst und wie du einem Schaden durch die lästigen Winzlinge vorbeugst.
Blattläuse (Aphidoidea) gibt es in jedem Garten. Neben den gefrässigen Nacktschnecken gehören sie zu den häufigsten Gartenschädlingen. Doch nicht nur draussen, auch an deinen Zimmerpflanzen machen sich die bis zu zwei Millimeter langen Winzlinge breit – mit gravierenden Folgen, denn Blattläuse vermehren sich rasant. Wie du einen Befall mit Blattläusen am besten bekämpfst, erläutern wir dir in diesem Artikel.
Weniger Autos auf den Strassen, mehr Fahrradverkehr: Beim Fahrradunterstand geht es nicht nur darum, das Velo zwischen den sonntäglichen Ausflügen wetterfest unterzustellen. Ähnlich wie Parkplätze, Garagen und Carports für Autos muss der Velounterstand im Alltag leicht erreichbar sein. Diebstahlschutz, Wetterschutz, Schutz vor Vandalismus und gleichzeitig leichte Erreichbarkeit soll der Veloständer vor dem Haus bieten. Und zwar nicht nur vor dem eigenen Haus, sondern auch vor Geschäften, Kindertageseinrichtungen und Büros. Wie kann so eine Konstruktion aussehen? Müssen es immer professionelle Fahrradparkanlagen sein? Wie kannst du deinen Fahrradunterstand selbst bauen? Antworten auf diese Frage gibt es hier.
Wer einen Obstbaum im Garten hat, möchte gerne möglichst grosse, gesunde, wohlschmeckende Früchte ernten. Damit der Baum diese auch liefert, musst du ihn regelmässig beschneiden. Denn nur mit Hilfe von Säge und Astschere bleibt die Krone in einer Form, in der alle Früchte genug Licht und Nährstoffe erhalten. Obstbaumschnitt ist eine Kunst: Schneidest du zu viel, treibt er wie wild wieder aus. Schneidest du zu wenig, bringt der Schritt nicht die gewünschte Wirkung. Und sägst du am falschen Ast, ist der Baum verunstaltet. Diese Grundlagen zum Obstbaumschnitt helfen dir weiter!
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