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Die Bonsai-Pflege ist deutlich aufwendiger als die einer normalen Zimmerpflanze. Dennoch braucht man kein Expertenwissen, um lange Freunde an den winzigen Miniaturbäumen zu haben. Die wichtigsten Dinge, die du beachten musst, sind Bewässerung, Düngung und Schnitt. Um das natürliche Wachstum zu hemmen und die typische Miniaturform zu erreichen, wird ein Bonsaibaum immer in eine kleine, flache Schale gepflanzt. Eine besonders aussergewöhnliche Art, einen Bonsai zu züchten, sind Felsenpflanzungen: Dabei wird der Bonsai auf einen kleinen Felsbrocken gepflanzt. Ein Zimmerbonsai sollte an an einem hellen Standort aufgestellt werden – manche Arten bevorzugen direkte Sonne, andere mögen eher halbschattige Plätze. Die Temperatur sollte bei Zimmerbonsais weitgehend konstant bleiben.
Die wichtigste Pflege für einen Bonsai ist der regelmässige Schnitt. Dabei wird unterschieden zwischen dem Erhaltungsschnitt und dem Gestaltungsschnitt. Beim Erhaltungsschnitt werden die frischen Blätter und Äste entfernt, um den Baum zu gleichmässigem Wachstum anzuregen. Laubbäume kannst du am besten mit einer Schere schneiden. Beim Gestaltungsschnitt wird die Form des jungen Baums gesteuert, indem man einige der grossen Äste wegschneidet. Diese Bonsaigestaltung ist eine hohe Kunst, weil sie die spätere Gestalt des Baumes ergibt.
Ein Bonsai muss regelmässig umgetopft werden, weil sich sonst der Wurzelballen verdichtet und der Bonsai dann verhungern kann. Schnell wachsende Bäume solltest du jedes zweite Jahr umtopfen, langsam wachsende nur alle drei bis fünf Jahre, am besten im zeitigen Frühjahr, weil der Baum dann noch nicht wächst. Das solltest du aber nicht routinemässig machen, weil "es an der Zeit ist", sondern den Baum beobachten, um herauszufinden, ob er es benötigt. Verwende dabei immer spezielle Bonsaierde, die auf die besonderen Bedürfnisse dieser Pflanzen abgestimmt ist. Diese Erdmischungen bestehen aus Akadama (einem speziellen Granulat aus Lehm), einem feinen Kies sowie wenig Humus. Wenn du nicht die Möglichkeit hast, den Bonsai häufig zu giessen, solltest du besser eine Mischung mit etwas mehr Humus verwenden, da diese die Feuchtigkeit besser speichern.
Die richtige Bewässerung ist entscheidend für das Gedeihen eines Indoor-Bonsai. Wie oft er gewässert werden muss, hängt von vielen Faktoren ab: etwa der Baumart, der Grösse des Baums, der Jahreszeit, dem Standort, aber auch von der Mischung der Erde und dem Volumen der Schale. Grundsätzlich sollte ein Bonsai erst dann gewässert werden, wenn die Erde leicht trocken ist, denn auf zu viel Wasser reagieren Bonsais sensibel. Dann aber sollte die Erde reichlich durchtränkt werden, damit alle Wurzeln ausreichend befeuchtet sind – am besten mit Regenwasser, notfalls mit abgestandenem Leitungswasser. Gewöhne dich auch daran, den Baum nicht immer zum gleichen Zeitpunkt zu giessen, sondern ihn zu beobachten, um seine Bedürfnisse zu erkennen. Der beste Zeitpunkt zum Wässern sind die Morgen- und Abendstunden.
Da ein Bonsai immer in eine enge Schale gepflanzt wird, hat er nur beschränkte Möglichkeiten, sich selbst über die Erde mit Nährstoffen zu versorgen. Daher ist das richtige Düngen wichtig. Wie jeder Dünger besteht auch Bonsaidünger aus Stickstoff, Kalium und Phosphat. Das richtige Verhältnis dieser drei Grundbestandteile muss an die verschiedenen Bäume und verschiedenen Jahreszeiten angepasst werden, denn Stickstoff fördert das Wachstum der Blätter und Stängel, Phosphat dagegen das der Wurzeln, und Kalium fördert die Blüte. Bei speziellem Bonsaidünger ist das Verhältnis dieser drei Bestandteile daher angegeben, sodass du je nach Bedarf die richtige Mischung wählen kannst. Ein Zimmerbonsai sollte das ganze Jahr hindurch gedüngt werden, ein Gartenbonsai nur während der Wachstumsperiode von Frühjahr bis Herbst. Im zeitigen Frühjahr ist ein Dünger mit hohem Stickstoffgehalt richtig, im Herbst sollte er mehr Phosphat und Kalium enthalten. Ein Bonsai darf aber nie überdüngt werden. Auch kannst du die Düngung etwas verringern, um das Wachstum zu bremsen.
Sofern ein Bonsaibaum gesund ist, ist die Wahrscheinlichkeit eines Schädlingsbefalls eher gering. Dennoch kann ein Bonsai wie jede andere Pflanze auch von Schädlingen befallen werden. Die häufigsten Schädlinge sind Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse und Schildläuse. Ein befallener Bonsai sollte möglichst bald mit speziellen Spritzmitteln behandelt werden.
Bonsais sind sensible Pflanzen und daher grundsätzlich besser als Zimmerpflanzen geeignet. Manche Arten von Bonsais können aber auch im Garten platziert werden. Grundsätzlich kann ein Bonsai auch den Winter im Garten verbringen, sofern es sich um Pflanzenarten aus gemässigten oder kalten Gebieten handelt. Diese sind ja von Natur aus an den Frost gewöhnt. Eine Überwinterung in der Wohnung oder in einem Gewächshaus ist nur bei tropischen oder subtropischen Arten nötig.
Du liebst Blumen und Blumenstöcke? Dein Balkon oder Garten ist schon gut gefüllt mit Blumentöpfen aller Art? Um deine schönen Pflanzen wunderbar zu präsentieren und auch ein bisschen Platz zu sparen, ist die eine Pflanzentreppe ideale Lösung. Sie kann aus verschiedenen Materialien gefertigt und unterschiedlich gross gestaltet sein. Wir geben dir einen Überblick über die schönsten Pflanzentreppen und verraten dir auch gleich, wo du diese am besten positionierst. Mach dich auf viele bewundernde Komplimente gefasst, wenn du deine Pflanzentreppe bei dir aufstellst!
Eine Hecke bildet eine stilvolle Abgrenzung für Garten und Grundstück. Besonderer Beliebtheit erfreut sich die Ligusterhecke. Da sie keine besonderen Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit und den Standort stellt, kannst du die Stecklinge flexibel im heimischen Garten anpflanzen. Du brauchst nur den richtigen Abstand einzuhalten sowie richtig zu giessen und zu düngen, damit die Hecke die gewünschte Höhe und Breite erreicht und dichte Blätter ausbildet. Im Folgenden erhältst du einige wertvolle Tipps zum Pflanzen, Pflegen und Schneiden von Ligusterhecken.
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Nicht alle Palmengewächse gedeihen im rauen Klima Mitteleuropas. Die Hanfpalme ist ein tropisches Gewächs, das du auch in unseren Breiten in Haus und Garten kultivieren kann st. Sie ist eine frostverträgliche Palmenart und lässt sich gut im Kübel anpflanzen. In Regionen mit milden Wintern kann sie Garten, Balkon oder Terrasse bereichern. Die Pflanze sorgt für tropisches Flair, ihre fächerartigen und kräftigen Blätter treiben zu Beginn nach oben aus und neigen sich dann langsam nach unten. Für ein gleichmässiges Wachstum benötigt Trachycarpus viel Licht, suche daher ein sonnenbeschienenes Plätzchen aus. Im Folgenden erfährst du mehr über Pflanzung und Pflege von Hanfpalmen.
Heute tun immer mehr Menschen alles, was sie tun, möglichst nachhaltig: Essen, Shoppen, Wäschewaschen, Produzieren, Hobbys pflegen, Reisen, Gärtnern. In aller Munde und allgegenwärtig, tauchen dennoch häufig Fragen zur tatsächlichen Bedeutung von „Nachhaltigkeit“ auf. Die wichtigsten Fragen zum Begriff beantworten wir dir hier kompakt und informativ.
Die Schädlinge im Haus und Garten bringen dich zur Verzweiflung? Der Einsatz von chemischen Mitteln schadet deiner Gesundheit und der Umwelt. Die Lösung sind Schlupfwespen. Diese Nützlinge sind ideale Helfer. Schlupfwespen sind der natürliche Feind von Kleidermotten und Lebensmittelmotten. Ihr Einsatzgebiet ist nicht auf das Haus beschränkt. Auch im Garten erlauben sie eine biologische Schädlingsbekämpfung. Übrigens: Schlupfwespen sind völlig ungefährlich für Menschen. Und: Nach getaner „Arbeit“ verschwinden die Schlupfwespen von selbst aus deinem Haus. Sie entwickeln sich nicht selbst zur Plage. Wir beantworten Fragen rund um die Insektenart und ihre Einsatzmöglichkeiten.