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Gartengestaltung ist mehr als blosses Gärtnern. Sie geht über den Rückschnitt von Obstbäumen und Rosen und über das Jäten von Unkraut hinaus. Vielmehr geht es um Konzepte. Dabei fliessen unter anderem diese Aspekte mit ein:
Gartengestalter kommen unter anderem aus der Garten- und Grünflächengestaltung, aus dem Gärtnerwesen und auch aus der Biologie. Sie beherrschen nicht nur das gärtnerische Handwerk, sondern kennen sich auch mit der heimischen Flora und Fauna, mit Böden und mit Ökosystemen im Allgemeinen aus. Der Fokus liegt bei der Gartengestaltung eben nicht auf dem einen Rosenstrauch, dem einen Kirschbaum, sondern auf einem Gartenkonzept, das in sich geschlossen ist und deinen Wünschen entspricht.
Ein Gartengestalter ist zunächst eine Art Architekt für Grünflächen. Anhand des Platzes, der schon vorhandenen Botanik und der Bauten im Garten, erstellt er ein Konzept, wie der Garten aussehen könnte. Dabei orientiert er sich an deinen Vorstellungen. Wenn du wert auf viele Blumen und Insektenfreundlichkeit legst, hat er hierfür ebenso Ideen, wie wenn du vor allem ein stabiles, pflegeleichtes Biotop im Garten haben möchtest. Und wenn du noch Orientierung benötigst, dann hilft das Gespräch. Das Ergebnis besteht immer aus einer ästhetischen Idee und deren praktischer Umsetzung. Der Gartenbau durch den Gartengestalter legt die Grundsteine des Entwurfs. Je nach Anbieter und weiteren Kapazitäten, obliegt dir die Gartenpflege. Du kannst aber auch den Gartengestalter damit beauftragen oder dir Gärtner vermitteln lassen. Wie viel Pflege notwendig ist, hängt einzig und allein vom Gesamtkonzept ab.
Alle Gartenflächen können, unabhängig von Boden und Zustand, durch Arbeit und gute Ideen zu einem hübschen Schaugarten werden. Dabei ist entscheidend, dass die Gartenideen zu der Fläche, der Lage und dem Boden passen. Beispiele für Möglichkeiten bei sehr kleinen Gartenflächen sind beispielsweise:
Es gibt noch unzählige weitere Möglichkeiten. Bei grossen Flächen ist die Gestaltung nur eine Frage des Aufwandes und Unterhalts, den du zu haben bereit bist. Gerade bei grossen Grundstücken lassen sich auch verschiedene Bereiche definieren, die unterschiedlich genutzt werden.
Der Gartenbau ist für einige Menschen Hobby und Leidenschaft, andere nehmen ihn als Pflicht wahr. Wie du es mit deinem Garten hältst, weisst du selbst am besten. Aber wenn du dringend neue Ideen brauchst oder einen wirklich tollen Garten zum Bestaunen haben möchtest, ist eine Beratung durch den Gartengestalter sicherlich eine gute Idee. Gartenplaner haben darüber hinaus auch Verbindungen und Ratschläge. Sie kennen sich oftmals mit dem Bau von Terrassen, mit der Wahl passender Gartenmöbel oder beispielsweise mit Nisthilfen aus. Einen Gartengestalter zu konsultieren, ist dann sinnvoll, wenn du wirklich das Beste aus deinem Garten herausholen möchtest.
Die Kosten für einen Gartengestalter sind höchst unterschiedlich und hängen unter anderem von der Grösse des Gartens, dem Aufwand beim Anlegen und natürlich der Bepflanzung ab. Zudem sind Angelegenheiten wie der Teich- oder Terrassenbau kostspielig. Auch eine weitere Pflege durch professionelle Gärtner kostet Geld. Zudem kostet ein umgestalteter Garten nicht zuletzt Zeit: Junge Bäume und Sträucher müssen wachsen, andere Pflanzen müssen über Jahre in Form geschnitten werden. Doch es sind gerade diese Arbeiten, die vielen Gartenbesitzern grosse Freude bereiten.
Deine Vorstellung eines Traumgartens ist der wichtigste Faktor bei der Planung mit einem Gartengestalter. Kein Gartengestalter wird dir eine Wildblumenwiese und Früchte tragende Sträucher vorschlagen, wenn du einen ordentlichen, englischen Garten bevorzugst. Jedoch kann ein Gartengestalter dir dabei helfen, Mögliches von Unmöglichem zu trennen, denn nicht jede Idee lässt sich überall umsetzen. Das liegt daran, dass Pflanzen unterschiedliche Standorte bevorzugen. Und einige Böden können einfach – ohne eine umfangreiche Bearbeitung – bestimmte Pflanzenarten nicht gut versorgen. Grenzen und vielleicht bisher nicht durchdachte Möglichkeiten aufzuzeigen, gehört zur Aufgabe eines Gartengestalters.
Es gibt zum einen Kataloge und die Portfolios der Gartengestalter. Hier erhältst du einen Überblick über Gartenkonzepte und kannst dich von den Arbeiten überzeugen. Eine andere Möglichkeit sind Gartenmessen, von denen es jährlich mehrere in der Schweiz gibt. Hier werden Schaugärten präsentiert, Garteninhaber und -gestalter prämiert und die Trends der Saison vorgestellt. Referenzgärten gibt es indes zu Genüge. Ein Spaziergang durch ein Viertel mit vielen Gärten oder eine Schrebergartenkolonie kann ebenfalls Inspiration pur sein.
Die Schädlinge im Haus und Garten bringen dich zur Verzweiflung? Der Einsatz von chemischen Mitteln schadet deiner Gesundheit und der Umwelt. Die Lösung sind Schlupfwespen. Diese Nützlinge sind ideale Helfer. Schlupfwespen sind der natürliche Feind von Kleidermotten und Lebensmittelmotten. Ihr Einsatzgebiet ist nicht auf das Haus beschränkt. Auch im Garten erlauben sie eine biologische Schädlingsbekämpfung. Übrigens: Schlupfwespen sind völlig ungefährlich für Menschen. Und: Nach getaner „Arbeit“ verschwinden die Schlupfwespen von selbst aus deinem Haus. Sie entwickeln sich nicht selbst zur Plage. Wir beantworten Fragen rund um die Insektenart und ihre Einsatzmöglichkeiten.
Ob du auf deinem Balkon, deiner Terrasse oder in deinem Garten sitzt, möchtest du deine wohlverdiente Ruhe ungestört geniessen. Neugierige Blicke deiner Nachbarn möchtest du am besten vermeiden, damit du ganz bei dir selbst sein kannst. Ein Sichtschutz aus Pflanzen ist hier die ideale Lösung für mehr Privatsphäre, denn er verbindet Blickdichte mit einem natürlichen Ambiente. Du kannst aus verschiedenen gut geeigneten Pfanzen für einen Sichtschutz auswählen. Wir haben dir auf unserer Vergleichsseite gute Tipps und einen Überblick über die besten Pflanzen für den Sichtschutz zusammengestellt. Damit steht deiner Erholung im Grünen nichts mehr im Weg.
Hortensien sind beliebte Ziersträucher für deinen Garten, aber auch im Topf auf dem Balkon oder der Terrasse schön anzusehen. Bei der Hortensien Pflege gilt es allerdings einiges zu beachten, damit du lange Freude an den üppigen Blüten hast. Beliebt ist die Hydrangea Macrophylla, wie die Hortensie vom Botaniker genannt wird, auch aufgrund ihrer Farbenvielfalt. Die Blüten können weiss, rosa oder violett sein. Die Sträucher zählen zu den Hortensiengewächsen. Sie stammen ursprünglich aus Ostasien und Nordamerika, insgesamt sind mehr als 80 verschiedene Sorten bekannt.
Nicht alle Palmengewächse gedeihen im rauen Klima Mitteleuropas. Die Hanfpalme ist ein tropisches Gewächs, das du auch in unseren Breiten in Haus und Garten kultivieren kann st. Sie ist eine frostverträgliche Palmenart und lässt sich gut im Kübel anpflanzen. In Regionen mit milden Wintern kann sie Garten, Balkon oder Terrasse bereichern. Die Pflanze sorgt für tropisches Flair, ihre fächerartigen und kräftigen Blätter treiben zu Beginn nach oben aus und neigen sich dann langsam nach unten. Für ein gleichmässiges Wachstum benötigt Trachycarpus viel Licht, suche daher ein sonnenbeschienenes Plätzchen aus. Im Folgenden erfährst du mehr über Pflanzung und Pflege von Hanfpalmen.
Engerlinge werden die Larven verschiedener Blatthornkäfer (Scarabaeoidea) genannt. Wenn du im Garten dicke Engerlinge entdeckst, ist es wichtig, dass du die Käferart identifizierst: Nicht alle Engerlinge sind schädlich. Die Larven von Laubblattkäfern, Mai- und Junikäfern fressen mit Vorliebe die Wurzeln der Gartenpflanzen und richten grossen Schaden an. Die Larven von Rosen- und Nashornkäfern dagegen sind unschädlich und stehen wie die ausgewachsenen Käfer unter Naturschutz. Der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln ist ohnehin nicht immer erforderlich. Viele Produkte sind giftig und verursachen weitere Schäden. Wir stellen dir wirksame biologische Methoden zur Bekämpfung der Engerlinge vor und geben dir Tipps zur Vorbeugung.
Eine akkurate Rasenpflege bewahrt Gartenbesitzer vor unerwünschtem Unkraut im Rasen. Dennoch machen viele von uns früher oder später die Erfahrung mit fröhlich vor sich hin spriessenden Pflanzen, die wir eigentlich nicht für unsere Grünfläche vorgesehen hatten. Was jetzt hilft: Ruhe bewahren und sich zunächst über Unkräuter informieren. Denn wer seine Pflanzen und seinen Boden gut kennt, erzielt meist die grössten Erfolge in der Unkrautbekämpfung. Plus: Einige Unkräuter gelten sogar als nützlich. Wie du Unkraut vernichtest oder selbst verwertest – hier kommen die wichtigsten Tipps.