Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Gartengestaltung ist mehr als blosses Gärtnern. Sie geht über den Rückschnitt von Obstbäumen und Rosen und über das Jäten von Unkraut hinaus. Vielmehr geht es um Konzepte. Dabei fliessen unter anderem diese Aspekte mit ein:
Gartengestalter kommen unter anderem aus der Garten- und Grünflächengestaltung, aus dem Gärtnerwesen und auch aus der Biologie. Sie beherrschen nicht nur das gärtnerische Handwerk, sondern kennen sich auch mit der heimischen Flora und Fauna, mit Böden und mit Ökosystemen im Allgemeinen aus. Der Fokus liegt bei der Gartengestaltung eben nicht auf dem einen Rosenstrauch, dem einen Kirschbaum, sondern auf einem Gartenkonzept, das in sich geschlossen ist und deinen Wünschen entspricht.
Ein Gartengestalter ist zunächst eine Art Architekt für Grünflächen. Anhand des Platzes, der schon vorhandenen Botanik und der Bauten im Garten, erstellt er ein Konzept, wie der Garten aussehen könnte. Dabei orientiert er sich an deinen Vorstellungen. Wenn du wert auf viele Blumen und Insektenfreundlichkeit legst, hat er hierfür ebenso Ideen, wie wenn du vor allem ein stabiles, pflegeleichtes Biotop im Garten haben möchtest. Und wenn du noch Orientierung benötigst, dann hilft das Gespräch. Das Ergebnis besteht immer aus einer ästhetischen Idee und deren praktischer Umsetzung. Der Gartenbau durch den Gartengestalter legt die Grundsteine des Entwurfs. Je nach Anbieter und weiteren Kapazitäten, obliegt dir die Gartenpflege. Du kannst aber auch den Gartengestalter damit beauftragen oder dir Gärtner vermitteln lassen. Wie viel Pflege notwendig ist, hängt einzig und allein vom Gesamtkonzept ab.
Alle Gartenflächen können, unabhängig von Boden und Zustand, durch Arbeit und gute Ideen zu einem hübschen Schaugarten werden. Dabei ist entscheidend, dass die Gartenideen zu der Fläche, der Lage und dem Boden passen. Beispiele für Möglichkeiten bei sehr kleinen Gartenflächen sind beispielsweise:
Es gibt noch unzählige weitere Möglichkeiten. Bei grossen Flächen ist die Gestaltung nur eine Frage des Aufwandes und Unterhalts, den du zu haben bereit bist. Gerade bei grossen Grundstücken lassen sich auch verschiedene Bereiche definieren, die unterschiedlich genutzt werden.
Der Gartenbau ist für einige Menschen Hobby und Leidenschaft, andere nehmen ihn als Pflicht wahr. Wie du es mit deinem Garten hältst, weisst du selbst am besten. Aber wenn du dringend neue Ideen brauchst oder einen wirklich tollen Garten zum Bestaunen haben möchtest, ist eine Beratung durch den Gartengestalter sicherlich eine gute Idee. Gartenplaner haben darüber hinaus auch Verbindungen und Ratschläge. Sie kennen sich oftmals mit dem Bau von Terrassen, mit der Wahl passender Gartenmöbel oder beispielsweise mit Nisthilfen aus. Einen Gartengestalter zu konsultieren, ist dann sinnvoll, wenn du wirklich das Beste aus deinem Garten herausholen möchtest.
Die Kosten für einen Gartengestalter sind höchst unterschiedlich und hängen unter anderem von der Grösse des Gartens, dem Aufwand beim Anlegen und natürlich der Bepflanzung ab. Zudem sind Angelegenheiten wie der Teich- oder Terrassenbau kostspielig. Auch eine weitere Pflege durch professionelle Gärtner kostet Geld. Zudem kostet ein umgestalteter Garten nicht zuletzt Zeit: Junge Bäume und Sträucher müssen wachsen, andere Pflanzen müssen über Jahre in Form geschnitten werden. Doch es sind gerade diese Arbeiten, die vielen Gartenbesitzern grosse Freude bereiten.
Deine Vorstellung eines Traumgartens ist der wichtigste Faktor bei der Planung mit einem Gartengestalter. Kein Gartengestalter wird dir eine Wildblumenwiese und Früchte tragende Sträucher vorschlagen, wenn du einen ordentlichen, englischen Garten bevorzugst. Jedoch kann ein Gartengestalter dir dabei helfen, Mögliches von Unmöglichem zu trennen, denn nicht jede Idee lässt sich überall umsetzen. Das liegt daran, dass Pflanzen unterschiedliche Standorte bevorzugen. Und einige Böden können einfach – ohne eine umfangreiche Bearbeitung – bestimmte Pflanzenarten nicht gut versorgen. Grenzen und vielleicht bisher nicht durchdachte Möglichkeiten aufzuzeigen, gehört zur Aufgabe eines Gartengestalters.
Es gibt zum einen Kataloge und die Portfolios der Gartengestalter. Hier erhältst du einen Überblick über Gartenkonzepte und kannst dich von den Arbeiten überzeugen. Eine andere Möglichkeit sind Gartenmessen, von denen es jährlich mehrere in der Schweiz gibt. Hier werden Schaugärten präsentiert, Garteninhaber und -gestalter prämiert und die Trends der Saison vorgestellt. Referenzgärten gibt es indes zu Genüge. Ein Spaziergang durch ein Viertel mit vielen Gärten oder eine Schrebergartenkolonie kann ebenfalls Inspiration pur sein.
Der aus dem tropischen Westafrika stammende Bogenhanf (Sansevieria) zählt zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Wegen seiner bis zu einem Meter hohen, straff aufrecht wachsenden Blätter wird er auch spöttisch Schwiegermutterzunge genannt. Es gibt zahlreiche Arten und Sorten, die allesamt äusserst pflegeleicht sind und nur wenige Ansprüche stellen. Doch nicht bloss diese Eigenschaften erklären die Beliebtheit des Bogenhanfs: Die Pflanze mit den schwertförmigen Blättern gilt zudem als natürlicher Luftreiniger, weil sie giftige Stoffe aus der Umgebungsluft filtert und stattdessen Sauerstoff abgibt. So pflegst du die nahezu unverwüstlichen Sansevierien richtig.
Unter der Bezeichnung Koniferen werden alle zapfenbildenden Nadelgehölze zusammengefasst. Sie sind ebenso dekorative wie robuste Pflanzen und bieten sich sowohl für die Verwendung als dominierende Solitärpflanzen als auch als Hecke an, die vor neugierigen Augen schützt. Dementsprechend fehlen sie heutzutage in kaum einem Garten. Für Hobbygärtner stehen eine ganze Reihe von verschiedenen Sorten zur Verfügung. Wie du Koniferen richtig anpflanzt und pflegst, erfährst du im Folgenden.
Jeder Hobbygärtner weiss, dass sich das Obst und Gemüse, die Blumen und Kräuter im Garten nur optimal entwickeln können, wenn sie ausreichend Nährstoffe im Boden vorfinden. Der Gartenboden wird durch die Bewirtschaftung stark beansprucht. Regelmässig wird neuer Humus gebraucht. Immer mehr umweltbewusste Hobbygärtner verzichten auf teuren Mineraldünger und stellen ihren Dünger auf dem Komposthaufen ganz einfach selbst her. Ganz nebenbei wird der Hausmüll reduziert und der Geldbeutel geschont. Wir geben dir praktische Tipps an die Hand und zeigen dir, warum das Kompostieren zu den wichtigsten Gartenarbeiten gehört und was du dabei beachten musst.
Wer einen Obstbaum im Garten hat, möchte gerne möglichst grosse, gesunde, wohlschmeckende Früchte ernten. Damit der Baum diese auch liefert, musst du ihn regelmässig beschneiden. Denn nur mit Hilfe von Säge und Astschere bleibt die Krone in einer Form, in der alle Früchte genug Licht und Nährstoffe erhalten. Obstbaumschnitt ist eine Kunst: Schneidest du zu viel, treibt er wie wild wieder aus. Schneidest du zu wenig, bringt der Schritt nicht die gewünschte Wirkung. Und sägst du am falschen Ast, ist der Baum verunstaltet. Diese Grundlagen zum Obstbaumschnitt helfen dir weiter!
Geranien, auch als Pelargonien bezeichnet, sind die mit Abstand beliebteste Balkonpflanze. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Südafrika; hier gibt es etwa 250 verschiedene Sorten der Wildgeranie. Bei uns sind die Balkonblumen aufgrund ihrer prächtigen Farben und der üppigen Blütenpracht beliebt. Auch sind die Blumen durchaus pflegeleicht, solange man die richtigen Tricks und Kniffe kennt. An Geranien hast du mehrere Jahre lang Freude, denn du kannst sie problemlos überwintern.
Gärtnern macht bekanntlich glücklich und die Arbeit im Freien ist darüber hinaus auch noch gesund! Egal, ob mit Garten oder ohne, egal ob Anfänger oder Profi – dank der breiten Auswahl an Pflanzgefässen ist heutzutage im Bereich der Pflanzenkultivierung alles möglich! Für drinnen und draussen, für Klein- und Grosspflanzen – wir zeigen dir, wie und wofür du Pflanzkübel einsetzt und beantworten dir sieben spannende Fragen rund um das Thema!