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Der Japanische Ahorn ist vor allem aufgrund seines schönen Wuchses und der mächtigen Krone so beliebt. Ausgewachsene Modelle können eine Höhe von bis zu fünf Metern erreichen. Wichtig ist ein sonniger Standort, am besten in Südlage. Im Halbschatten wirst du feststellen, dass der Baum keine so schöne Krone ausbildet. Ist der Standort zu windig oder zu trocken, kann es passieren, dass sich das Laub des Fächerahorns braun verfärbt. Feuchte und sandige Humusböden verträgt der Baum am besten; Kalk hingegen mag er gar nicht. Bei der Pflanzung solltest du beachten, dass du den Boden zunächst bis zu einer Tiefe von mindestens 30 Zentimetern gründlich auflockerst. Für den Wurzelbereich der Pflanze bietet sich eine Mulchschicht an.
Beim Japanischen Ahorn handelt es sich um einen sogenannten Flachwurzler. Das bedeutet, dass sich die Wurzeln stark in alle Richtungen ausbreiten können. In den trockenen Sommermonaten musst du ihn mit ausreichend Wasser versorgen. Sinnvoll kann es zudem sein, die Stämme jüngerer Pflanzen mit Jute zu umwickeln. Sonst kann es passieren, dass die Rinde bei jüngeren Exemplaren und starker Sonneneinstrahlung reisst. Auch wichtig: Beschneiden brauchst du den Japanischen Ahorn nicht, denn er bildet von ganz allein seine schöne Krone. Im Winter kann der Fächerahorn im Garten bleiben. Bedenke aber, dass er sehr früh austreibt. Sind also im Frühjahr noch Nachtfröste zu erwarten, bedecke die Krone am besten mit einem schützenden Vlies.
In unseren Gärten trifft man meist auf den Eisenhutblättrigen Japanischen Ahorn. Wie du es vom einheimischen Ahorn kennst, trägt er als Früchte die sogenannten Nüsschen. Diese Fruchtflügel werden auch als Propeller bezeichnet; Kinder tragen sie gerne auf den Nasen. Im Herbst segeln sie förmlich vom Baum hinab. Dadurch, dass sie nicht senkrecht nach unten fallen, landen die Samen nicht direkt unter dem Baum, sondern unter Umständen ganz weit entfernt. Selbst dort haben sie grosse Überlebenschancen und können sich zu einer neuen Pflanze entwickeln.
Folgende Sorten des Fächerahorns sind für den heimischen Garten besonders beliebt:
Der Japanische Ahorn ist nicht nur eines der wertvollsten Gehölze, auch ist er ein absoluter Solist. Das bedeutet, dass er nicht von anderen Nadelgehölzen bedrängt werden und möglichst freistehend gepflanzt werden sollte. Gegen die Pflanzung von Stauden unter dem Ahorn spricht nichts. Voraussetzung ist nur, dass sie für den Schatten geeignet sind, denn das Blattwerk des Japanischen Ahorns ist sehr dicht. Blüten bildet der Ahorn zwischen April und Mai.
Nicht nur als Baum im Garten macht der Japanische Ahorn eine gute Figur. Du kannst ihn auch im Kübel oder Topf auf dem Balkon platzieren, solltest dann aber einige grundlegende Dinge beachten.
Das wichtigste Merkmal des Japanischen Ahorns sind seine bis zu 14 Zentimeter langen Blätter. Im Herbst begeistern sie mit einer intensiven Laubfärbung. Aureum etwa ist eine Variante des Japanischen Ahorns, die in den Sommermonaten mit goldgelb gefärbten Blättern begeistert. Im Herbst färben sich nur die Ränder der Blätter rot, während die Mitte goldfarben bleibt.
Egal, für welche Variante des Zierahorns du dich entscheidest: Mit diesen Bäumen kannst du deinen Garten individuell gestalten. Wenn du ihm ein asiatisches Flair angedeihen lassen möchtest, bieten sich diese Gewächse natürlich besonders an. Wenn du Bäume mit unterschiedlichen Blattfarben zusammen kombinierst, entsteht ein besonders schönes Bild mit prächtigen Farben. Auch als Schattenspender eignet sich der Japanische Ahorn gut, denn er wächst sehr schnell. Folgende Pflanzpartner vertragen sich mit dem Zierbaum sehr gut:
Spinnmilben gehören zur Ordnung Trombidiformes und in die Familie der Tetranychidae. Die achtbeinigen Spinnentiere kommen weltweit vor und sind vor allem als Schädlinge von Zimmerpflanzen bekannt. Bei trockener Raumluft fühlen sie sich besonders wohl. Die Familie der Spinnmilben umfasst etwa 1.200 Arten. Hunderte von ihnen werden mit bestimmten Pflanzen in Verbindung gebracht. Ein Befall mit den Spinnmilben schwächt die Pflanze, ihre Resistenz gegenüber Krankheiten sinkt. Welche Pflanzenarten besonders gefährdet sind, erfährst du im folgenden Artikel. Ausserdem erhältst du Tipps, wie du Spinnmilben erkennst, was du gegen sie tun kannst und wie du einem Schaden durch die lästigen Winzlinge vorbeugst.
Die Strelizie war ursprünglich in Südafrika und auf den Kanarischen Inseln beheimatet. Die exotischen Pflanzen aus der Familie der Bananengewächse werden wegen ihrer schönen und farbenfrohen Blüten auch ausserhalb ihrer Heimat immer beliebter. Die Bedeutung ihres zweiten Namens Paradiesvogelblume leitet sich von der Form ihrer Blüten ab, die an den Kopf eines Vogels erinnern. Was du beim Anpflanzen, der Pflege und dem Schneiden der grossen, eleganten Exoten beachten musst, erfährst du hier.
Pilze gehören zu den faszinierendsten Lebewesen dieser Erde. Jahrhunderte lang wurden sie aufgrund ihrer Sesshaftigkeit zum Pflanzenreich gezählt, obwohl sie im Gegensatz zu den grüntragenden Land- und Wasserlebensformen keine Fotosynthese betreiben. Wissenschaftlich bilden die Pilze ein eigenes Reich innerhalb der mehrzelligen Organismen und werden unter der Namensbezeichnung Fungi geführt, was so viel wie „Schwämme“ bedeutet. Mit den zumeist meerbewohnenden Schwämmen, haben sie aber nichts zu tun. Pilze ernähren sich aus gelöster organischer Substanz und sind die wichtigsten Destruenten (Zersetzer) der Erde. Sie können jedoch auch ein hohes Schadpotenzial entfalten. Aufgabe der Fungizide ist, Schäden durch Pilze zu stoppen.
Dass ein Garten ständig Wasser braucht, kann bei steigenden Wasserpreisen ganz schön im Portemonnaie wehtun. Da bietet es sich an, das Regenwasser zu sammeln und für den eigenen Garten zu nutzen. Ein Tank fängt das Regenwasser auf, das sonst nur im Boden versickern würde, und leitet es über eine Pumpe weiter. Das hat verschiedene Vorteile: Nicht nur sparst du etwas Geld, Regenwasser ist ausserdem kalkarm und verträglicher für die Pflanzen als Leitungswasser. Neben dem Garten bietet sich die Verwendung im Haushalt an, etwa für die Waschmaschine oder als Trinkwasser. In diesem Artikel erfährst du, wie du eine Regenwasseranlage aufbaust.
Wer sich den mediterranen Traum in die eigenen vier Wände holen möchte, liegt mit einem Zitronenbaum genau richtig. Der kleine Baum ist nicht nur ein optischer Blickfang, sondern sorgt mit rund zehn bis 30 Zitronen pro Jahr auch für eine herrlich gesunde Gaumenfreude. Wir liefern dir hilfreiche Tipps für die optimale Pflege des gesunden Zitronenbaums.
Japanische Gärten sind auf der ganzen Welt bekannt für ihre Eleganz und Schlichtheit. Doch was macht ihre Besonderheit aus, welche Komponenten sind typisch und wie bauen wir sie selbst in unseren Gärten nach? Japanische Gärten benötigen keine Mindestgrösse und eignen sich deshalb auch für winzige Hausgärten, Vorgärten oder Innenhöfe. Durch bestimmte Pflanzen, Felsen, Teiche und Geländeformen empfinden sie echte Landschaften im Kleinen nach. Deshalb wirken sie wie eine Miniaturversion der Welt. Japanische Gärten laden zum Entspannen, Betrachten und Meditieren ein. Zwischen moosbedeckten Felsen, wilden Farnen und den Wellen eines Windhauches auf dem Wasser fällt es leicht, zur Ruhe zu kommen.