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Zur Familie der Paradiesvogelblumen gehören fünf verschiedene Arten. Man unterscheidet zwischen baumartigen und stammlosen Strelizien. Erstere, zu der zum Beispiel die weisse Paradiesvogelblume gehört, eignen sich eher für Gewächshäuser mit sehr hohen Decken. Sie können über die Jahre einige Meter Höhe erreichen. Die stammlosen Arten werden durch die Beengung im Blumentopf jedoch in der Regel nur 1,50 bis 1,80 Meter hoch. Die bekannteste Art ist die Königsstrelizie mit ihren orange-blauen Blüten. Paradiesvogelblumen kannst du im Gartenbedarf, im Baumarkt oder in entsprechenden Onlineshops kaufen. In der Regel wird die Strelizie als Staude verkauft und durch Vermehrung gewonnen und nicht angepflanzt. Denn beim Anpflanzen der Samen braucht es viel Geduld und erste Blüten sind erst nach etwa sechs Jahren zu erwarten.
Als echte Exotin braucht die Paradiesvogelblume sehr viel Licht und Wärme. Ist der Blumentopf gross genug, kannst du die staudenartigen Strelizien auch im Wintergarten oder der Wohnung aufstellen. Im Idealfall sollte die Pflanze direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Bei der Wahl des Standortes solltest du dich jedoch möglichst früh festlegen und sie nicht zu oft umstellen. Allzu viel Bewegung während der Blütezeit verträgt der Strelizie nicht. Die Temperaturen sollten sich in einem Bereich zwischen zehn und maximal 30 Grad Celsius bewegen. Zu hohe oder niedrige Temperaturen schaden der Pflanze. Bei der Wahl der Erde solltest du darauf achten, dass sie den Wurzeln ausreichend Halt und Nährstoffe bietet und gleichzeitig eine ausreichende Wasserdurchlässigkeit erlaubt. Im Zweifelsfall kann sich die Pflanze auch mit handelsüblicher Blumenerde begnügen. Unabhängig davon, für welche Erde du dich entscheidest, sollte der pH-Wert zwischen 5 und 6,8 liegen, damit die Paradiesvogelblume von Krankheiten verschont bleibt.
Der Wasserbedarf der Strelizie richtet sich nach der Jahreszeit. Da die Pflanzen grosse, breite Blätter besitzen, verlieren sie viel Wasser durch Verdunstung. Die Wurzeln der Paradiesvogelblume sind empfindlich. Wird zu stark gegossen, kann sich durch Staunässe Schimmel an den Wurzelballen ausbilden. Gleichzeitig darf der Boden nie vollständig austrocknen. Um ein Gefühl für den richtigen Zeitpunkt zum Giessen zu bekommen, orientierst du dich am besten an der obersten Erdschicht. Beginnt sie auszutrocknen, ist es Zeit zum Giessen. Fülle dabei so viel Wasser nach, bis es aus dem Loch des Blumentopfs in den Untersetzer zu laufen beginnt. Warte etwa 20 Minuten und schütte das überflüssige Wasser aus dem Untersetzer ab.
Die Strelizie darf, anders als andere Pflanzen, nicht zurückgeschnitten werden. Du solltest jedoch abgestorbene Blätter und verblühte Blüten vorsichtig entfernen, ohne die Pflanzen zu verletzen. Machst du das nicht, dann schwächt das die gesamte Pflanze und macht sie besonders anfällig für Krankheiten und Schädlinge.
Die Paradiesvogelblume ist anfällig für den Befall durch Schildläuse. Kontrolliere deine Pflanzen daher regelmässig. Die kleinen Parasiten sitzen gerne auf den Unterseiten der Blätter. Schädlinge wie Schild- oder Blattläuse machen sich besonders dann bemerkbar, wenn etwas mit der Pflege nicht stimmt, zu viel oder zu wenig gegossen wurde oder das Ausputzen von abgestorbenen Blättern oder Blüten vernachlässigt wurde. Die Strelizie hat ausserdem einen hohen Nährstoffbedarf, darf aber nicht überdüngt werden. Daher solltest du sie etwa alle zwei Wochen mit Dünger versorgen. Geeignete Düngemittel sind Dünger für Zierpflanzen, Zimmerpflanzen oder Topfpflanzen. Darüber hinaus braucht sie alle drei Jahre neue Erde. Die ideale Zeit zum Umtopfen ist im Frühjahr, bevor die Blütezeit beginnt.
Über die Winterperiode ändern sich die Bedürfnisse der Paradiesvogelblume. Sie sollte weiterhin an einem hellen bis sonnigen Ort stehen. Ist das nicht möglich, solltest du zusätzlich künstliche Lichtquellen besorgen. Während der Winterruhe sollte die Umgebungstemperatur bei etwa zehn bis 14 Grad Celsius liegen. Die Wintermonate in der Schweiz sind zu kalt für die Strelizien, daher muss sie unbedingt ins Haus oder in den Wintergarten. In dieser Zeit solltest du sehr sparsam giessen und weitestgehend auf Dünger verzichten. Im Frühjahr kannst du sie wieder auf den Balkon stellen oder im Garten auspflanzen. Da die Pflanzen sich zunächst wieder eingewöhnen müssen, stelle sie nicht sofort in die direkte Sonne. Wenn die Vegetationsperiode einsetzt und allmählich die Blütezeit beginnt, kannst du wieder zur üblichen Pflegeroutine zurückkehren.
Strelizien eignen sich hervorragend als Schnittblumen, da sie sich in der Vase bis zu vier Wochen halten, ohne zu verblühen. Schneide die Blüten dazu möglichst tief am Blütenstängel ab und stelle sie sofort in eine hohe Vase mit Wasser.
Portugiesischer Kirschlorbeer (lateinisch: Prunus lusitanica) versprüht mediterranen Charme und bereichert jeden Garten. Die immergrüne, pflegeleichte und dekorative Lorbeerkirsche beeindruckt als Heckenpflanze, Sichtschutz oder Blickfang. Besonders auffällig sind ihre rötlichen Blattstiele, die einen schönen Kontrast zur dunkelgrünen, glänzenden Belaubung bilden. Portugiesischer Kirschlorbeer ist ausgesprochen schnittverträglich. Daher macht er sich auch gut mit anderen Sträuchern in einem aufgelockert angelegten Gehölzstreifen. Darf er sich entfalten, entwickelt er im Alter eine imposante Krone. Die Lorbeerkirsche kann auch im Pflanzkübel eine immergrüne Dekoration auf Balkon oder Terrasse sein. Im Juni zieht sie mit ihren traubenartigen weissen Blüten alle Blicke auf sich.
Der Garten ist ein eigenes Ökosystem, in dem alles Material immer wieder verwendet wird. Nach diesem Prinzip stellen Gärtner mit Küchenabfällen wertvollen Wurmhumus für Hochbeet, Blumentopf und Gemüsegarten her. Das einfache Wiederverwendungsprinzip im Wurmkomposter ist ein wertvoller Beitrag zum Umweltschutz – und du bekommst Qualitätserde für deine Pflanzen für kleines Geld. In unseren FAQs beantworten wir Fragen rund um Wurmkiste und Kompostwürmer, ihre Pflege und Anschaffung.
Freesien stammen ursprünglich aus Südafrika und gehören zu den Schwertliliengewächsen. Sie wurden in Europa vor etwa 100 Jahren eingeführt. Ursprünglich zierten sie mit ihren farbenprächtigen Blüten als Zimmerpflanzen die hiesigen Stuben und betörten mit ihrem Duft die Bewohner. Durch gezielte Züchtungen entstanden mit der Zeit Freesien, die auch mit den kühleren Temperaturen zurechtkommen. Seitdem haben sie in vielen Gärten Einzug gehalten. Wenn du einige Punkte beachtest, kannst auch du schon bald in deinem Garten deine Lieblingsfreesien bewundern.
Verbundsteine sind eine spezielle Art von Pflaster- und Mauersteinen, die so geformt sind, dass einzelne Steine sich nicht verschieben und auch nicht verrutschen können. Bei Mauern führt der Einsatz von Verbundsteinen dazu, dass die Stärke etwas geringer ausfallen darf, ohne dass die Mauer an Tragkraft und Stabilität verliert. Verbundpflastersteine ergeben besonders belastbare Bodenbeläge. Sie sind besonders dort, wo viele Fahrzeuge unterwegs sind, sinnvoll – zum Beispiel in Einfahrten und auf Parkplätzen privater Grundstücke. Die bekanntesten Verbundsteine aus Beton sind die scherzhaft „Knochen“ genannten Ausführungen, die die Form eines doppelten T haben.
Gemütliche Gartenmöbel laden nicht nur zum Entspannen und Relaxen ein, sondern sorgen auch für wunderbare Grillabende und unvergessliche Stunden mit Familie und Freunden. Welche Möbel die richtigen für Terrasse oder Balkon sind, ist nicht nur abhängig von den Platzverhältnissen, sondern auch von deinen persönlichen Bedürfnissen und Anforderungen. So sind Möbelstücke, die das ganze Jahr ohne Überdachung im Freien stehen, weitaus grösseren Belastungen ausgesetzt als Möbelstücke, die lediglich in den Sommermonaten auf einem überdachten Balkon genutzt werden. Doch welche unterschiedlichen Optionen gibt es, welche Materialien eignen sich für wen und was gilt es beim Kauf von Gartenmöbeln zu beachten?
Von purpurrot, über orange-gelb, bis hin zu schwarz-violett – mit seiner farbenfrohen und nuancenreichen Blätterfärbung ist der Amberbaum vor allem im Herbst ein besonderer Hingucker. Der pflegeleichte Baum, der eine Menge Sonne benötigt, hat seinen Ursprung in Nordamerika. Als Garten- und Zierbaum ist er auch bei uns sehr beliebt. Worauf du beim Kauf eines Amberbaums achten solltest, wann und wie er gepflanzt wird und was du über die Pflege und den Schnitt wissen solltest, erklären wir dir Schritt für Schritt in unserem Ratgeber.