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Japanische Gärten sind weltberühmt für ihre stilvolle Gartengestaltung, die mit simplen Elementen an die Natur angelehnt ist. Die Gartenkunst Japans drückt auch philosophische und historische Eindrücke des Landes und seiner Kultur aus. Essenziell ist das Motiv der Harmonie, das die Gärten ausstrahlen und das auch der Besucher oder Betrachter empfindet. Japanische Gärten dienen traditionellerweise nicht für ausschweifende Feste, sondern vielmehr zur Meditation und stillen Bewunderung der natürlichen Umwelt. Viele historisch erhaltene Gärten in Japan sind uralt. Sie befinden sich an Tempeln, Schreinen, Schlössern oder in Parkanlagen. Obwohl die Gärten einige ungezähmt scheinende Bestandteile enthalten, sind sie detailliert geplant.
Japanische Gärten blicken auf eine enorm lange Geschichte zurück, in deren Verlauf sie sich weiterentwickelt haben. Dennoch finden wir einige Grundbestandteile bis heute in den meisten Gärten dieser Art. Ihre Gartengestaltung hat koreanische und chinesische Einflüsse. Mönche aus Japan sammelten bei Auslandsaufenthalten in den beiden Nachbarländern wertvolle Eindrücke. Essenziell ist das Motiv von Yin und Yang. Die jahrhundertealte Gartenkunst brachte diverse Stilrichtungen und Typen hervor, etwa Steingärten, Teegärten oder Betrachtungsgärten. Moderne Gartenarchitekten greifen die überlieferte Kunst auf und erweitern sie um neuartige Komponenten.
Die Gartengestaltung japanischer Gärten orientiert sich klassischerweise an natürlichen Landschaften. Der Gestalter versucht, die landschaftlichen Formen und Besonderheiten im Kleinen einzufangen und darzustellen, jedoch schlicht und abstrahiert. Oft schaffen japanische Gärten das Flair von Wäldern, Bergregionen und Landschaften wie Küsten oder Seen. Sie verfügen typischerweise nicht über Symmetrie und geben stattdessen beim Spazieren immer neue Sichtbeziehungen frei. Auch in kleinen Anlagen erhält der Besucher den Eindruck, viel zu entdecken. Die Wege sind meist uneben und gewunden, ein Sichtschutz schirmt den Garten von der Umgebung ab.
Wiederkehrende Elemente greifen die typischen Bestandteile der Landschaften auf, denen die Gärten nachempfunden sind. Essenziell sind Steine bzw. Felsen, die Unvergänglichkeit symbolisieren. Auch Kies, Schotter und Trittsteine zählen dazu. Die Bepflanzung japanischer Gärten ist entweder immergrün oder zeichnet sich durch ihre besondere Erscheinungsform während bestimmter Jahreszeiten aus, etwa die Kirschblüte im Frühling oder die Herbstfärbung beim Ahorn. Wasser dient dem Nachempfinden von Landschaften wie Seen oder Küsten. Teiche oder Bachläufe strahlen Ruhe und Lebendigkeit aus. Durch Geländemodellierung und Gartenbau erhalten japanische Gärten eine stärkere Ähnlichkeit zu echten Landschaften. Die Wegeführung eröffnet dem Besucher bei jedem Schritt neue Perspektiven. Auch Gebäude, steinerne Laternen und kleine Mauern oder Zäune finden sich in vielen japanischen Gärten.
Die Bepflanzung und ihre richtige Zusammenstellung ist ein wesentlicher Teil der japanischen Gartenkultur. Dabei ist Grün die dominierende Farbe. Typisch ist eine Kombination von beständigen, also immergrünen Gewächsen, und solchen, die sich im Verlauf des Jahres optisch stark verändern. Als immergrüne Pflanzen eignen sich Nadelgehölze wie Kiefern sowie Hecken und Gebüsche, die durch Schnittpflege ihre Form erhalten. Zahlreiche Gewächse sind als Bonsai erhältlich und passen hervorragend in die kleine Weltnachbildung eines japanischen Gartens. Als Gegengewicht dienen wild erscheinende Pflanzen wie Moos, Bambus, Gräser und Farn. Auch Laubbäume mit eindrucksvollen Blüten oder aussergewöhnlicher Herbstfärbung eignen sich für japanische Gärten, etwa Kirsche, Ahorn oder Kamelie. Moosbewachsene, uralt wirkende Felsbrocken und kleine Steinwege voller Kirschblüten vermitteln den Eindruck, mitten in Japan zu sein.
Die verschiedenen Typen japanischer Gärten unterscheiden sich deutlich voneinander. Es gibt eine Vielzahl von ihnen, sodass wir hier drei wichtige Arten vorstellen: Steingärten, Teichgärten und Teegärten. Steingärten oder auch Trockengärten bestehen aus einer Kiesfläche, in der Steine oder Felsbrocken angeordnet sind. Der Kies oder Splitt ist derartig geharkt, dass ein Muster entsteht. Mauern oder Hauswände begrenzen den Garten, den du nur von aussen betrachten kannst. Grosszügige Teichgärten befinden sich eher in japanischen Stadtparks. In Hausgärten bildet man sie durch kleine Teiche für Koikarpfen nach. Im Teegarten führt ein gewundener Weg zum Teehaus, in dem die Teezeremonie stattfindet.
Die Gartenpflege im japanischen Garten betrifft vor allem Pflanzen, Kiesflächen, Bäume und Gewässer. Formgewächse benötigen einen fachgerechten Schnitt, Kiesflächen musst du penibel harken. Teiche oder Bachläufe solltest du regelmässig säubern und die Filtersysteme instand halten. Obwohl japanische Gärten mit ihrem harmonischen Stil einen natürlichen Eindruck machen, erfordern sie eine regelmässige Gartenpflege.
Der Begriff Porphyr umfasst verschiedene vulkanische Gesteine, deren Ursprung erkaltetes Magma ist. Dabei bilden sich Kristalle in unterschiedlichen Formen. Porphyrische Gesteine sind diejenigen, deren Entstehungsprozess zu einer bestimmten Struktur geführt hat, in der die Kristalle angeordnet sind. Typisch für das porphyrische Gefüge sind einzelne, grosse Kristalle, die in einer Menge sehr feiner Kristalle eingeschlossen sind. Der Name Porphyr geht zurück auf das griechische Wort für „Purpur“, weil Porphyr überwiegend rötliche Farbtöne aufweist. Der attraktive Stein war bereits in der Antike sehr beliebt als Material für Denk- und Grabmale.
Willst du Peperoni oder Chili kaufen, hast du oft nur wenige Sorten zur Auswahl. Dabei gibt es zahlreiche Peperoni- und Chilisorten. Doch um von der grossen Auswahl zu profitieren, musst du die Peperoni selber anpflanzen. Auch wenn Chili und Peperoni nicht das gleiche sind, gehören sie doch beide zur Familie der Capsicum-Pflanzen. Darum kannst du diese Anleitung für das Pflanzen von Peperoni und von Chili verwenden. Diese pflegeleichten Pflanzen dürfen genau wie Paprika in keinem Gemüsegarten fehlen.
Der Salat ist gesät, frische grüne Blätter schiessen in die Höhe. Und dann: Nacktschnecken vertilgen in kürzester Zeit all das, was du eigentlich selbst essen wolltest, hätte es jemals das Erntestadium erreicht. Wie man Schnecken von seinem Gemüse und bestimmten Blumen fernhält, ist deshalb ein immer wiederkehrendes Diskussionsthema unter Gartenfreunden. Es gibt eine Menge Produkte zur Schneckenabwehr, allen voran der Schneckenzaun und das Schneckenkorn. Richtig aufgebaut, ist der Schneckenzaun ein Hochsicherheitstrakt in deinem Garten – hier bekommst du die richtigen Tipps dazu!
Du möchtest eine echte Superfrucht in deinem Garten anpflanzen? Dann ist die exotische Jostabeere eine Option. Hierbei handelt es sich um eine Kreuzung aus der Schwarzen Johannisbeere und der Stachelbeere. Bereits in den 1970er Jahren wurde in Deutschland mit der Züchtung der Jostabeere begonnen. Manchmal wird sie übrigens auch als Jochelbeere bezeichnet. Selbst wenn du keinen grünen Daumen hast: Die Jostabeere benötigt nicht sehr viel Pflege und gedeiht in beinahe jedem Garten.
Für Personen gehört zu einem Haus eine Rasenfläche einfach dazu. Der Traum von einem schönen, grünen Rasen vor dem Haus muss kein Traum bleiben. Du brauchst auch keinen Profi zu engagieren, denn einen Rasen anzulegen ist keine Hexerei. Hier findest du eine Zusammenstellung, was du für eine Neuanlage deines Rasens benötigst und wie du Schritt für Schritt vorgehen musst. Zusätzlich findest du einige Tipps, wie dein Rasen lange schön bleibt.
Der Japanische Ahorn begeistert vor allem im Herbst mit seiner intensiven roten Laubfärbung. Der aus den Bergwäldern Japans stammende Baum nimmt daher unter den Ziersträuchern eine Sonderstellung ein. Häufig wird er auch als Feuer- oder Fächerahorn bezeichnet – fälschlicherweise, denn hierbei handelt es sich um eigenständige Sorten. Egal, ob du ihn allein oder gemeinsam mit anderen Sträuchern, im Garten oder im Topf auf dem Balkon pflanzt: Der Japanische Ahorn ist immer eine Augenweide und noch dazu angenehm pflegeleicht. Wir du ihn richtig pflanzt, schneidest und in Form hältst, erfährst du hier.