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Zunächst gilt es, den richtigen Standort für den Knoblauch zu finden. Die Pflanze bevorzugt einen sonnigen und warmen Platz, der ruhig ein wenig windig sein darf. Der Grund: So wird die Knoblauchfliege, die zu den bekanntesten Schädlingen des Knoblauchs zählt, vertrieben. Der Boden sollte möglichst locker und nicht sandig, nass oder zu schwer sein. Unterschieden wird zwischen den Sorten Winter- und Frühjahrsknoblauch. Letztgenannter wird zwischen Mitte Februar und Mitte April in das Beet gesetzt. Die Knollen des Winterknoblauchs sind etwas grösser; für Gartenanfänger aber ist der Frühjahrsknoblauch besser geeignet.
Beim Knoblauch hast du die Möglichkeit, entweder die Knoblauchzehe selbst oder die sogenannten Bulbillen zu pflanzen. Bei Letzteren handelt es sich um kleine Brutzwiebeln, die sich am Schaft bilden. Das Pflanzen dieser Bulbillen hat einen deutlichen Nachteil. Im ersten Jahr bilden sie zunächst Rundlinge, so dass du erst im zweiten Jahr nach dem Pflanzen mit einem Ertrag rechnen kannst. Einfacher ist es, die Knoblauchzehen selbst etwa zwei bis drei Zentimeter tief in die Erde zu bringen. Als Pflanzzeit eignen sich die Herbstmonate September und Oktober ebenso wie der Februar und der März.
Hast du nun einen geeigneten Standort gefunden und dich für eine der Methoden entschieden, spannst du am besten eine Pflanzleine. Sie sorgt dafür, dass die Knoblauchreihe später gerade wird. Zuvor solltest du die Erde ausreichend gelockert haben. Ein Düngen mit Kompost kann ebenfalls nicht schaden. Ein abgeerntetes Kartoffelbeet im Garten eignet sich ideal für den Anbau von Knoblauch. Natürlich kannst du aber auch deinen Rasen vertikutieren und den Knoblauch hier pflanzen. Steck nun die Zehen in einem Abstand von etwa 15 Zentimetern zwei bis drei Zentimeter tief in die Erde. Je nach Witterung sollte dein Knoblauch dann bereits ab Ende April erntereif sein.
Wann es Zeit für die Ernte ist, erkennst du gut. Dann nämlich verfärben sich die Stängel von Grün nach Gelb. Spätestens wenn das obere Drittel des Laubes welk ist, ist es Zeit für die Ernte. Auch wenn sich die Zehen deutlich von ihrer Hülle abzeichnen, ist dies ein Indiz für ihre Erntebereitschaft. Meist ist es Ende Juni bis Mitte Juli soweit. Das gilt zumindest für den Winterknoblauch. Der Frühjahrsknoblauch wird etwas später reif. Wichtig ist, dass die Knollen noch geschlossen sind, damit die einzelnen Zehen nicht herausfallen. Die geschlossenen Knollen hängst du am besten kopfüber an einem trockenen, kühlen und schattigen Ort auf. So halten sie sich sechs bis acht Monate lang.
Grundsätzlich ist der Knoblauch recht resistent gegenüber Krankheiten und Schädlingen. Achte beim Anbau darauf, dass du ihn nicht in der Nähe von Lauch, Schnittlauch oder anderen Zwiebelgewächsen pflanzt. Diese Pflanzen werden schnell von der Lauchminierfliege befallen. Auch vor der Knoblauchfliege ist der Knoblauch nicht gefeiht.
Knoblauch ist nicht sehr pflegeintensiv, wenn du die wichtigsten Tipps berücksichtigst. Hast du beim Pflanzen ausreichend Kompost über das Beet gegeben, benötigt der Knoblauch in den folgenden Wochen keinen zusätzlichen Dünger. Erst in der Hauptwachstumsphase im Mai kannst du den Boden bei Bedarf düngen; Brennnesseljauche eignet sich dafür hervorragend. Übertreibe es beim Giessen nicht und benetze keinesfalls die Blätter. Übrigens: Wenn dir Knoblauch nicht so zusagt, kannst du gerne auf Bärlauch zurückgreifen; der Geschmack ist recht ähnlich.
In griechischen Gerichten wie Tsatsiki oder Gyros gehört Knoblauch unbedingt hinein, denn nur so erlangst du den typischen mediterranen Geschmack. Doch auch heimisches Gemüse wie Spinat kannst du mit einer Knoblauchzehe geschmacklich aufwerten. Die positive Wirkung auf die Gesundheit verdankt der Knoblauch der Schwefelverbindung Allicin. Sie ist auch für den charakteristischen Geruch verantwortlich. Folgende Wirkungen konnten im Knoblauch nachgewiesen werden:
Vielleicht möchtest du aber auch eine Knoblauch-Zitronen-Kur ausprobieren. Sie soll Kalkablagerungen im ganzen Körper beseitigen und daher sehr gesund sein. Übrigens: Magst du Knoblauch in seiner rohen Form nicht, kannst du auch auf Knoblauchpräparate wie Dragees aus der Apotheke zugreifen. Diese haben den wesentlichen Vorteil, dass du keine Angst vor unangenehmen Mund- und Körpergeruch haben musst.
Steingärten orientieren sich an der Flora von Gebirgsregionen wie den Hochalpen, die für Schotterflächen und karge Bedingungen bekannt sind. Deshalb sind die dort vorkommenden Gewächse spannende Überlebenskünstler. Steingärten sind leicht zu pflegen und bieten bei richtiger Gestaltung Lebensräume für seltene Pflanzen und heimische Tierarten. Steingärten profitieren von geneigten Flächen, sodass sie sich hervorragend in ansteigenden Gärten verwirklichen lassen. Kleine Treppen und steinerne Wege führen den Besucher an verschiedenen Steinbeeten und Ebenen vorbei. In einem gut durchdachten Steingarten kannst du seltene Alpengewächse wie Edelweiss und Enzian bewundern. Klassische Steingärten stehen im Gegensatz zur Steinwüste, die kaum Lebensräume bietet.
Pilze gehören zu den faszinierendsten Lebewesen dieser Erde. Jahrhunderte lang wurden sie aufgrund ihrer Sesshaftigkeit zum Pflanzenreich gezählt, obwohl sie im Gegensatz zu den grüntragenden Land- und Wasserlebensformen keine Fotosynthese betreiben. Wissenschaftlich bilden die Pilze ein eigenes Reich innerhalb der mehrzelligen Organismen und werden unter der Namensbezeichnung Fungi geführt, was so viel wie „Schwämme“ bedeutet. Mit den zumeist meerbewohnenden Schwämmen, haben sie aber nichts zu tun. Pilze ernähren sich aus gelöster organischer Substanz und sind die wichtigsten Destruenten (Zersetzer) der Erde. Sie können jedoch auch ein hohes Schadpotenzial entfalten. Aufgabe der Fungizide ist, Schäden durch Pilze zu stoppen.
Die einen finden sie praktisch, die anderen hässlich. Gabionen, also Steinkörbe, wurden früher nur im Garten- und Landschaftsbau oder im Strassenbau eingesetzt, unter anderem als Lärmschutz. In den vergangenen Jahren sind sie auch in den privaten Garten eingezogen. Sie sichern Hänge, bieten Sichtschutz, ersetzen Zäune und umfassen Tore. Sie gelten als pflegeleichte und problemlose Alternative. Die ästhetische Bewertung ist Geschmackssache. Gabionen lassen sich aber auch sehr ansprechend gestalten. Tipps dazu gibt es hier! Ausserdem beantworten wir deine Fragen zur Technik und zum Aufbau von Gabionen.
Du möchtest eine echte Superfrucht in deinem Garten anpflanzen? Dann ist die exotische Jostabeere eine Option. Hierbei handelt es sich um eine Kreuzung aus der Schwarzen Johannisbeere und der Stachelbeere. Bereits in den 1970er Jahren wurde in Deutschland mit der Züchtung der Jostabeere begonnen. Manchmal wird sie übrigens auch als Jochelbeere bezeichnet. Selbst wenn du keinen grünen Daumen hast: Die Jostabeere benötigt nicht sehr viel Pflege und gedeiht in beinahe jedem Garten.
Mit einer Einfriedung kannst du Grundstück oder Garten gut abgrenzen und einen wirksamen Wind- und Sichtschutz schaffen. Eine Mauer oder ein Zaun schützen das Gelände zudem vor unbefugtem Betreten. Auch die Einwirkungen von Witterung und Verkehr werden so wirksam reduziert. Auf dem Land dienen Einfriedungen ausserdem dazu, das Entlaufen von Nutz- und Wildtieren zu verhindern. Wichtig: Bei der kompletten Umzäunung eines Areals sind die örtlichen Bestimmungen und Vorschriften zu beachten. Sie regeln die Abstände zum Nachbarn und legen eine maximale Höhe fest. Im Folgenden erfährst du mehr über Einfriedungen und welche Regelungen bei ihrer Anlage zu beachten sind.
Die Efeutute (Epipremnum pinnatum) gehört zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Das hübsche Blattschmuckgewächs bildet bis zu zehn Meter lange, rankende Triebe aus und eignet sich als Ampelpflanze genauso gut wie zur üppigen Begrünung von Raumteilern oder Wintergartenwänden. Die Efeutute ist nicht mit dem heimischen Efeu verwandt. Als Tropenpflanze verträgt sie keinen Frost, weshalb sie ausschliesslich im Zimmer oder in einem beheizten Gewächshaus kultiviert werden darf. Damit das schnell wuchernde Gewächs auch bei dir gedeiht, haben wir für dich die besten Pflegetipps zusammengetragen.