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Bevor du Kresse pflanzen kannst, musst du zunächst Samen kaufen. Da die Kräuter immer beliebter werden, erhältst du sie inzwischen in zahlreichen Geschäften.
verkaufen inzwischen Kressesamen. Du hast dabei die Wahl zwischen der einfachen Gartenkresse, der grossblättrigen und der krausen. Geschmacklich gibt es dabei keine grossen Unterschiede und es ist eher eine Frage der persönlichen Vorliebe.
Die Kresse gehört vermutlich zu genügsamsten Kräutern, die es gibt. Prinzipiell können sie an beinahe jedem Standort wachsen. Wenn du schnelle Ergebnisse sehen und das Wachstumspotential deiner Pflanze steigern möchtest, solltest du dennoch einige Tipps beachten. Wenn du im Garten Kresse pflanzen willst, solltest du einen Platz auswählen, der sonnig bis halbschattig ist. Darüber hinaus sollte für mindestens drei Jahre keine Kresse in dem Beet angepflanzt worden sein, denn die Kräuter neigen zu Selbstunverträglichkeit. Soll die Kresse hingegen in der Wohnung angebaut werden, dann ist der ideale Standort die Fensterbank oder ein Balkon mit möglichst viel Sonneneinstrahlung.
Abgesehen von den Samen, benötigst du für den Anbau im Haus einen geeigneten Blumentopf, Kasten oder ein anderes Behältnis. Ausgediente Joghurtbecher eignen sich zum Beispiel für den kleinen Bedarf in der Küche. Wichtig ist, dass das Gefäss nicht zu hoch ist und die Samen genug Licht bekommen. Da die Kresse kaum Nährstoffe aus dem Boden benötigt, brauchst du nicht unbedingt Erde für den Anbau von Kresse. Du kannst zum Beispiel auch Watte verwenden. Für das Gartenbeet hingegen kannst du jede beliebige Erde verwenden. Dünger brauchst du bei Gartenkresse nicht.
Willst du im Garten Kresse pflanzen, dann sollte die Erde mindestens 15 Grad warm sein. Lockere den Boden vor der Aussaat gründlich auf. Watte muss vor dem aussäen gründlich angefeuchtet werden, damit die Samen darauf haften bleiben. Kommen Kressesamen mit Wasser in Berührung, dann bilden sie eine Schleimschicht aus, die ihnen hilft, sich im Boden zu verankern und nicht fortgespült zu werden. Die Erde sollte daher vor dem aussäen gut angefeuchtet werden, aber nicht so, dass Staunässe entsteht.
Ist der Boden vorbereitet, beginnst du mit der Aussaat. Gartenkresse verträgt keinen Frost, daher solltest du mit der Aussaat im Freien nicht vor März beginnen. Beobachte dennoch die Temperaturen und achte auf die oben bereits erwähnte Bodentemperatur. Willst du dennoch früher aussäen, kannst du mit Anzuchtschalen und Frühbeeten beginnen und die Kresse dann später auspflanzen. Egal, ob im Gartenbeet oder Topf: Achte darauf, breitflächig oder in Reihen auszusäen. Es sollten möglichst keine grösseren Überlagerungen entstehen, da es sonst zu Schimmelbildung kommen kann. Bei der Aussaat in Reihen solltest du einen Abstand von mindestens 15 Zentimeter einhalten. Nachdem du die Samen ausgestreut hast, bedecke sie nur ganz leicht mit Erde. Drücke die Erde nicht an, denn Gartenkresse ist ein Lichtkeimer.
Kresse ist äusserst pflegeleicht. Du musst lediglich darauf achten, dass die Pflanze genügend Licht bekommt und den Boden gut feucht halten. Über den gesamten Zeitraum des Keimens darf die Erde oder die Watte nicht austrocknen. Tägliches bewässern ist daher wichtig. Wie bereits erwähnt, kann zu viel Wasser jedoch schädlich sein. Deine Samen schwimmen entweder davon oder durch die Staunässe entsteht Schimmel. Überprüfe die Feuchtigkeit des Bodens daher immer vorher, um abzuschätzen, wie viel Wasser deine Kresse wirklich braucht. Die ersten Keimlinge siehst du bereits nach etwa ein bis zwei Tagen.
Gartenkresse wächst etwa 20 bis 40 Zentimeter hoch. Die erste Ernte kann bereits nach etwa einer Woche erfolgen. Zu diesem Zeitpunkt erntest du jedoch nicht die Sprossen, sondern die Keimlinge der Kresse ab. Sie haben einen intensiv würzigen, leicht scharfen Geschmack. Etwa zwei bis drei Wochen nach der Aussaat erntest du die Sprossen. Sie schmecken etwas milder. Im Idealfall sollten die Sprossen zu diesem Zeitpunkt sieben bis zehn Zentimeter hoch sein. Wenn du noch etwas länger mit dem Ernten wartest, erblüht deine Kresse. Die Blüten sind zwar essbar, doch die Gartenkresse selbst verliert zu diesem Zeitpunkt deutlich an Geschmack. Besser ist es daher entweder zur Keimlings- oder zur Sprossenphase zu ernten. Für den Geschmack gibt es noch einige weitere Erntetipps. Die Tageszeit spielt bei der Ernte eine wichtige Rolle. In den frühen Morgenstunden haben die Blätter die höchste Konzentration an ätherischen Ölen, daher solltest du nach Möglichkeit die Ernte auf den Vormittag verlegen. Um die Kresse zu ernten, schneidest du sie einfach mit der Schere nahe am Boden ab. Verarbeite die Kräuter nach Möglichkeit sofort oder lege sie zum Haltbarmachen in Öl ein. Denn Trocknen oder Einfrieren zerstört den Geschmack.
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