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Als Zierbaum ist der Ginkgo Baum rund um den Globus bekannt und beliebt. Der Baum kann eine stattliche Höhe von bis zu 40 Metern erreichen. Sein Wuchs ist schlank und aufrecht, wobei die kegelförmige Krone ihm sein charakteristisches Aussehen verleiht. Die gelappten Blätter, die bis zu zehn Zentimeter lang werden können, verfärben sich im Herbst goldgelb. Doch nicht nur alleine diese Herbstfärbung ist es, die den Ginkgo Baum so beliebt macht. Er ist auch deshalb so besonders, weil er weder Laub- noch Nadelbaum ist. Vielmehr zählt er zu den sogenannten nacktsamigen Palmfarnen.
Die gute Nachricht: Der Ginkgo Baum gedeiht in beinahe jedem Garten, denn grosse Ansprüche an den Boden stellt er nicht. Wichtig aber ist der richtige Standort. Der Ginkgo Baum gedeiht am besten an einem vollsonnigen Platz. Da er nicht nur hitze-, sondern auch krankheitsresistent und unempfindlich gegenüber Luftverschmutzung ist, ist er der perfekte „Stadtbewohner“. Die Nutzung ist also in städtischen Parkanlagen ebenso möglich wie im ländlichen Garten. Am besten pflanzt du deinen Ginkgo Baum im Frühjahr. Im Herbst solltest du nur mindestens sechs Jahre alte Bäume pflanzen, die schon ein wenig robust sind. Das Pflanzloch reicherst du mit etwas Kompost an. Sinnvoll kann es zudem sein, den jungen Baum an einem Pfahl zu befestigen, damit er beim Sturm nicht umkippt. Ehe sich aus dem kleinen Gewächs ein richtiger Baum entwickelt, dauert es allerdings, sodass du Geduld haben musst. In den ersten Jahren entwickeln sich zunächst nur spärliche Triebe entlang der Hauptachse. Erst nach mehreren Jahrzehnten wird der Baum sein dichtes und charakteristisches Laubkleid haben.
Für die Pflege des Ginkgo Baums musst du kaum Zeit einplanen. Lediglich im Winter, wenn Frost angekündigt ist, kannst du den Stamm mit etwas Jute umwickeln. Damit verhinderst du, dass sich Risse in der Rinde bilden. Im Bereich der Wurzeln bietet sich eine Mulchschicht an, die das Wachstum beschleunigt. Übrigens: Ein regelmässiger Schnitt ist beim Ginkgo Baum nicht nötig.
Möchtest du einen Ginkgo Baum in deinem Garten dein Eigen nennen, solltest du dich für den Ginkgo Biloba entscheiden. Auch als Mädchenhaarbaum bezeichnet, ist er selbst für unerfahrene Gärtner geeignet. Wissen solltest du, dass es sowohl männliche als auch weibliche Exemplare gibt. Männliche Blüten erkennst du an den gelben Kätzchen; die weiblichen Blüten stehen einzeln. Blütezeit ist von März bis April. Ab September etwa bilden sich die Samen mit dem Steinkern. Die Früchte sind den Mirabellen nicht unähnlich und riechen stark nach Buttersäure. Du solltest also unbedingt darauf achten, dass du dir eine männliche Pflanze für deinen Garten kaufst. Ein geeignetes Produkt findest du zum Beispiel im Lubera Onlineshop. Dieser Anbieter wird alle Gartenliebhaber begeistern, denn hier findest du ein breit gefächertes Sortiment an Kletterpflanzen, Stauden und weiteren Gehölzen.
So unverwechselbar ist der Ginkgo Baum durch seine markanten Blätter. Diese Fächerblätter können in ihrer Form ganz unterschiedlich sein: Einige sind fächerartig ohne Einschnitte, andere wiederum gelappt. Da sie stark den Blättern des Frauenhaarfarns ähneln, wird der Ginkgo Baum auch gerne als Mädchenhaarbaum bezeichnet.
Da der Ginkgo Baum nur sehr langsam wächst, kannst du ihn hervorragend in einen Kübel oder Topf pflanzen. Die Sorte Mariken eignet sich dafür besonders gut. Folgende Sorten kannst du aber ebenso in einem Topf züchten:
Der Ginkgo im Topf wächst je nach Sorte etwa 30 Zentimeter im Jahr. Alle diese Sorten sind unempfindlich gegenüber Gehölzkrankheiten und Schädlingen. Bei einem Ginkgo Baum im Garten aber kann es sein, dass die Wurzeln von Wühlmäusen angefressen werden.
Hast du gewusst, dass der Ginkgo Baum schon zum Baum des Jahrtausends ausgezeichnet wurde? Kein Wunder, bedenkt man die zahlreichen positiven Auswirkungen auf die Gesundheit. In alten Kulturen war der Ginkgo Symbol der Fruchtbarkeit und des langen Lebens. Bei uns werden die Inhaltsstoffe vorwiegend für Präparate genutzt, die Gedächtnis und Konzentrationsfähigkeit verbessern sollen. Nachweislich verbessert Ginkgo die Durchblutung im Gehirn. Auch soll der Extrakt der Pflanze wirksam gegen Stress sein. Tabletten aus Ginkgo Extrakt kannst du rezeptfrei in der Apotheke erwerben.
Der Forschungsreisende Alexander von Humboldt brachte sie Anfang des 19. Jahrhunderts von Mexiko nach Mitteleuropa. Früher wurden die hübschen Pflanzen als Georginen bezeichnet – was eigentlich auf einen Irrtum zurückgeht. Der Name war vergeben worden, obwohl schon eine andere botanische Bezeichnung existierte. Kurze Zeit später korrigierte man den Fehler – der Name „Georgine“ ist aber bis heute in Skandinavien und Osteuropa gebräuchlich. Mittlerweile sind die fröhlichen Dahlien aus unseren Gärten nicht mehr wegzudenken. Sie bezaubern uns vom Hochsommer bis weit in den Herbst mit ausdrucksstarken Blüten. Für alle begeisterten Hobbygärtner gibt es hier wichtige Tipps rund um die fröhlich-bunten Blumen.
Schleierkraut ist eine Pflanze, die nicht nur deinen Garten optisch aufwertet. Auch in Blumensträussen und -gebinden mutet das Kraut sehr edel an. Die weissen bis leichtrosa Blüten wirken sehr filigran und passen zu jedem Anlass. Als Bodendecker erscheinen sie wie ein dichter Teppich. Als solche findest du sie auch in den Alpen vielfach. Beim Anpflanzen vom Schleierkraut und dessen Pflege musst du nicht allzu viel beachten und benötigst keinen Grünen Daumen. Das Gewächs ist pflegeleicht und daher auch für Hobbygärtner geeignet.
Engerlinge werden die Larven verschiedener Blatthornkäfer (Scarabaeoidea) genannt. Wenn du im Garten dicke Engerlinge entdeckst, ist es wichtig, dass du die Käferart identifizierst: Nicht alle Engerlinge sind schädlich. Die Larven von Laubblattkäfern, Mai- und Junikäfern fressen mit Vorliebe die Wurzeln der Gartenpflanzen und richten grossen Schaden an. Die Larven von Rosen- und Nashornkäfern dagegen sind unschädlich und stehen wie die ausgewachsenen Käfer unter Naturschutz. Der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln ist ohnehin nicht immer erforderlich. Viele Produkte sind giftig und verursachen weitere Schäden. Wir stellen dir wirksame biologische Methoden zur Bekämpfung der Engerlinge vor und geben dir Tipps zur Vorbeugung.
Genauso exotisch wie ihr Name präsentiert sie sich auch in ihrer Optik. Mit ihren purpur-rosefarbigen Blüten und den Früchten, die in ihrer Form an einen Papagei erinnern, ist die Papageienpflanze ein toller Blickfang und eine wahre Rarität im heimischen Garten. Alles Wissenswerte zu dieser besonderen Pflanze, welcher Standort für sie besonders geeignet ist und wie du sie pflanzt, erfährst du hier in unserem Ratgeber. Ausserdem geben wir dir wertvolle Tipps für die optimale Pflege deiner Papageienpflanze.
Weinreben prägen in den Weinbaugebieten weithin sichtbar das Landschaftsbild und sind ein fester Bestandteil unserer Kultur. Darüber hinaus ist Wein aber auch eine schöne, wenn auch recht pflegeintensive Gartenpflanze. Weinreben bringen eine romantische Atmosphäre in den Garten und tragen im Herbst sogar schmackhafte Früchte. Allerdings ist der Wein auch eine anspruchsvolle Pflanze, die viel Sorge braucht. Vor allem der richtige Rebschnitt will gelernt werden – und so geht er: