Leider unterstützen wir Internet Explorer nicht mehr.

Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.

Finde die besten Gärtner in deiner Nähe
>
Ratgeber-Übersicht
>
Mondkalender Garten: Welche Tätigkeiten erlaubt der Vollmond Gärtnern?

Mondkalender Garten: Welche Tätigkeiten erlaubt der Vollmond Gärtnern?

Der Mond übt eine unglaubliche Kraft auf die Erde aus. Die Mondphasen beeinflussen nicht nur die Meere und das Süsswasser der Erde. Die Tierkreiszeichen tragen dem Rechnung, denn sie wechseln im Rhythmus des Mondes – und in China kennt man neben dem Sonnenjahr und dem Sonnenkalender auch das Mondjahr und den Mondkalender. Aber was bedeutet das für den Garten und die Pflanzen? Welchen Einfluss hat die Kraft des Mondes auf den Haushalt, auf Kräuter, Gemüse und Unkraut? Viele Fragen zum Thema Mondkalender und Garten – wir haben die Antworten.

Wie geht Gärtnern nach dem Mond?

Man geht davon aus, dass der Mond mit seiner zunehmenden und abnehmenden Gestalt massgeblichen Einfluss auf die Erde hat und damit auch auf alles, was hier lebt. Eine Wirkung des Mondes ist augenscheinlich: Der Vollmond sorgt für besonders helle Nächte und damit bei vielen Menschen für einen gestörten Schlaf – es ist einfach zu viel Licht da. Pflanzen hingegen brauchen Licht zum Wachsen, sie nutzen es in der Fotosynthese zur Gewinnung von Energie. Da liegt es also nahe, dass helle Nächte einen Einfluss auf das Pflanzenwachstum haben. Gärtnern nach dem Mond bezieht einfach die verschiedenen Mondphasen ein, Gartenarbeiten werden zeitlich so gelegt, dass sie mit den Mondphasen übereinstimmen. Das soll

  • die Pflanzen besser gedeihen lassen,
  • die Ernte noch reicher ausfallen lassen,
  • Heilpflanzen wirksamer machen und
  • Schädlinge und Unkraut wirkungsvoller bekämpfen.

Letztere werden so nämlich genau dann angegangen, wenn man den grösstmöglichen Schaden anrichten kann. Das sind zugleich die Phasen im Mondkalender, während derer man Pflanzen nicht schneiden oder sonstwie verletzen sollte, weil sie besonders anfällig sind.

Wo finde ich einen Mondkalender für den Garten?

Der Mondkalender für den Garten wird von Demeter, Schweizer Garten und anderen Organisationen ausgegeben. Du kannst online nachsehen, wann die Kräfte des Mondes die besten Voraussetzungen für Aussaat, Rückschnitt, Vereinzeln, Umtopfen oder andere Arbeiten im Garten schaffen. Es gibt spezielle Aussaatkalender, aber du findest auch Kalender, die die Mondphasen in Zusammenhang mit der Ernte oder Arbeiten an der Wurzel der Pflanzen setzen. Welche Tätigkeiten wann angesagt sind, kannst du jeweils online nachsehen. Willst du das alles lieber kompakt, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Du kannst die Buchhandlung deiner Wahl aufsuchen und den Mondkalender für den Garten einfach kaufen.
  • Du kannst deinen Mondkalender im Online-Buchhandel bestellen.
  • Oder du suchst nach einem der frei verfügbaren Mondkalender für den kostenlosen Download. Dann hast du allerdings nichts „auf Papier“ kompakt gebunden, sondern informierst dich am Computer.

Welche Tätigkeiten empfiehlt der Mondkalender bei Vollmond?

Generell unterscheidet man zwischen vier Mondphasen:

  • Neumond
  • zunehmender Mond
  • Vollmond
  • abnehmender Mond

Bei Vollmond hat der Mond den Höhepunkt seiner Kräfte erreicht. Im Garten solltest du nun auf keinen Fall Hecken oder Bäume beschneiden, denn das schadet den Pflanzen. Andere Arbeiten sind dagegen bei Vollmond sehr gut:

  • Kräuter ernten, denn deren Heilkraft ist dann am stärksten.
  • Pflanzen düngen, denn die Pflanzen nehmen jetzt mehr Dünger auf.

Bei welchen Pflanzen sollte ich besonders auf den Mond achten?

Du kannst die Kräfte des Mondes beim Gärtnern grundsätzlich immer beachten: Kräuter, Blumen, Gemüse, Obstbäume, Hecken und Stauden profitieren gleichermassen davon, wenn du dich nach dem Mondkalender richtest. Bei Vollmond sind Heilpflanzen besonders wirkungsvoll, dann ist die beste Zeit für die Ernte. Aber bei Vollmond nehmen die Pflanzen auch sehr stark äussere Einflüsse auf: Ein Rückschnitt führt bei Hecken und Bäumen zu schlecht heilenden, schweren Verletzungen – Dünger dagegen wird besonders gut aufgenommen. Das gilt so für alle Pflanzen.

Welchen Einfluss hat der Mond auf die Erde, speziell die Gartenerde?

In der Phase zwischen Vollmond und Neumond wird der Mond immer kleiner und die Mondkräfte nehmen ab. Die Kräfte, so sagt man, fliessen dann abwärts, die Erde atmet aus. Jetzt wachsen Wurzeln besonders gut, daher solltest du nun Wurzelpflanzen säen, pflanzen oder ernten und Bäume und Sträucher beschneiden. Die Gartenerde nimmt bei abnehmendem Mond Nährstoffe und Feuchtigkeit besser auf. Düngen und viel giessen sind also auch gute Arbeiten bei abnehmendem Mond.

Werden meine Blumen schöner, wenn ich den Mondkalender beachte?

Der Gedanke hinter dem Mondkalender ist, das Pflanzenwachstum und das Gedeihen im Garten bestmöglich zu fördern. Wer einen Ziergarten unterhält und schöne Blumen wünscht, der profitiert natürlich beim Gärtnern nach dem Mondkalender von schönen Blumen – wobei du immer auch beachten solltest, dass Schönheit subjektives Empfinden ist. Und ganz ohne Arbeit werden die Blumen nichts, auch beim perfekten Mondkalender für den Garten.

Welche Gartenarbeiten stehen im Mondkalender?

Der Mondkalender führt ganz konkret alle Gartenarbeiten auf, die in irgendeiner Art und Weise von den Phasen des Mondes beeinflusst werden. Dazu gehören:

  • Aussaat
  • Umtopfen
  • Vereinzeln
  • Auspflanzen
  • Beschneiden
  • Jäten
  • Schädlingsbekämpfung
  • Düngen
  • Giessen
  • Kompost ansetzen und ausbringen
  • Ernte

Du findest im Mondkalender also wirklich für alles, was im Garten gemacht werden sollte, den passenden Zeitpunkt. Allerdings liefert dir der Mondkalender kein konkretes Datum, sondern sagt dir nur, was in welcher Mondphase ideal ist – die übrigen Parameter wie Wetterlage, Pflanzenwachstum, deine Zeit und dergleichen musst du schon selbst damit in Einklang bringen.

Der Gartenbauvergleich für die Schweiz. Finde die besten Gärtner in deiner Nähe - mit Preisen und Bewertungen!

Das könnte dich auch interessieren

Ölweiden als robuste Gartenzierde für mediterranes Flair

Ölweiden sind ebenso robuste wie dekorative Gartenpflanzen, die kaum Pflege benötigen und an einer Vielzahl von Standorten gut gedeihen. Sie geben jedem Garten eine herrlich mediterrane Anmutung und locken mit ihren duftenden Blüten Bienen an. Manche Sorten lassen sich auch gut als sichtschützende Hecke kultivieren. Wie du die Pflanzen am besten pflegst und schützt, erfährst du hier.

Den richtigen Gartenplaner finden? So funktioniert es wirklich

Wenn wir beim Spaziergang am Wochenende am Garten des Nachbarn vorbei laufen und uns über weitläufige Grünanlagen freuen, die eine grosszügige Terrasse einsäumen oder wir die hübschen Blumenbeete bewundern, die von eleganten Einfriedungen mit blütenweissen Schmucksteinen umrankt sind, steht schnell die Frage im Raum, wer hinter einem optisch so ansprechenden Werk steckt. Das Geheimnis könnte ein Gartenplaner sein: Er ist der Fachmann für eine funktional durchdachte und hübsch anzusehende Architektur in den häuslichen Gartenanlagen. Wer die Gartengestaltung in die Hände eines Experten legen will, ist bei ihm an der richtigen Adresse.

Strelizie: Anpflanzen und Schneiden der Paradiesvogelblume

Die Strelizie war ursprünglich in Südafrika und auf den Kanarischen Inseln beheimatet. Die exotischen Pflanzen aus der Familie der Bananengewächse werden wegen ihrer schönen und farbenfrohen Blüten auch ausserhalb ihrer Heimat immer beliebter. Die Bedeutung ihres zweiten Namens Paradiesvogelblume leitet sich von der Form ihrer Blüten ab, die an den Kopf eines Vogels erinnern. Was du beim Anpflanzen, der Pflege und dem Schneiden der grossen, eleganten Exoten beachten musst, erfährst du hier.

Natursteinmauern – praktisch und schön

Natursteinmauern gehören seit jeher zu den beliebtesten Gestaltungsmöglichkeiten im Garten. Sie fügen sich organisch in jede Szenerie ein, sind haltbar und ästhetisch ansprechend. Beim Naturstein ist jeder Stein einzigartig, jede Steinmauer damit ein Unikat. Die Mauern eignen sich als Zierde, als Stützmauern und lassen sich bepflanzen. Doch welche Steine eignen sich und was gibt es sonst zu beachten?

Berberitzen anpflanzen, pflegen und richtig schneiden

Ein beliebter Strauch im heimischen Garten ist die Berberitze. Botaniker bezeichnen sie auch als Sauerdorn oder Essigbeere. Die Gewöhnliche Berberitze zählt zur Gattung der Berberidaceae und ist in Europa und Asien weit verbreitet. Vor allem die essbaren Beeren machen Berberitzen im Garten so beliebt. Doch nicht nur das: Auch optisch ist die Pflanze ein echter Hingucker. Vor allem im Herbst, wenn sich das Laub der Sträucher bunt färbt, sind Berberitzen ein Highlight in jedem Garten. Weltweit sind zwischen 400 und 500 Arten bekannt; bei uns wird meist die Echte Berberitze angepflanzt. Alles zur Pflanzung und richtigen Pflege erfährst du hier.

Ameisen bekämpfen: Sieben wirksame Tipps für Haus und Garten

Wer einen Ameisenhügel im Wald entdeckt, ist beeindruckt vom fleissigen Wirken der kleinen Krabbeltiere. Ameisen leisten in der Natur einen unschätzbaren Beitrag zum Erhalt des Ökosystems. Alle hügelbauenden Ameisenarten stehen unter Naturschutz. Im Garten, auf dem Balkon, auf der Terrasse und in der Wohnung sind Ameisen unerwünscht. Sie können grossen Schaden an der Bausubstanz anrichten. Der Einsatz von Gift muss vor allem in Haushalten, in denen Kleinkinder leben, vermieden werden. Nicht immer sind chemische Wirkstoffe notwendig, um die Plagegeister nachhaltig abzuwehren. Wir geben Tipps und stellen geeignete Hausmittel zur Schädlingsbekämpfung vor.