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Wenn du eigene Tomaten anpflanzen willst, benötigst du zunächst geeignetes Saatgut aus dem Fachhandel. Du kannst Tomaten mit Samen auch selbst vermehren, wenn die Sorten samenfest sind. Bei den meisten im Handel erhältlichen Saatgutpackungen und Pflanzen ist das jedoch nicht der Fall. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um sogenannte F1-Hybriden, die sich nicht vermehren lassen.
Zur Aussaat eignen sich Aussaatschalen, saubere, kleine Plastiktöpfe oder Minigewächshäuser, die du im Baumarkt findest. Töpfe solltest du in wasserundurchlässige Schalen oder Kisten stellen. Tomatenpflanzen gedeihen gut in einem Gemisch aus Blumenerde und Sand. Wichtig: Decke die ausgesäten Pflanzen mit Klarsichtfolie ab, wenn du kein Minigewächshaus hast. Die Pflanzen brauchen ausreichend Wärme, um zu keimen.
Für den Zeitpunkt der Tomatenaussaat ist entscheidend, wo die Pflanzen später stehen sollen und wann du die Tomaten ernten möchtest. Die Keimzeit von Tomatenpflanzen liegt bei drei bis zehn Tagen, nach etwa drei bis vier Wochen kannst du sie vereinzeln (pikieren). Nach weiteren drei bis vier Wochen, wenn sie zu kräftigen Jungpflanzen herangewachsen sind, kannst du sie ins Freiland setzen oder in einem Topf oder Kübel auf dem Balkon pflanzen. Der ideale Zeitpunkt für die Aussaat ist März. Besitzt du ein (beheiztes) Gewächshaus, kannst du bereits ab Februar mit der Aussaat beginnen. Wenn du über einen langen Zeitraum Tomaten ernten willst, kannst du einzelne Pflanzen mit einigen Wochen Abstand aussäen.
Tomaten benötigen Wärme, um zu gedeihen. Direkte Sonneneinstrahlung ist nicht unbedingt nötig, wichtiger ist, dass deine Tomatenpflanzen die richtige Menge an Wärme und Licht bekommen. Wenn du ein paar Tipps beachtest, kannst du dich auf eine reiche Ernte freuen.
Wenn du Tomatenpflanzen vorziehst, wähle einen sonnigen Standort, denn die Keimlinge brauchen ausreichend Licht. Am besten stellst du die Anzuchtschale oder -töpfe auf eine Fensterbank, die in Richtung Süden zeigt. Bei mindestens 20 Grad beginnt die Saat zu keimen. Ist es zum Zeitpunkt der Aussaat noch nicht so warm, kannst du die Heizung anschalten. Zeigen sich die ersten Keime an der Oberfläche, kannst du die Temperatur auf etwa 16 Grad reduzieren. Deine jungen Tomatenpflanzen benötigen ausreichend Licht, aber nicht zu viel Wärme. Die Pflanze kann sonst schnell vergellen, das heisst zu schnell in die Höhe wachsen. Im schlimmsten Fall kippt die Pflanze später um oder ist zu schwach. Es reicht, wenn deine Pflanzen für etwa zwei bis drei Stunden in der direkten Sonne stehen. Zu viel Sonne verkraften sie nicht, weil die Wurzeln noch nicht viel Wasser aufnehmen können. Es besteht die Gefahr, dass die Pflanze eingeht.
Tomaten vertragen keinen Frost. Warte daher sicherheitshalber, bis die Eisheiligen vorbei sind, bevor du die Jungtomaten ins Freie auspflanzt. Die ideale Pflanzzeit ist Mitte Mai. Möchtest du die Tomaten möglichst früh ernten, kannst du sie ab Ende April ins Freiland auspflanzen und sie bei Gefahr von Nachtfrost über Nacht mit einer Folienhaube abdecken.
Bevor du die Tomaten auspflanzt, dünge das Beet mit kompostiertem Mist und Kompost und arbeite beides gut in den Boden ein. Tomaten sind Starkzehrer. Achte auf einen weiten Pflanzabstand von 50 x 60 Zentimetern, das sichert die Durchlüftung. Giesse die Tomate direkt nach der Pflanzung kräftig, in den folgenden Tagen sollten die Pflanzen jedoch kein Wasser erhalten, damit das Wurzelwachstum angeregt wird. Pflanze die Tomaten-Pflänzchen bis um untersten Blatteinsatz ein, damit sie einen optimalen Stand haben. Bedecke den Wurzelansatz circa fünf bis zehn Zentimeter mit Erde. Die Tomaten bilden so zusätzliche Feinwurzeln und können Nährstoffe besser aufnehmen.
Zwei weitere Tipps zur Pflanzung:
Tomaten benötigen, mit Ausnahme von Buschtomaten, eine Rankhilfe. Benutze am besten Spiralstäbe aus Aluminium oder Edelstahl und stecke diese direkt bei der Pflanzung in die Erde.
Benutzt du Rankhilfen aus dem Vorjahr, musst du die Stäbe im Frühjahr mit Brennspiritus oder einem Gasbrenner desinfizieren. Damit tötest du schädliche Pilzsporen ab, die sich in der Vergangenheit vielleicht gebildet haben.
Im Topf kannst du Tomatenfrüchte auch auf dem Balkon anpflanzen, wenn du einige Tipps beachtest. Der grosse Vorteil: Pflanzen im Topf kannst du umstellen, falls die Lichtverhältnisse nicht ideal sind. Am besten gedeiht deine Tomaten auf einem Südbalkon mit sonnengeschütztem Standort. Achte auf eine ausreichende Bewässerung! Im Topf oder Kübel benötigt die Pflanze mehr Wasser als im Freiland.
Stehen deine Tomaten im Garten, kannst du die Blätter und Tomatenfrüchte mit einem Tomatendach vor direkter Sonne, Regen und Hagel schützen. Ein weiterer Vorteil ist die höhere Luftzirkulation, was bei Hitze Abkühlung bringt und die Stauden bei Regenwetter trocknet. Dennoch können deine Tomaten mit Regenwasser bewässert werden.
Blattläuse (Aphidoidea) gibt es in jedem Garten. Neben den gefrässigen Nacktschnecken gehören sie zu den häufigsten Gartenschädlingen. Doch nicht nur draussen, auch an deinen Zimmerpflanzen machen sich die bis zu zwei Millimeter langen Winzlinge breit – mit gravierenden Folgen, denn Blattläuse vermehren sich rasant. Wie du einen Befall mit Blattläusen am besten bekämpfst, erläutern wir dir in diesem Artikel.
Schleierkraut ist eine Pflanze, die nicht nur deinen Garten optisch aufwertet. Auch in Blumensträussen und -gebinden mutet das Kraut sehr edel an. Die weissen bis leichtrosa Blüten wirken sehr filigran und passen zu jedem Anlass. Als Bodendecker erscheinen sie wie ein dichter Teppich. Als solche findest du sie auch in den Alpen vielfach. Beim Anpflanzen vom Schleierkraut und dessen Pflege musst du nicht allzu viel beachten und benötigst keinen Grünen Daumen. Das Gewächs ist pflegeleicht und daher auch für Hobbygärtner geeignet.
Knoblauch gehört für viele in der Küche einfach dazu. Mit der aromatischen Knolle kannst du unzählige Speisen aromatisieren. Zwar ist Knoblauch bei manchen Menschen wegen des Geruchs unbeliebt, doch in der griechischen oder türkischen Küche gehört er einfach dazu. Aioli oder Zaziki ohne Knoblauch – undenkbar! Auch solltest du nicht vergessen, dass die Gewürzpflanze sehr gesund ist. Grund genug also, über den Anbau im heimischen Garten oder auf dem Balkon nachzudenken.
Der Werkstoff Stahl gehört zu den Materialien, die allbekannt und überall verbaut sind, aber zugleich so sehr Teil der Umwelt sind, dass sie kaum näher wahrgenommen werden. Bewusst denkt man bei Stahl meist an Schwerindustrie, brennende Hochöfen und stickige Giessereianlagen. Doch der hochwertige Werkstoff ist äusserst flexibel und aufgrund seiner vielfältigen Materialeigenschaften ein unverzichtbarer Bestandteil des alltäglichen Lebens. Und: Er wird in nahezu allen Bereichen genutzt. Zugleich ist der Werkstoff Stahl sehr nachhaltig und kann ohne jedweden Qualitätsverlust wieder vollständig recycelt werden. Einer dieser Stähle ist Cortenstahl, ein Baustahl mit ganz besonderen Eigenschaften.
Schildläuse (Coccoidea) sind häufig an Zimmerpflanzen zu finden, sie befallen aber auch diverse Gartengewächse. Befallene Pflanzen zeigen rasch unschöne Blattflecken, zudem trocknen die Blätter aus und fallen schliesslich ab. Schon bei den ersten Anzeichen musst du rasch handeln, denn die Pflanzensaft saugenden Schädlinge vermehren sich blitzartig. Chemische Mittel zum Pflanzenschutz – beispielsweise gängige Insektizide – aus dem Fachhandel helfen allerdings wenig, da die Tierchen sich mit einem dicken Schutzpanzer effektiv schützen. Wie du sie trotzdem loswirst, erklären wir dir in diesem Artikel.
Du möchtest eine echte Superfrucht in deinem Garten anpflanzen? Dann ist die exotische Jostabeere eine Option. Hierbei handelt es sich um eine Kreuzung aus der Schwarzen Johannisbeere und der Stachelbeere. Bereits in den 1970er Jahren wurde in Deutschland mit der Züchtung der Jostabeere begonnen. Manchmal wird sie übrigens auch als Jochelbeere bezeichnet. Selbst wenn du keinen grünen Daumen hast: Die Jostabeere benötigt nicht sehr viel Pflege und gedeiht in beinahe jedem Garten.