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Das Pfaffenhütchen zählt zu den am häufigsten vorkommenden einheimischen Pflanzen. Charakteristisch für die Spindelbaumgewächse ist das sehr zähe Holz. Früher wurde die Rinde für die Herstellung von Stricknadeln und Orgelpfeifen benutzt. Heute erfreut man sich stattdessen an den bunten Früchten und der sehr schönen Laubfärbung im Herbst. Auffällig ist zudem die stark ausladende Krone mit einer dichten Verzweigung.
Hast du dich für den Spindelbaum entschieden, solltest du wissen, dass er eine Höhe von drei bis vier Metern erreichen kann. Charakteristisch sind die zahlreichen Ausläufer, die sich schnell vermehren. Aus diesem Grund solltest du den Strauch nicht mit Stauden unterpflanzen. Auf kalkhaltigem und trockenem Boden gedeiht die Pflanze am besten. Doch auch auf anderen Bodenarten wächst der Strauch zuverlässig. Achte auf einen sonnigen bis halbschattigen Standort; hier fühlt sich das Pfaffenhütchen am wohlsten. Je sonniger der Platz ist, desto intensiver wird die Herbstfärbung ausfallen. Du kannst den Strauch das ganze Jahr über pflanzen, solange der Boden nicht gefroren ist. Vor allem die immergrünen Sorten kannst du regelmässig beschneiden. Sie vertragen auch einen Schnitt bis in das alte Holz. Über den Winter musst du dir keine Gedanken um deinen Strauch machen, denn das Pfaffenhütchen ist winterfest.
Eines der wesentlichen Pflanzenteile sind die optisch sehr ansprechenden Früchte. Etwa im August springen die Fruchtkappen auf und geben die Samen frei. Während dieser Blütezeit sind die Früchte Nahrung für Vögel wie Rotkehlchen oder Drosseln. Die rosa Früchte erinnern von ihrer Form her ein wenig an die Kopfbedeckung von Pfarrern; so ist der Name der Pflanze entstanden.
Die Schwarze Bohnenlaus und die Gespinstmotte sind Schädlinge, die du häufig an deinem Euonymus feststellen wirst. Die Raupen der Gespinstmotte schaffen es, den Strauch komplett kahl zu fressen. Allerdings musst du dich deshalb nicht grämen, denn er treibt später wieder aus. Auch ist die Pflanze anfällig für den Echten Mehltau. Die Pflanzenkrankheit erkennst du gut an einem weisslichen Film, der ein wenig an Mehl erinnert.
Wie bereits erwähnt, gibt es mehr als 170 verschiedene Sorten des Pfaffenhütchens. Bei uns gedeihen allerdings vorrangig die folgenden drei Varianten:
Vor allem die beiden letztgenannten zeichnen sich durch eine sehr intensive Laubfärbung aus und sind so eine Zierde im Garten. Alle drei Arten kommen in Alleinstellung am besten zur Geltung. Beim Geflügelten Pfaffenhütchen solltest du beachten, dass es etwas langsamer und dafür mehr in die Breite wächst. Diese Variante erreicht nur eine Höhe von maximal drei Metern. Es gibt sogar Sorten, die nur einen Meter hoch wachsen und sich damit auch für einen Topf auf dem Balkon eignen.
Die weissen Blüten des Strauches zeigen sich etwa von Juli bis August. Im Herbst entwickeln sich aus ihnen die Samen. Sie sind von Fruchtfleisch umhüllt und befinden sich in einer Fruchtkapsel. Kannst du von der Blütenvielfalt des Pfaffenhütchens nicht genug bekommen, kannst du den Spindelstrauch ganz einfach vermehren:
Möchtest du hingegen die immergrüne Kriechspindel vermehren, gelingt dies am besten über Stecklinge.
Für die Pflanzung solltest du unbedingt einen Platz im Garten auswählen, an den deine Haustiere nicht gelangen. Alle Pflanzenteile, vor allem die Samen, sind giftig und enthalten Glykoside und verschiedene Alkaloide. Für Weidetiere und selbst für den Menschen ist das Pfaffenhütchen daher gefährlich. Nach dem Genuss der Früchte kann es zu Kreislaufstörungen, Fieber und Koliken kommen. Für Vögel hingegen sind die Pfaffenhütchen keine Giftpflanzen; sie fressen die Beeren mit Vorliebe. Obwohl die Pflanze giftig ist, zählte sie früher zu den Heilpflanzen und wurde unter anderem gegen Herzschwäche, Kopfschmerzen und Parasiten eingesetzt. Neben der herzstärkenden Wirkung ist das Pfaffenhütchen auch als harntreibend und entwässernd bekannt. In der Homöopathie wird der Strauch daher noch heute gerne verwendet.
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