Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Neben den verwandten Blattläusen gehören Schildläuse zu den häufigsten Schädlingen an Zimmer-, Balkon- und Gartenpflanzen. Die winzigen, nicht grösser als sechs Millimeter werdenden Insekten sitzen vornehmlich auf den Blattunterseiten und ernähren sich vom nahrhaften Pflanzensaft. Somit entziehen sie den Pflanzen wertvolle Nährstoffe, sodass sich bald typische Krankheitszeichen wie Blattfall und Kümmerwuchs zeigen. Allerdings entnehmen die Tierchen nicht nur etwas, einige Arten wie die Deckelschildlaus injizieren auch giftige Stoffe in die Pflanze.
Einen Befall erkennst du an diesen Merkmalen:
Bei der klebrigen Flüssigkeit handelt es sich um Honigtau, süsse Ausscheidungen von Schildläusen und anderen Pflanzenläusen. Sie locken Ameisen an, die die zuckerhaltige Flüssigkeit als Nahrung schätzen. Krabbeln an und auf bestimmten Gewächsen plötzlich besonders viele Ameisen herum, ist ein Schädlingsbefall wahrscheinlich.
Grundsätzlich befallen die Pflanzensaft saugenden Schildläuse fast alle Gewächse. Besonders häufig betroffen sind jedoch hartlaubige und dickblättrige Arten wie
Im Freien sind die Tierchen hauptsächlich an Obst- und Beerengehölzen anzutreffen.
Sie treten vornehmlich bei warmem und trockenem Klima auf, also entweder während der Heizperiode im Winter oder in den heissen Sommermonaten.
Sehr gut zur Bekämpfung der hartnäckigen Schildläuse geeignet ist ein selbst angemischtes Spray auf der Basis von Spiritus und Schmierseife.
Ausserdem solltest du betroffene Kübelpflanzen isolieren, damit die Tierchen nicht auf andere Gewächse übergehen. Des Weiteren hilft es, Oleander, Zitronenbaum und andere Topfpflanzen an einen kühlen Standort zu stellen und die Luftfeuchtigkeit dort stark zu erhöhen. Stelle hierzu eine Schale mit Wasser auf oder besprühe die Gewächse täglich mit Feuchtigkeit.
Das regelmässige Einsprühen eines grossen Apfelbaums ist keine leichte Aufgabe. Hier kannst du stattdessen auf nützliche Helfer zurückgreifen, denn Schildläuse haben – wie viele andere Schädlinge auch – natürliche Feinde. Diese Nützlinge haben Schild- und andere Pflanzenläuse buchstäblich zum Fressen gern und helfen dir, die Schädlingspopulation im Garten möglichst gering zu halten:
Diese Helferlein kannst du im Fachhandel erwerben und gezielt an den befallenen Stellen ausbringen. Ausserdem ist es sinnvoll, den Garten insektenfreundlich zu gestalten. So lockst du auf natürliche Weise zahlreiche Nützlinge an, die einer Schädlingsinvasion von vornherein vorbeugen. Stelle hierzu an strategisch wichtigen Stellen (etwa beim Apfelbaum) ein Insektenhotel auf und pflanze viele Doldenblütengewächse an.
Schildläuse befallen vor allem geschwächte Pflanzen, die sich selbst nicht mehr wehren können. Du kannst dem Problem durch folgende Massnahmen gezielt vorbeugen:
Wenn du lieber zu chemischen Mitteln greifst, sind Sprays auf der Basis von natürlichem Neem oder Pyrethrum-Insektizide besonders gut geeignet. Bei hartlaubigen Topfpflanzen kannst du die Schildläuse auch mit einem Weissölgemisch oder schlicht Blattglanzspray bekämpfen. Wichtig ist zudem, dass eine einmalige Behandlung noch keinen Erfolg bringt. Sprühe die befallenen Pflanzen mehrmals im Abstand von mehreren Tagen ein.
Kein Bauern- oder Naturgarten kommt ohne die süssen Früchte aus: Himbeeren schmecken Kindern und Erwachsenen, sie sind einfach zu pflegen und verschönern den Garten mit einer dichten Hecke. Wie du die beliebten Rosengewächse richtig einpflanzt und was du für die Vorbereitung, Pflege und Ernte wissen musst, erfährst du in unserer Anleitung zum Himbeeren Pflanzen.
Der Mond übt eine unglaubliche Kraft auf die Erde aus. Die Mondphasen beeinflussen nicht nur die Meere und das Süsswasser der Erde. Die Tierkreiszeichen tragen dem Rechnung, denn sie wechseln im Rhythmus des Mondes – und in China kennt man neben dem Sonnenjahr und dem Sonnenkalender auch das Mondjahr und den Mondkalender. Aber was bedeutet das für den Garten und die Pflanzen? Welchen Einfluss hat die Kraft des Mondes auf den Haushalt, auf Kräuter, Gemüse und Unkraut? Viele Fragen zum Thema Mondkalender und Garten – wir haben die Antworten.
Der Lebensbaum ist aus den heimischen Gärten nicht mehr wegzudenken. Die robuste Hecke eignet sich hervorragend als Sicht- und Windschutz und nimmt dabei nur sehr wenig Platz weg. Besonders kleine Gärten profitieren von der immergrünen Wand, die das ganze Jahr über zuverlässig vor Blicken schützt. Thujen sind einfach zu pflegen, in Form zu schneiden und überzeugen durch ihren dichten Wuchs. Aber nicht nur in einer Hecke findest du die Thuja. Mit einem Formschnitt entstehen Solitärs mit Kegeln, Kugeln und Spiralen, die in jedem Garten ein Hingucker sind. Mit dem richtigen Werkzeug und unseren Tipps bringst du deine Pflanzen in Form.
Lichterketten sorgen im Innen- und Aussenbereich für ein schönes Ambiente. Ob du eine Lichterkette outdoor anbringen möchtest oder eine für den Innenbereich suchst – für jeden Einsatzzweck gibt es die passende Variante. Eine Lichterkette outdoor eignet sich beispielsweise perfekt für die Beleuchtung von Garten, Terrasse und Balkon. Oder du gestaltest deine Aussenbeleuchtung zu Weihnachten mit Lichterketten für den Outdoorbereich ganz individuell. Bist du auf der Suche nach einer Lichterkette, die nicht nur ein hübsches Licht zaubert, sondern dir auch noch beim Stromsparen hilft, bist du mit einer LED-Lichterkette gut beraten. Lichterketten, die für den Aussenbereich konzipiert sin, sind robust und wasserdicht.
Japanische Gärten sind auf der ganzen Welt bekannt für ihre Eleganz und Schlichtheit. Doch was macht ihre Besonderheit aus, welche Komponenten sind typisch und wie bauen wir sie selbst in unseren Gärten nach? Japanische Gärten benötigen keine Mindestgrösse und eignen sich deshalb auch für winzige Hausgärten, Vorgärten oder Innenhöfe. Durch bestimmte Pflanzen, Felsen, Teiche und Geländeformen empfinden sie echte Landschaften im Kleinen nach. Deshalb wirken sie wie eine Miniaturversion der Welt. Japanische Gärten laden zum Entspannen, Betrachten und Meditieren ein. Zwischen moosbedeckten Felsen, wilden Farnen und den Wellen eines Windhauches auf dem Wasser fällt es leicht, zur Ruhe zu kommen.
Die Freude auf den Genuss der selbst angebauten Kartoffeln wird getrübt, wenn die Knollen von dunklen Gängen durchzogen sind. Als Verursacher kommt der Drahtwurm infrage. Der Schädling ist bei Hobbygärtnern gefürchtet. Kartoffeln gehören zu seinen Lieblingsspeisen. Auch vor Salat, Tomaten, Möhren, Getreide und Blumen macht er nicht Halt. In der Landwirtschaft richten die Tiere enormen Schaden an. Woran ist der Drahtwurm zu erkennen? Wie wird man ihn wieder los? Gibt es natürliche Mittel oder müssen giftige Substanzen zum Einsatz kommen? Welche Massnahmen beugen einem Befall im Garten vor? Wir haben hilfreiche Tipps und Informationen zusammengestellt.