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Die Gattung Jasminum gehört zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae). Sie besteht aus insgesamt rund 200 Arten, die teilweise als Sträucher, teilweise als Kletterpflanzen wachsen. Innerhalb der Gattung Jasminum gibt es sowohl immergrüne Arten als auch solche, die ihr Laub im Winter abwerfen. Auch die Form der Blätter ist sehr unterschiedlich. Allen gemeinsam sind aber die schönen, intensiv duftenden Blüten, die mehrere Arten dieser Gattung zu beliebten Garten- und Zimmerpflanzen machen. Für den Garten wurden aus den immergrünen Wildformen zahlreiche Hybriden gezüchtet, deren Blütenfarbe von Weiss über Gelb bis zu Rosa reicht. Auch der Stil der Blüten ist unterschiedlich. Im Gartenhandel bekommst du meist den Echten Jasmin; als Kletterpflanze benötigt er ein Gerüst oder ein Spalier, an dem er emporwachsen kann. Darüber hinaus werden auch einige Zierpflanzenarten aus ganz anderen Gattungen als Jasmin bezeichnet.
Die meisten Jasminarten stammen aus tropischen Regionen und sind daher nicht winterhart. Daher werden sie entweder in Kübel gepflanzt, die du im Winter leicht in einen Wintergarten oder ins Treppenhaus bringen kannst, oder gleich als Zimmerpflanze verwendet. Nur der Winterjasmin bleibt ganzjährig im Garten und verträgt Frost bis zu minus 18 Grad. Als Kletterpflanze eignet er sich gut zur Begrünung von Mauern oder Böschungen, die er mit einem üppig blühenden Polster überzieht, das mit den Jahren sehr gross und dicht werden kann. Der Primel-Jasmin (Jasminum mesnyi) verträgt immerhin bis zu minus 12 Grad und ist ebenfalls eine schöne Rankpflanze, die mit ihren kleinen gelben Blüten begeistert. In Regionen mit milden Wintern kann auch der Echte Jasmin ganzjährig im Freien bleiben, so ist er in den Mittelmeerländern eine beliebte Gartenpflanze. Achte dabei aber auf einen warmen, geschützten Standort. Mit einer Schicht Stroh oder Holzwolle auf der Erde kannst du die Pflanze zusätzlich schützen.
Kübelpflanzen verbringen den Winter am besten an einem kühlen Ort wie dem Hausflur oder einem Wintergarten, ideal ist eine Temperatur um die zehn Grad. Wenn der Winterstandort zu warm ist, blühen die Pflanzen im folgenden Jahr oft nicht richtig, ausserdem werden sie dann anfälliger für Schädlinge. Eine Zimmerpflanze kann den Sommer auch auf dem Balkon verbringen. Da die Winterhärte bei den verschiedenen Sorten sehr unterschiedlich ist, solltest du dich beim Kauf genau danach erkundigen, wie viel Kälte die Pflanze verträgt.
Jasmin ist eine lichtbedürftige Pflanze, die einen hellen, gerne auch sonnigen Standort braucht. Bei intensiver Mittagssonne können allerdings Verbrennungen an Blättern und Blüten auftreten. Da Jasmin keine Staunässe verträgt, solltest du auf eine gute Drainage achten, wenn du ihn in einen Kübel oder einen Topf pflanzt – eine Schicht Blähton unten im Topf ist ein guter Trick, um „nasse Füsse“ zu verhindern. Abgesehen davon ist Jasmin eine unkomplizierte, pflegeleichte Pflanze, bei der du nicht viel verkehrt machen kannst.
Die Blütezeit ist bei den verschiedenen Jasminarten unterschiedlich: Der Echte Jasmin (Jasminum officinale) blüht im Sommer zwischen Mai und August, der Winterjasmin (Jasminum nudiflorum) dagegen ab Dezember den ganzen Winter hindurch bis zum April. Der Arabische Jasmin (Jasminum sambac) hat eine besonders lange Blütezeit, die von März bis Oktober dauert, was die Frühlingsexemplare zu beliebten Wintergartenpflanzen macht. Diese Art hat den intensivsten Blütenduft und wird daher auch für die Gewinnung von Jasminöl angebaut, wogegen der Winterjasmin eher dezent duftet.
Eine gute Belüftung beugt dem Befall durch Schädlinge vor, was vor allem bei Zimmerpflanzen wichtig ist. Da Jasmin eine robuste Pflanze ist, treten Schädlinge aber eher selten auf. Gelegentlich wird die Pflanze von Blattläusen befallen, vor allem wenn sie zu warm überwintert wird. Du solltest deine Pflanzen daher regelmässig kontrollieren. Blattläuse lassen sich recht leicht abwischen oder abbürsten; oft genügt das schon, falls nicht, helfen Spritzmittel. Auch Wollläuse treten gelegentlich auf.
Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist ein immergrüner, winterharter Zierstrauch. Im Garten findet er sich häufig als Hecke, da er aufgrund der dichten Blätter und seines schnellen Wuchses einen guten Sichtschutz bietet. Allerdings gelten alle Pflanzenteile, aber vor allem die Früchte, als giftig. Ursprünglich stammt die Pflanze aus Kleinasien, doch mittlerweile existieren verschiedene Züchtungen auf der ganzen Welt. Aufgrund der guten Anpassungseigenschaften gehört der Kirschlorbeer zu den Neophyten und hat sich in vielen Gebieten etabliert. Welche Sorten für dich infrage kommen und wie der Kirschlorbeer gepflanzt und gepflegt wird, erfährst du in der folgenden Anleitung.
Unter der Bezeichnung Koniferen werden alle zapfenbildenden Nadelgehölze zusammengefasst. Sie sind ebenso dekorative wie robuste Pflanzen und bieten sich sowohl für die Verwendung als dominierende Solitärpflanzen als auch als Hecke an, die vor neugierigen Augen schützt. Dementsprechend fehlen sie heutzutage in kaum einem Garten. Für Hobbygärtner stehen eine ganze Reihe von verschiedenen Sorten zur Verfügung. Wie du Koniferen richtig anpflanzt und pflegst, erfährst du im Folgenden.
Der Bananenbaum ist eine Pflanze, die ein wenig Exotik in deinen Garten bringt. Sie ist optisch sehr ansprechend und bringt bei richtiger Pflege sogar leckere Früchte hervor. Zeit also, die Zimmerpflanze für sich zu entdecken, zumal der Pflegeaufwand sich in Grenzen hält. Charakteristisch für die Pflanzen sind die ausladenden Blätter, die sofort alle Blicke auf sich ziehen. Sie bedeuten aber auch, dass du ausreichend Platz für die Zimmerpflanzen benötigst. Der Bananenbaum wächst sehr schnell; darauf gilt es bei der Platzwahl zu achten!
Sowohl in Gärten als auch in der freien Natur sorgen Nützlinge wie Bienen, Hummeln, Wespen, Ohrwürmer oder Florfliegen für die Bestäubung von Pflanzen und Bäumen. Als biologische „Schädlingsbekämpfer“ bewahren sie das ökologische Gleichgewicht. Leider greifen Menschen heute stark in die Ökosysteme ein und hinterlässt immer weniger natürliche Lebensräume für Insekten. Es ist daher eine gute Idee für Naturfreunde, den nützlichen Tieren einen Nistplatz in einem Insektenhotel anzubieten. Erfahre hier, wie du ganz leicht ein Insektenhotel bauen kannst und worauf du dabei achten solltest, damit schon bald Hummeln und Bienen darin einziehen.
Verbundsteine sind eine spezielle Art von Pflaster- und Mauersteinen, die so geformt sind, dass einzelne Steine sich nicht verschieben und auch nicht verrutschen können. Bei Mauern führt der Einsatz von Verbundsteinen dazu, dass die Stärke etwas geringer ausfallen darf, ohne dass die Mauer an Tragkraft und Stabilität verliert. Verbundpflastersteine ergeben besonders belastbare Bodenbeläge. Sie sind besonders dort, wo viele Fahrzeuge unterwegs sind, sinnvoll – zum Beispiel in Einfahrten und auf Parkplätzen privater Grundstücke. Die bekanntesten Verbundsteine aus Beton sind die scherzhaft „Knochen“ genannten Ausführungen, die die Form eines doppelten T haben.
Genauso exotisch wie ihr Name präsentiert sie sich auch in ihrer Optik. Mit ihren purpur-rosefarbigen Blüten und den Früchten, die in ihrer Form an einen Papagei erinnern, ist die Papageienpflanze ein toller Blickfang und eine wahre Rarität im heimischen Garten. Alles Wissenswerte zu dieser besonderen Pflanze, welcher Standort für sie besonders geeignet ist und wie du sie pflanzt, erfährst du hier in unserem Ratgeber. Ausserdem geben wir dir wertvolle Tipps für die optimale Pflege deiner Papageienpflanze.