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Erdbeeren lieben Sonne. Du solltest also einen vollsonnigen Standort wählen, denn je mehr Sonne die Pflanzen bekommen, desto süsser werden ihre Früchte. Finde einen windgeschützten Platz, der jedoch nicht ganz windstill ist. So kann das Laub nach Regen schnell wieder trocknen und deine Pflanzen bekommen keine Krankheiten an den Blättern.
Willst du deine Erdbeeren selbst anzüchten, kannst du im Februar oder März mit der Aussaat auf der Fensterbank oder im Gewächshaus beginnen. Die meisten Sorten kannst du als vorgezüchtete Jungpflanzen im Handel kaufen. Da die meisten Pflanzen mehrjährig sind, solltest du sie im Spätsommer oder Herbst pflanzen. Zum ersten Mal ernten kannst du dann im Juni des nächsten Jahres. Wenn du die Pflanzung im Herbst verpasst, kannst du sogenannte Frigopflanzen auch noch im April aussetzen. Diese Pflanzen werden zur Überwinterung eingefroren und du kannst sie bereits im Pflanzjahr ernten. Von der Auspflanzung bis zur Ernte von Frigosorten musst du dich etwa 100 Tage gedulden. Auf dem Balkon, also im Balkonkasten oder im Kübel, pflanzt du Erdbeeren idealerweise im Frühjahr.
Erdbeeren sind Schwachzehrer und als solche relativ anspruchslos, was den Boden angeht. Deine Pflanzen gedeihen am besten bei einem lockeren und humusreichen Boden und einem pH-Wert zwischen 5,5 und 6. Du solltest jedoch keinen Gartenkompost verwenden, dieser schadet der Erdbeerpflanze, weil er zu viel Salz und Kalk enthält. Lockere den Boden vor dem Bepflanzen mit Laubkompost oder Sand auf und bereite ihn mit einer Gründüngung auf die Erdbeeren vor. Ist der Boden zu sehr verdichtet, können sich Wurzelkrankheiten leichter ausbilden. Etwa zwei Wochen nach der Beetvorbereitung kannst du die Erdbeeren pflanzen.
Achte beim Pflanzen auf einen Abstand zwischen den Reihen von mindestens 60 Zentimeter. So kannst du die Früchte bequem ernten, ohne die Pflanzen zu beschädigen. Zwischen den Pflanzen in der Reihe solltest du etwa 30 Zentimeter Pflanzabstand einhalten. Setze die Pflanzen so tief ein, dass das Herz der Pflanzen an der Oberfläche bleibt.
Am besten fällt deine Erdbeerernte im zweiten und dritten Jahr nach der Pflanzung aus. Danach nehmen sowohl Erntemenge als auch Qualität der Früchte kontinuierlich ab. Nach dieser Zeit solltest du das Beet wechseln und neue Jungpflanzen setzen. Erdbeeren sind nachbauempfindlich. Um im selben Beet wieder Erdbeerpflanzen einzusetzen, solltest du etwa vier Jahre warten. So vermeidest du Bodenmüdigkeit und beugst Bodenschädlingen vor. Als Vorfrüchte eignen sich beispielsweise Kohlrabi, Radieschen oder Salate, also Gemüsearten mit einer kurzen Kulturdauer.
Deine Erdbeeren benötigen vor allem während des Anwachsens und bei trockener Witterung viel Wasser. Befreie den Boden ausserdem regelmässig von Unkraut. Du solltest die Pflanzen ab Anfang Mai, sobald sie die ersten Blüten zeigen, mit Stroh mulchen. Damit schützt du die empfindlichen Früchte vor Befall mit Grauschimmel und Nässe. Ausserdem unterdrückt Mulch das Wachsen von Unkraut und verhindert Schädlinge.
Mehrjährige Erdbeerpflanzen sind winterhart. Mit einigen Tipps erleichterst du ihnen das Überleben der kalten Jahreszeit.
Auch auf deinem Balkon kannst du leckere Erdbeeren ernten, insbesondere immertragende Erdbeersorten oder Klettererdbeeren sind hierfür ideal. Im Gartencenter oder beim Gärtner findest du verschiedene Sorten, die sich für den Balkon eignen und im Frühjahr gepflanzt werden. Achte auf einen sonnigen Standort und verwende einen ausreichend grossen Topf. In einem Kübel mit einem Durchmesser von 30 Zentimeter haben drei Erdbeerpflanzen Platz. Pflanzt du deine Erdbeeren im Balkonkasten, achte auf einen Abstand von etwa 25 Zentimetern, damit die Pflanzen genügend Platz haben. Wichtig: Bereite das Pflanzgefäss auf die Erdbeeren vor. Die Pflanzen sind empfindlich gegen Staunässe. Lege also am Boden des Kübels oder Balkonkastens eine Drainageschicht aus Blähton oder Kies an. Dadurch kann das überschüssige Wasser absickern.
Die Gattung Ginster (Genista) gehört zur Ordnung der Schmetterlingsblütler (Fabales) und zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Cytisus, der Geissklee, wird umgangssprachlich ebenfalls als Ginster bezeichnet, gehört aber einer anderen Pflanzengattung an. Der Echte Ginster umfasst etwa 90 Arten. Er wächst als Strauch oder Halbstrauch, kann eine Höhe von bis zu zwei Metern erreichen und bildet von Mai bis Juni schmetterlingsartige Blüten aus. Diese sind beim Echten Ginster gelb. Cytisus-Ginster dagegen zeigt die unterschiedlichsten Blütenfarben. Wie du Ginster pflanzt, schneidest und pflegst, erfährst du in den folgenden Abschnitten.
Korbblütler sind weltweit beliebt und imponieren durch ihre runden Blütenstände, die wie bunte Kränze erscheinen. Gärtner schätzen sie für ihre Vielseitigkeit und ihr breites Farbspektrum. Doch Korbblütler sind nicht nur hübsch anzusehende Ziergewächse, sondern auch hilfreiche Heilpflanzen. Zahlreiche Kulturen nutzen sie zur Linderung gesundheitlicher Beschwerden. Dabei kommen die Gewächse beispielsweise in Tees und Salben zum Einsatz. Ihr Facettenreichtum sowie die vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten reichen aber noch weiter: Einige Korbblütler sind bekannte Nahrungsmittel und tragen zu einer gesunden Ernährung bei. Es handelt sich meist um Salate, Gemüsesorten und Wurzeln. Aber auch die Samen können sich zum Verzehr eignen, wie die Sonnenblume beweist.
Gemütliche Gartenmöbel laden nicht nur zum Entspannen und Relaxen ein, sondern sorgen auch für wunderbare Grillabende und unvergessliche Stunden mit Familie und Freunden. Welche Möbel die richtigen für Terrasse oder Balkon sind, ist nicht nur abhängig von den Platzverhältnissen, sondern auch von deinen persönlichen Bedürfnissen und Anforderungen. So sind Möbelstücke, die das ganze Jahr ohne Überdachung im Freien stehen, weitaus grösseren Belastungen ausgesetzt als Möbelstücke, die lediglich in den Sommermonaten auf einem überdachten Balkon genutzt werden. Doch welche unterschiedlichen Optionen gibt es, welche Materialien eignen sich für wen und was gilt es beim Kauf von Gartenmöbeln zu beachten?
Wer in seinem Garten einen halbschattigen Platz für eine Kletterpflanze zur Verfügung hat, sollte dafür die Kletterhortensie (Hydrangea petiolaris) in Betracht ziehen. Ihre bis zu 25 Zentimeter grossen hellen Blüten sind eine wichtige Bienenweide und locken mit ihrem süssen Duft zahlreiche Schmetterlinge an. Mit einer Rankhilfe können bestimmte Sorten eine Höhe von bis zu zehn Metern erreichen. Die pflegeleichten Kletterpflanzen sind ein Blickfang für Mauern oder Fassaden und eignen sich hervorragend als Hintergrund für einen Bauerngarten. Hier unsere Tipps zur Pflege der Kletterhortensie.
Genauso exotisch wie ihr Name präsentiert sie sich auch in ihrer Optik. Mit ihren purpur-rosefarbigen Blüten und den Früchten, die in ihrer Form an einen Papagei erinnern, ist die Papageienpflanze ein toller Blickfang und eine wahre Rarität im heimischen Garten. Alles Wissenswerte zu dieser besonderen Pflanze, welcher Standort für sie besonders geeignet ist und wie du sie pflanzt, erfährst du hier in unserem Ratgeber. Ausserdem geben wir dir wertvolle Tipps für die optimale Pflege deiner Papageienpflanze.
Orchideen sind faszinierende, aber auch nicht ganz einfache Zimmerpflanzen. Wenn du ein paar Tipps berücksichtigst, hast du an diesen Pflanzen aber lange Freude und bringst sie problemlos zum Blühen. Eine kleine Pflegeanleitung mit Tipps für die Königin der Zimmerpflanzen – von der Wurzel bis zur Blüte!