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Der Ginster ist in Mitteleuropa heimisch und in Gärten als Zierstrauch oder als Heckenpflanze beliebt. Die Pflanzen fühlen sich in der Sonne oder im Halbschatten am wohlsten und zeigen an solchen Standorten eine lange Blütezeit mit zahlreichen Blüten. Möchtest du Ginster in deinem Garten pflanzen, solltest du bedenken, dass alle Pflanzenteile giftig sind. Als Gift gelten die Alkaloide, die bei Mensch und Tier zu Übelkeit, Magen-Darm-Beschwerden oder schlimmstenfalls Kreislaufversagen führen können. Hast du Kinder oder Haustiere, die den Garten unbeobachtet durchstreifen und die Samen aufnehmen könnten, solltest du dich daher besser für ungiftige Pflanzenarten entscheiden.
Ginster findest du in vielen verschiedenen Arten und Zuchtformen. Die Sorten unterscheiden sich in der Ausbildung der Blüten, der Wuchsform und der Blütezeit. Der Steinginster etwa ist ein Zwergstrauch, der eine Höhe von höchstens 50 Zentimetern erreicht und sich gut für Steingärten oder als Kübelpflanze eignet. Genista aetnensis dagegen bildet die höchsten Stauden aus. Sie erreichen zwei bis fünf Meter. Suchst du nach Edel-Ginster wirst du bei den Cytisus-Arten fündig. Diese blühen in vielen verschiedenen Farben und etwas früher im Jahr als der Echte Ginster. Der Ginster fühlt sich mit Pflanzen am wohlsten, die ebenfalls wenige Ansprüche stellen. Dazu zählen viele andere Ziersträucher, Wacholder und wilde Rosen.
Für das Pflanzen von Genista-Arten musst du nicht unbedingt über einen grünen Daumen verfügen. Ginster gilt als anspruchslos und pflegeleicht. Auch auf mageren Böden gedeihen die Sträucher gut. Es gilt:
Staunässe vertragen die Pflanzen nicht. Auch das Umsetzen der Sträucher nach dem Einpflanzen bekommt dem Ginster weniger gut.
Als genügsame Pflanze mag der Ginster keine übermässige Pflege. Ständiges Giessen oder Düngen solltest du vermeiden, wenn du lange Freude an deinem Ginster haben möchtest. Setzt du den Ginster in einen Kübel, denke an eine Drainage, damit das Wasser gut abfliessen kann. Eine zu intensive Düngung führt zu einem vermehrten Blätterwachstum und hemmt die Blütenbildung. Da Ginster als sehr robust gilt, wird er nur selten ein Opfer von Schädlingen.
Lässt du bei deinem Ginster einen natürlichen Wuchs zu, wirst du bald merken, dass sich viele Bienen, Hummeln und Schmetterlinge daran erfreuen. Ginster lockt die Insekten in den Garten und auch Wildvögeln bietet er einen Nutzen. Einen radikalen Rückschnitt vertragen die Ginster-Sträucher nicht. Aus dem alten Holz erfolgt oft kein neuer Austrieb. Möchtest du deinen Ginster schneiden, um ihn in Form zu bringen oder weil du nicht über den nötigen Platz für die Ausbreitung verfügst, dann empfiehlt es sich, den Ginster-Strauch jedes Jahr im Frühjahr leicht zurückzuschneiden. Hierbei kürzt du die Zweige nur wenige Zentimeter. Stellst du Frostschäden fest, die sich in braunen, trockenen Enden präsentieren, sollten auch diese entfernt werden.
Die meisten Ginster-Arten sind absolut winterhart und benötigen keinen besonderen Winterschutz, sofern sie im Garten ausgepflanzt wurden. Lediglich ganz junge Pflanzen solltest du einpacken, da sie noch nicht so robust sind wie ein mehrjähriger Ginster. Bei Kübelpflanzen musst du immer für einen ausreichenden Winterschutz sorgen, damit die Wurzeln nicht einfrieren. Zum Beispiel kannst du die Pflanzen mit einem Jutesack umwickeln oder die Kübel näher an eine Hauswand rücken. Mediterrane Ginster-Arten solltest du im Winter in einen vor Frost geschützten Raum stellen. Temperaturen zwischen fünf und zehn Grad Celsius sind hier optimal.
Mehr Tipps zur Pflege von Ginster-Sträuchern im Garten oder von Ginster-Pflanzen im Kübel erhältst du bei einem Gartenbaubetrieb deiner Wahl. Dort findest du auch den passenden Ginster für Garten, Terrasse oder Balkon. Unsere Plattform bietet dir die Möglichkeit, schnell alle Gartenbau-Dienstleister in deiner Region zu suchen und zu vergleichen.
Die Hainbuche, die auch als Weissbuche oder Hornbaum bezeichnet wird, zählt zur Gattung der Birkengewächse. Damit ist die Pflanze mit den Birken und Haselnüssen verwandt, hat also mit der Buche nur wenig zu tun. In unseren heimischen Gärten ist sie besonders als Hecke sehr beliebt und dient als Sichtschutz. Die pflegeleichte Pflanze macht sich aber auch als alleinstehender Baum im Garten sehr gut. Im Wald können die mittelgrossen Bäume eine Wuchshöhe von bis zu 20 Metern erreichen; die Krone wird bis zu zwölf Meter breit. Wie du die Hainbuche richtig pflanzt und pflegst, erfährst du hier.
Mit seinen zahllosen, stark duftenden Blüten ist der Jasmin eine wunderschöne und sehr beliebte Zierpflanze. Die meisten Arten vertragen allerdings den Winter in unseren Breiten nicht gut. Dafür sind die Jasmin Pflanzen pflegeleichte und dankbare Gewächse. Mit diesen Pflegetipps kannst du dennoch lange Freunde an deinem Jasmin haben!
Schildläuse (Coccoidea) sind häufig an Zimmerpflanzen zu finden, sie befallen aber auch diverse Gartengewächse. Befallene Pflanzen zeigen rasch unschöne Blattflecken, zudem trocknen die Blätter aus und fallen schliesslich ab. Schon bei den ersten Anzeichen musst du rasch handeln, denn die Pflanzensaft saugenden Schädlinge vermehren sich blitzartig. Chemische Mittel zum Pflanzenschutz – beispielsweise gängige Insektizide – aus dem Fachhandel helfen allerdings wenig, da die Tierchen sich mit einem dicken Schutzpanzer effektiv schützen. Wie du sie trotzdem loswirst, erklären wir dir in diesem Artikel.
Es ist bei Laien, Profis und Hobby-Gärtnern ein viel diskutiertes Thema: das korrekte Rasen Düngen. Denn zu viel Rasendünger oder falsch eingesetztes Düngemittel sorgt für böse Überraschungen, obwohl wir unserem Boden nur etwas Gutes tun möchten. Um die üblichen Fehler zu verhindern, findest du hier wichtige Fragen, Antworten und Tipps, die dir das Rasen Düngen erleichtern und zu einer gesunden Rasenpflege beitragen.
Hortensien sind die Stars im Bauerngarten. Die früher als altmodisch verpönte Pflanze hat in den vergangenen Jahren einen wahren Höhenflug erlebt. Sie beeindruckt mit prachtvollen Blüten in vielen Farben und Formen und gilt als pflegeleicht. Neben der bekannten Bauernhortensie sind zarte Sorten wie die Eichenblättrige Hortensie oder die bezaubernde Samthortensie im Vormarsch. Damit sich die Zierpflanze von ihrer besten Seite zeigen kann, benötigt sie einen fachgerechten Schnitt. Entscheidend für den Erfolg ist der richtige Zeitpunkt. Wir zeigen, worauf du achten musst. Mit unserer Anleitung gelingt es dir, Schnittfehler zu vermeiden.
Der Rittersporn, botanisch Delphinium genannt, ist eine beeindruckend schöne, aber auch giftige Gartenpflanze. Ihre hohen, traubenartigen, meist blauen Blüten fallen im Garten sofort auf und begeistern viele Gartenfreunde. Es gibt zahlreiche Arten, darunter ein- und mehrjährige. Wir geben dir die wichtigsten Tipps für das Anpflanzen, Schneiden und die Pflege des Rittersporns.