Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Ein Teich hebt den optischen Wert des Gartens. Er ist zudem eine Bereicherung für die natürliche Flora und Fauna. Der Teichbau bietet deshalb vielfältige Vorzüge. Der Anblick des Wassers wirkt beruhigend. Bunt blühende Pflanzen wie Seerosen und Hechtkraut sind eine Zierde. Neben dem Menschen freut sich die heimische Tierwelt über das neu geschaffene Biotop. Schon bald erscheinen Libellen und vielleicht sogar Frösche. Vögel und andere Wildtiere freuen sich im Sommer über das zur Verfügung stehende Trinkwasser.
Zum Anlegen eines Gartenteichs benötigst du auf jeden Fall folgende Utensilien:
An erster Stelle steht das Ausgraben des Teichs. Im Idealfall ist die Grube etwas grösser als der spätere Teich. Ein sandiger Untergrund bietet den Vorteil, dass spitze Steine und Wurzeln keinen Schaden an der Folie anrichten. Ein Teichvlies schützt die Folie vor Beschädigungen. Nach dem Ausgraben legst du die Grube mit dem Vlies aus, ehe du die Teichfolie darüberlegst. Um die Folie vor Hundekrallen, Steinen und anderen äusseren Einflüssen zu schützen, lohnt sich eine weitere Lage Vlies als äusserste Schicht. Verwendest du eine Teichschale, verzichtest du auf das Vlies.
Weitere optionale Gegenstände zur Teichgestaltung:
Um den Teich zu verschönern, nutzen viele Gartenbesitzer Steine zur Ufergestaltung. Diese decken die Folien- oder Schalenränder ab. Auch ein Bachlauf oder Wasserspiele erhöhen den optischen Wert. Eine Ufermatte gibt den Pflanzen einen besseren Halt und verhindert das Abrutschen der Randzone.
Wer den Teich gerne individuell gestaltet, verwendet eine Folie. Diese passt sich an jede Form an und ist somit flexibel einsetzbar. Folien gibt es aus PVC und EPDM-Kautschuk in unterschiedlichen Stärken. Je dicker die Folie, desto haltbarer ist sie. EPDM-Folien sind besonders langlebig. Sie halten im Schnitt rund 15 Jahre und länger. Vor allem grössere Gartengewässer mit einer Wassertiefe von einem Meter und mehr sind oft Folienteiche. Ein Schalenteich besteht aus einem vorgeformten Becken. Häufig hat es eine Nierenform, die die natürliche Gewässerstruktur nachahmt. Verschiedene Tiefenzonen ermöglichen das Bepflanzen mit Ufer-, Flach- und Tiefwassergewächsen. Viele kleine Gartenteiche bestehen aus einem festen Becken. Ein solcher Teich ist schneller angelegt.
Von Natur aus sorgen Pflanzen für ein klares Wasser, weil sie die Nährstoffe aus dem Teich filtern. Ein hoher Fischbesatz und eine unzureichende Gewässergrösse führen jedoch häufig zu Nährstoffüberschuss und übermässiger Bildung von Algen. Diese trüben die Sicht und setzen nach ihrem Absterben Faulgase frei. Im schlimmsten Fall kippt der Teich um. Eine spezielle Teichtechnik erhält die klare Sicht, filtert das Wasser und befreit es vor Schwebeteilchen. Die Teichpumpen bringen zudem Sauerstoff in das Gewässer, was für die Fische wichtig ist.
Generell eignen sich fast alle einheimischen Süsswasserpflanzen für den Teich, vorausgesetzt, er besitzt die richtige Grösse. Der Klassiker ist die Seerose, die es als Zuchtform mittlerweile in verschiedenen Farben gibt. Wasserschwertlilien, Hechtkraut, Sumpfdotterblume und Rohrkolben eignen sich für die Bepflanzung der Uferzone. Tannenwedel, Wasserpest und Hornblatt sind als Unterwasserpflanzen gute Sauerstofflieferanten.
Tipps speziell für den Gartenteichbau kleinerer Gewässer:
Zwergformen bieten den Vorteil, den Teich nicht binnen kurzer Zeit zu überwuchern. Seerosen, Rohrkolben und andere Pflanzen sind im Fachhandel in einer klein bleibenden Variante erhältlich. Im Notfall lässt sich der Wurzelballen teilen und somit verkleinern. Andere Teichbesitzer freuen sich über die Ableger.
Der Klassiker für den Gartenteich sind Goldfische. Der Koi ist als Zierform des Karpfens der König in grösseren Teichen. Darüber hinaus gibt es weitere dekorative Zuchtformen. Folgende farbenfrohe Fische sind eine Zierde für den Teich:
Damit die Fische lange Zeit Freude bereiten, solltest du folgende Tipps beachten:
Nach dem Teichbau ist zwar die gröbste Arbeit geschafft, dennoch benötigt das Gewässer regelmässig Pflege. Dazu gehört die Überprüfung des Wassers hinsichtlich der Nitratwerte ebenso wie das Entfernen von groben Verunreinigungen durch herabfallendes Laub mit einem Kescher. Im Winter verhindern Eisfreihalter ein komplettes Zufrieren des Teichs. Das ist für die im Wasser lebenden Fische wichtig. Zu den künftig anfallenden Gartenarbeiten gehört die Pflege der Wasserpflanzen. Hier ist ein zu starkes Wuchern zu vermeiden. Als Faustregel gilt, dass im Idealfall nur rund ein Drittel der Wasserfläche bedeckt ist.
Ölweiden sind ebenso robuste wie dekorative Gartenpflanzen, die kaum Pflege benötigen und an einer Vielzahl von Standorten gut gedeihen. Sie geben jedem Garten eine herrlich mediterrane Anmutung und locken mit ihren duftenden Blüten Bienen an. Manche Sorten lassen sich auch gut als sichtschützende Hecke kultivieren. Wie du die Pflanzen am besten pflegst und schützt, erfährst du hier.
Der Maschendrahtzaun erfreut sich seit über einhundert Jahren unveränderter Beliebtheit – eine Erfolgsgeschichte, deren Ursprung sich nicht mehr klären lässt. Seine Erfindung soll eine Weiterentwicklung des Stacheldrahtes sein. Maschendrahtzaun unterscheidet sich deutlich von anderen Zäunen, denn er tritt optisch völlig hinter seine Umgebung zurück. Mit grünem Kunststoff ummantelter Maschendraht wird im Garten nahezu unsichtbar. Fest und haltbar ist der transparente Maschendrahtzaun dennoch. Weil er vergleichsweise wenig Material verbraucht, ist er ausserdem günstig in der Anschaffung. Die erhältlichen Drahtstärken unterscheiden sich nur wenig im Preis. Pflege braucht der Zaun nicht und Wartungsarbeiten beschränken sich auf ein gelegentliches Nachspannen der horizontalen Drähte.
Die Begonien, von denen es etwa 900 verschiedene Arten gibt, gehören zur Familie der Schiefblattgewächse. Sie zeichnen sich durch ihre asymmetrischen Blätter aus. Die aus subtropischen Regionen stammende Pflanze eignet sich als Garten- und Balkonblume ebenso wie als Zimmerpflanze. Zudem ist sie recht anspruchslos und benötigt keinen enormen Pflegeaufwand. Dafür blüht sie in unzähligen Farben und erfreut dich den ganzen Sommer über. Ein weiterer Vorteil: Aufgrund der Vielzahl an Sorten hast du sprichwörtlich die Qual der Wahl. Begonien sind sowohl als stehende und hängende Variante ebenso wie als Kletterpflanze erhältlich.
Chrysanthemen (botanische Fachbezeichnung: Chrysanthemum) gehören zu den beliebtesten Herbstblumen. Kein Wunder: Es gibt unzählige Sorten in vielen Farben, Grössen und Blütenformen, die wunderschön mit dem Herbstlaub harmonieren. Gleichzeitig sind sie nicht sehr anspruchsvoll und erfreuen uns wochenlang mit ihrer Blüte, zu einer Jahreszeit, in der die meisten anderen Blumen schon verschwunden sind. Wir erklären dir, wie du Chrysanthemen in deinem Garten oder auf dem Balkon anpflanzt, pflegst und gut über den Winter bringst.
Winterlinge (botanisch Eranthis genannt) gehören zu den ersten Blumen, die im Frühling aus dem Boden schiessen. Besonders hübsch sind die gelben Blüten dann, wenn sie nicht einzeln auftreten, sondern grosse, dichte Teppiche bilden. Wie es dir gelingt, den Frühblüher auf gewünschte Grösse zu vermehren, verraten wir dir in diesem Artikel. Ausserdem erfährst du viele wichtige Details zum optimalen Standort, zum richtigen Pflanzen und zur Pflege der Winterlinge.
Natursteinmauern gehören seit jeher zu den beliebtesten Gestaltungsmöglichkeiten im Garten. Sie fügen sich organisch in jede Szenerie ein, sind haltbar und ästhetisch ansprechend. Beim Naturstein ist jeder Stein einzigartig, jede Steinmauer damit ein Unikat. Die Mauern eignen sich als Zierde, als Stützmauern und lassen sich bepflanzen. Doch welche Steine eignen sich und was gibt es sonst zu beachten?