Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Für die Bausätze haben sich bestimmte Standardgrössen etabliert, die Dir auf einer Höhe zwischen 70 und 90 cm ein entspannendes Arbeiten ermöglichen. Niedrigere Varianten mit einer Arbeitshöhe etwa von 40 Zentimetern sind ebenfalls erhältlich. Wichtig ist, dass Breite und Tiefe des Beets ebenfalls stimmen: Je tiefer es ausfällt, desto weiter musst Du Dich vorbeugen, um an die Pflanzen zu gelangen. Darum sind die meisten Hochbeete nicht tiefer als 70 oder 80 cm. Die Breite liegt oft zwischen 100 und 150 cm. Diese Eckdaten solltest Du im Kopf behalten, wenn Du für Deinen Garten ein individuell dimensioniertes Hochbeet bauen möchtest.
Im ersten Schritt überlegst Du, an welcher Stelle das Beet stehen soll. Das hängt teils davon ab, welche Arten von Pflanzen dort gedeihen sollen. Die Bauart des Beetrahmens oder der Unterkonstruktion wiederum richtet sich nach dem Untergrund. Für die Terrasse oder den Balkon bietet sich eine Konstruktion auf Standbeinen an. Bei Standorten direkt auf dem Rasen oder am Beetrand ist eine durchgehende Kastenform sinnvoll. Wenn Du die Gesamtkosten gering halten möchtest, fertigst Du eine eigene Bauzeichnung an: So ermittelst Du effizient den individuellen Materialbedarf.
Im Baumarkt sowie online findest Du das nötige Zubehör für Dein neues Gartenbeet. Hier kannst Du entweder einen kompletten Bausatz kaufen oder die Einzelteile des Beets zusammensuchen. Zusätzlich zum Holz benötigst Du Teichfolie, die die Holzelemente an der Innenseite vor Feuchtigkeit schützt. Je nach Standort ist ausserdem ein Gitterrost sinnvoll. Dieser verhindert, dass sich Nagetiere von unten nach oben durcharbeiten.
Zum Bausatz gehört in der Regel eine ausführliche Anleitung, bei einer Eigenkonstruktion hilft Dir hier die selbst angefertigte Zeichnung. Im Internet gibt es einige Tipps und Vorlagen, aus denen Du das passende Modell für Deinen Garten auswählst. Nach diesen richtest Du Dich beim Zusammensetzen und Verschrauben der Holzelemente. Wichtig ist, dass die Seiten genau im rechten Winkel zueinander stehen. Achte auch auf die richtige Höhe, damit am Schluss kein Holzstück übersteht. Stabile und grosse Hochbeete benötigen etwas mehr Vorbereitung. Für die Verankerung der Pfosten und Eckpfeiler empfehlen wir ein Betonfundament, das der gesamten Konstruktion über viele Jahre die nötige Standfestigkeit verleiht.
Bei einigen Beetvarianten kommt die Folie vor dem Einbau des oberen Rahmens zum Einsatz, bei anderen erst danach. Bei einer Hochbeetkonstruktion mit Standfüssen legst Du sie komplett in die Einfassung hinein. Bei einem kastenförmigen Rahmen ohne Boden dient die Folie lediglich als Seitenschutz.
Für das gesunde Pflanzenwachstum solltest Du Dich an dem folgenden Schichtaufbau orientieren. Die unterste Lage kommt direkt auf das Wühlmausgitter.
Möchtest Du Dein Hochbeet selber bauen, so kannst Du dadurch die Kosten senken. Selbst eine hochwertige, relativ teure Holzart wie Douglasie oder Lärche ist deutlich preiswerter als die Fertigkonstruktion vom Experten. Mit einem Schutzanstrich wird das Holz noch widerstandsfähiger gegen die Witterung. Die Arbeitsfläche liegt in angenehmer Höhe über dem Boden – so schonst Du den Körper auch bei längerer Arbeit im Garten. Gerade beim Bepflanzen und bei der Ernte kommst Du in den Genuss einer grossen Erleichterung. Da steigert automatisch auch die Freude an der Gartenarbeit.
Ein kleines Modell mit Standfüssen lässt sich je nach Situation an einem anderen Platz aufstellen und ist damit gut für den Balkon oder die Terrasse geeignet. Im Herbst erhält es dann einen geschützten Standort oder Du räumst es einfach in die Gartenhütte. Hochbeetkonstruktionen eignen sich prima für die Anzucht von Kräutern, Gemüse und anderen Pflanzen. Die Kompostschichten funktionieren als Heizung und schützen das Saatgut oder die empfindlichen Jungpflanzen vor Kälte.
Bonsaibäume sind eine aus Japan stammende spezielle Spielart der Pflanzenzucht, bei der normale Baumarten gezielt auf einen Miniaturwuchs gezüchtet und über einen langen Zeitraum zu höchster Ästhetik gestaltet werden. Die Minibäume werden auch bei uns immer beliebter und sind zu einem aussergewöhnlichen Hobby geworden. Allerdings brauchen sie eine besondere Pflege – wir zeigen dir, wie du es richtig machst!
Igel benötigen im Herbst einen Unterschlupf, in dem sie überwintern können. Normalerweise suchen sie dafür einen dichten Haufen aus Blättern oder einen Reisighaufen in einer ruhigen Ecke eines Gartens auf. Leider finden Igel heute immer weniger Bereiche, in denen sie ungestört ihre Winterruhe halten können. Dafür ist es nämlich notwendig, dass Menschen bewusst „unordentliche“ Stellen in ihren Gärten zulassen. Um Igeln einen artgerechten Unterschlupf für die Überwinterung zu bieten, kannst du ihnen ein Igelhaus bauen. Lies hier unsere Tipps und erfahre, wie das geht.
Unter der Bezeichnung Koniferen werden alle zapfenbildenden Nadelgehölze zusammengefasst. Sie sind ebenso dekorative wie robuste Pflanzen und bieten sich sowohl für die Verwendung als dominierende Solitärpflanzen als auch als Hecke an, die vor neugierigen Augen schützt. Dementsprechend fehlen sie heutzutage in kaum einem Garten. Für Hobbygärtner stehen eine ganze Reihe von verschiedenen Sorten zur Verfügung. Wie du Koniferen richtig anpflanzt und pflegst, erfährst du im Folgenden.
Jeder Mensch sollte einmal in seinem Leben einen Baum gepflanzt haben – so sagte man früher. In Zeiten des Klimawandels ist das Bäumepflanzen wieder zum grossen Thema geworden. Du hast dir auch schon überlegt, in deinem Garten ein Bäumchen anzusiedeln? Vielleicht eine Sorte, die hübsch aussieht und „nebenbei“ noch essbare Früchte trägt? Dann können wir dir das Setzen eines Nussbaums ans Herz legen. Ein Haselnussbaum beispielsweise liefert nicht nur wertvolle Nüsse, er ist auch ausgesprochen klimafreundlich. Warum das so ist, und wie du eine Baumhasel richtig pflanzt und pflegst – das erfährst du in diesem Artikel.
Das Pfaffenhütchen, auch als Gewöhnlicher Spindelstrauch bekannt, wurde im Jahr 2006 zur Giftpflanze des Jahres gewählt. Das sollte dich aber nicht davon abhalten, den Strauch in deinem Garten anzupflanzen. Weltweit sind etwa 175 Sorten der Pflanze bekannt, wobei sie allesamt auf der Nordhalbkugel heimisch sind. Neben den Sträuchern gibt es das Pfaffenhütchen auch als Stauden und Kletterpflanzen. Das Europäische Pfaffenhütchen ist die einzige bei uns vorkommende Art, die sowohl im Tiefland als auch in den Alpen gedeiht.
Der gefurchte Dickmaulrüssler, Dickmaulrüssler-Larven und Breitmaulrüssler gehören zu den besonders gefürchteten Schädlingen in Haus und Garten. Sie fressen nicht nur Ziergehölze, sondern verzehren mit Vorliebe auch Erdbeeren, Liguster oder machen sich an Kübelpflanzen zu schaffen. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Schädlinge rechtzeitig zu bekämpfen. Während die Schäden durch die Käfer nur optischer Natur sind, stellen die Fressspuren der Larven ein ernstes Problem für die Pflanzen dar: Die Gewächse sterben zwar nicht ab, sind aber anfälliger für Pilzbefall. Aktiv sind die Dickmaulrüssler von Mai bis August.