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Die Begonie ist auch deshalb so beliebt, weil es von ihr unzählige Arten, Kreuzungen und Hybriden gibt. Zu den bekanntesten zählen:
Vor allem die winterharten Knollenbegonien und auch die Eisbegonien stellen kaum Ansprüche. Die Eisbegonien, die nur etwa 25 Zentimeter hoch werden, werden zudem gerne für die Grabbepflanzung genutzt. Ihr wesentlicher Vorteil: Sie vertragen sowohl Hitze als auch Trockenperioden. Ausputzen musst du die Pflanzen nicht, denn die verwelkten Blüten fallen von alleine ab. Werte unter dem Gefrierpunkt vertragen sie allerdings nicht. Am besten pflanzt du sie daher erst nach den Eisheiligen ins Freie.
Da es von den Begonien unzählige Sorten gibt, stellen sie auch unterschiedliche Anforderungen an ihren Standort. Die meisten Arten bevorzugen einen halbschattigen Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung. Auch vor Wind solltest du die Begonie am besten schützen. Optimal ist ein nährstoffreicher Boden, damit sich die Pflanze prachtvoll entwickeln kann.
Die Begonie ist eine beliebte Gartenblume, die du problemlos überwintern kannst. Entferne dazu einfach im Herbst das gesamte Grün der Begonien und lagere nur die Knollen ein. Dafür solltest du einen trockenen, kühlen und dunklen Ort wie den Keller wählen. Ab Februar kannst du die Knollen dann an einen Platz mit viel Licht und Wärme verlagern, wo sie vortreiben können. Nach den Eisheiligen sollte dann kein Frost mehr zu erwarten sein und du kannst die Pflanze im Freien einpflanzen.
Leider sind Begonien relativ häufig von Schädlingen betroffen. Der Echte Mehltau ist eine Erkrankung, die du an dem weissen und mehlartigen Belag auf den Blättern erkennst. Wenn du in regelmässigen Abständen alle welken Blätter und Blüten entfernst, beugst du der Krankheit vor. Ist sie dennoch ausgebrochen, entferne unbedingt alle betroffenen Blätter. Pilzerkrankungen wie Grauschimmel, Spross- und Rhizomfäule sind ebenfalls keine Seltenheit. Ebenso können folgende Schädlinge an den Begonien vorkommen:
Letztere sind nachtaktive Käfer, deren Existenz du meist gar nicht bemerkst. Dass sie trotzdem da sind, erkennst du an abgefressenen Blatträndern.
Damit du möglichst lange Freude an deinen Begonien hast, solltest du einige Pflegetipps beachten.
Unbedingt solltest du einen Topf mit Loch wählen, denn Nässe von unten vertragen Begonien nicht. Die Pflanze verträgt also weder zu viel noch zu wenig Nässe: Hier das richtige Mittelmass zu finden, ist teilweise gar nicht so einfach.
Dass Begonien sich auch hervorragend als Zimmerpflanzen eignen, beweist die Elatior Begonie. Diese mit üppigen Blättern und Blüten ausgestattete Pflanze blüht bei guter Pflege das ganze Jahr über. Die Blüten der Elatior Begonie gibt es in verschiedenen Farben, wobei die Gattung optisch ein wenig an die Knollenbegonien erinnert. Aufgrund ihrer üppigen Blütenpracht werden sie vielfach auch als Blütenbegonien bezeichnet. Bei Raumtemperatur fühlt sich die Blütenbegonie am wohlsten. Kälter als 18 Grad Celsius sollte es im Zimmer nicht sein. Zwar sollten sie ausreichend Licht abbekommen, direkte Helligkeit aber mögen die Zimmerbegonien nicht. Ein Nord- oder Ostfenster eignet sich daher als Standort am besten. Neben den Blütenbegonien sind auch die Blattbegonien beliebte Zimmerpflanzen. Sie entwickeln zwar keine so üppige Blütenpracht, dafür aber umso schönere Blätter. Zwei besonders beliebte Exemplare sind die Wimpernbegonie und die Königsbegonie.
Viele Gartenliebhaber entscheiden sich dafür, ihre Balkonkästen mit Begonien zu bepflanzen. In dem Fall solltest du auf einen Pflanzabstand von mindestens 20 Zentimetern achten, da Begonien sehr schnell wachsen und sich auch seitlich ausbreiten. Über etwas Dünger freuen sich die Gewächse ebenfalls. Es genügt, alle 14 Tage Flüssigdünger mit in das Giesswasser zu geben. Begonien vermehrst du ganz einfach über Stecklinge. Triebstücke mit zwei bis drei Blättern steckst du einfach in etwas Anzuchterde. Bei Temperaturen von etwa 20 Grad Celsius bilden sich dann sehr schnell Wurzeln. Auch die Vermehrung im Wasserglas klappt ohne Probleme.
Eine Hecke bildet eine stilvolle Abgrenzung für Garten und Grundstück. Besonderer Beliebtheit erfreut sich die Ligusterhecke. Da sie keine besonderen Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit und den Standort stellt, kannst du die Stecklinge flexibel im heimischen Garten anpflanzen. Du brauchst nur den richtigen Abstand einzuhalten sowie richtig zu giessen und zu düngen, damit die Hecke die gewünschte Höhe und Breite erreicht und dichte Blätter ausbildet. Im Folgenden erhältst du einige wertvolle Tipps zum Pflanzen, Pflegen und Schneiden von Ligusterhecken.
Er zählt zu den schönsten Botschaftern des nahenden Sommers: der ranunculus asiaticus, auch Hahnenfuss oder kurz Ranunkel genannt. In bunten Farben erstrahlen die füllig-runden Blüten der Zuchtformen schon im frühen April. Sie sind in allen Farben des Regenbogens verfügbar, und die vielseitige Schnittblume ist für Sträusse und Gestecke beliebt. Im eigenen Garten passt das Hahnenfussgewächs mit Stauden, Freesien und vielen anderen Beetpartnern zusammen. Wie du die Ranunkel richtig pflanzt, welche Pflege sie braucht und wie du die Blüten schneidest, haben wir dir in den folgenden Schritten zusammengestellt.
Sie kümmern sich um die Grünflächen an öffentlichen Orten, bauen Stufen und Treppen, führen Abrissarbeiten als Vorarbeiter durch und hübschen unsere privaten Gärten auf: Landschaftsgärtner. Der Beruf lockt vor allem Menschen, die sich in der Natur zu Hause fühlen, das Gestalten lieben und sich gerne handwerklich austoben. Die Einsatzmöglichkeiten gehen weit über die Gartenpflege hinaus. Der folgende Ratgeber zeigt dir, was den Beruf des Landschaftsgärtners auszeichnet und worauf du achten solltest, wenn du selbst einen Fachmann engagierst. Erfahre ausserdem, was der grosse Unterschied zum Landschaftsarchitekten ist.
Von Borkenkäfern hat sicher jeder schon einmal gehört: Immer wieder ist in den Medien davon die Rede, dass diese winzigen Insekten ganze Wälder zum Absterben bringen. Aber wie kommt es überhaupt dazu, dass die Käfer so viel Schaden anrichten, und was können Menschen tun, um bei einem Befall im Wald dagegen vorzugehen?
Wer gerne eigene Obstbäume im Garten hätte, dafür aber keinen Platz hat, für den sind Säulenobstbäume die richtige Lösung. Denn diese Gewächse bieten vollen Genuss auf kleinstem Raum. Die Erträge dieser schlanken, hochgewachsenen Bäume sind im Verhältnis zur Fläche, die sie einnehmen, erstaunlich hoch. Welche Frucht- und Obstsorten erhältlich sind, wie du die Säulenobstbäume anpflanzt, richtig pflegst und schneidest, erklären wir dir hier.