Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Die Kompostierung gelingt am besten an einem schattigen Platz. Wichtig ist, dass der Untergrund nicht versiegelt ist. Der Komposthaufen benötigt die Erde als Untergrund, damit Mikroorganismen ungehindert zu den Abfällen vordringen können. Wir empfehlen, den Boden vor dem Aufbringen der Abfälle leicht aufzulockern. Der Behälter darf nicht nach allen Seiten geschlossen sein, er muss über Belüftungsmöglichkeiten verfügen. Eine einfache Begrenzung aus Brettern erfüllt den Zweck bereits. Im Fachhandel sind Komposter in verschiedenen Ausführungen erhältlich.
Für die Kompostierung im Garten sind geeignet:
Achtung: Die Schalen von Bananen und Zitrusfrüchten werden zur Erhöhung der Haltbarkeit mit chemischen Substanzen behandelt. Sie verrotten daher langsam. In kleinen Mengen können sie im Garten kompostiert werden. Grössere Mengen gehören in die Biotonne. Auf keinen Fall dürfen Pflanzenreste kompostiert werden, die von erkrankten oder mit Pilzen befallenen Pflanzen stammen. Auch bei Unkräutern ist Vorsicht geboten. Die Unkrautsamen werden bei der Kompostierung im Garten nicht vollständig zerstört und werden mit der Komposterde weiter verbreitet. Diese Abfälle gehören in die Biotonne. In professionellen Schweizer Kompostierungsanlagen werden unter hohen Temperaturen Krankheitserreger und Samen zerstört.
Nicht in den Gartenkompost gehören:
Tierische Küchenabfälle wie Fleisch, Wurst und Knochen sind nicht für die Eigenkompostierung geeignet. Für ihre Zersetzung sind hohe Temperaturen erforderlich, die im Garten nicht erreicht werden können. Zudem besteht die Gefahr, dass wildlebende Tiere und Ungeziefer von Küchenabfällen angelockt werden.
Die Kompostierung ist ein langwieriger biologischer Prozess. Die Umwandlung der Pflanzenreste, der sogenannten Rotte, läuft in mehreren Phasen unter Beteiligung verschiedener Bodenlebewesen und Mikroorganismen ab. Je günstiger die Lebensbedingungen für die Kleinstlebewesen sind, umso besser entwickelt sich die neue Humuserde.
Mit einem Kompostthermometer kannst du die Temperatur kontrollieren.
Durchschnittlich benötigt die Entwicklung des Komposts 10 bis 12 Monate. Die Dauer ist abhängig von der Zusammensetzung der Rotte sowie von der Zufuhr von Wärme und Feuchtigkeit. Nicht empfehlenswert ist, den Kompost länger als ein Jahr stehen zu lassen, der Nährstoffgehalt nimmt bei längerer Dauer ab. Die Kompostierung schwer verrottbarer Abfälle wie Laub, Baumschnitt und Rasenschnitt kannst du beschleunigen, wenn du sie vorher zerkleinerst. Möglich ist die Zugabe stickstoffhaltiger Kompostbeschleuniger
Es ist wichtig, den Kompost nicht zu früh auf die Beete zu bringen. Vor allem Jungpflanzen können dann Schaden nehmen. Um die Reife zu prüfen, greifen Hobbygärtner seit Generationen auf den Kressetest zurück. Wir zeigen dir, wie er funktioniert:
Ein guter Zeitpunkt zum Ausbringen des frischen, gesiebten Komposts ist das Frühjahr, wenn die neuen Beete angelegt werden. Vor allem die älteren, erfahrenen Hobbygärtner bevorzugen das Ausbringen der Komposterde im Herbst, vor dem Beginn der Winterruhe. Wir empfehlen, Starkzehrern wie Erdbeeren, Tomaten und Kohl regelmässig etwas Komposterde zuzuführen. Arbeite den wertvollen Humus leicht ein. Wer ihn nur auf die Beete streut, riskiert die Ansiedlung von Unkraut.
Voraussetzung für die Arbeit der Mikroorganismen und die vollständige Verrottung ist die Versorgung mit Wärme, Wasser und Sauerstoff. Das Umsetzen des Komposthaufens führt zu einer guten Durchmischung der verschiedenen Materialien. Besonders emsige Kleingärtner setzen ihren Kompost alle zwei bis drei Monate um und beschleunigen dadurch die Humusbildung. Gleichzeitig verringert sich das Volumen. Wir empfehlen die Umsetzung mindestens einmal pro Jahr. Gut geeignet ist das Frühjahr, bevor die Gartenarbeiten beginnen. Dann hast du ausreichend Komposterde für die Bestellung der Beete zur Verfügung.
Du benötigst:
Übrigens, wenn du kein Kompostsieb besitzt, kannst du es aus Kaninchendraht und einem einfachen Holzrahmen selbst herstellen. Stelle das Sieb steil auf oder lege es gleich auf eine Schubkarre. Schippe den Kompost auf das Sieb. Das bereits verrottete feine Material fällt durch. Fülle das noch nicht zersetzte grobe Material in den neuen Kompostbehälter. Gib einige Schaufeln der frischen, durchgesiebten Komposterde zur Anregung der Verrottung in den neuen Haufen.
Willst du Peperoni oder Chili kaufen, hast du oft nur wenige Sorten zur Auswahl. Dabei gibt es zahlreiche Peperoni- und Chilisorten. Doch um von der grossen Auswahl zu profitieren, musst du die Peperoni selber anpflanzen. Auch wenn Chili und Peperoni nicht das gleiche sind, gehören sie doch beide zur Familie der Capsicum-Pflanzen. Darum kannst du diese Anleitung für das Pflanzen von Peperoni und von Chili verwenden. Diese pflegeleichten Pflanzen dürfen genau wie Paprika in keinem Gemüsegarten fehlen.
In der warmen Jahreszeit geht nichts über ein gemütliches Treffen mit der Familie oder mit Freunden im eigenen Garten. Wenn Gartentische ausziehbar sind, bieten sie genügend Platz für jüngere und ältere Besucher, sodass die Runde auch gerne ein wenig grösser ausfallen darf. Gartentische gibt es in den unterschiedlichsten Formen, Abmessungen und Farben, und auch die Materialien sind vielfältig. Wer darauf achtet, dass die Gartenmöbel optisch zusammenpassen und dass die Gartentische ausziehbar sind, schafft im Garten oder auf der Terrasse einen behaglichen Treffpunkt für die Sommermonate, der bei allen Besuchern gut ankommt.
Es ist bei Laien, Profis und Hobby-Gärtnern ein viel diskutiertes Thema: das korrekte Rasen Düngen. Denn zu viel Rasendünger oder falsch eingesetztes Düngemittel sorgt für böse Überraschungen, obwohl wir unserem Boden nur etwas Gutes tun möchten. Um die üblichen Fehler zu verhindern, findest du hier wichtige Fragen, Antworten und Tipps, die dir das Rasen Düngen erleichtern und zu einer gesunden Rasenpflege beitragen.
Das eigene Grundstück einzuzäunen ist ein uralter Brauch, auch wenn Zäune bei ihrer Erfindung einen anderen Sinn hatten als heute. Ihr ursprünglicher Zweck lag darin, die Tierhaltung zu erleichtern. Deswegen wurden die Weiden entsprechend eingezäunt. Heute dient ein Zaun dazu, Fremde am ungebetenen Betreten eines Grundstücks zu hindern. Der Vorgartenzaun soll Haus und Garten aber auch vor Strassenlärm und neugierigen Blicken von Passanten schützen. All diese Funktionen kann ein Vorgartenzaun aus Holz erfüllen und sich trotzdem überall harmonisch in das Gesamtbild der Strasse oder Nachbarschaft einfügen, denn seine Gestaltungsmöglichkeiten sind vielfältig.
Der Schwimmteichbau gehört zur Königsdisziplin der Gartengestaltung. Einen Biopool mit kristallklarem Wasser im eigenen Garten zu baden, ist ein besonderes Privileg. Ist ausreichend Platz vorhanden, lässt sich der Traum vom eigenen Naturbad oft einfacher realisieren, als ursprünglich gedacht. Wichtig sind eine clevere Vorausplanung und die Wahl des passenden Standorts.
An heissen Tagen tut eine kühle Erfrischung gut. Wer nicht ins Schwimmbad oder an den Badesee möchte und auch keinen Pool im Garten hat, für den kann eine Gartendusche eine praktische und sinnvolle Alternative sein. Aber auch für Poolbesitzer eignet sich die Gartendusche hervorragend – zum Zweck der Hygiene vor und nach dem Baden. Welche Modelle es bei Gartenduschen gibt, wie sie aufgebaut und angeschlossen werden und worauf du beim Kauf einer Gartendusche noch achten solltest, verrät dir unser übersichtlicher Ratgeber.