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Koniferen sind im deutschen Sprachgebrauch Nadelgehölze, die Zapfen bilden. Dazu zählen:
Da Koniferen pflegeleicht sind und sich gut in Form schneiden lassen, eignen sie sich hervorragend für die Gartengestaltung. Die meisten Arten sind immergrün, es gibt aber auch sommergrüne Arten, die ihre Nadeln im Winter abwerfen. Das sind vor allem die verschiedenen Lärchenarten, aber auch der Urweltmammutbaum und das Chinesische Rotholz (Metasequoia glyptostroboides) sind sommergrün. An sich sind Koniferen als Bäume natürlich grosswüchsig, heute werden aber auch immer mehr Sorten gezüchtet, die klein bleiben und sich daher besser für die Gartengestaltung eignen. Die kleinwüchsigen Sorten dieser Nadelbäume lassen sich auch gut mit Stauden und Sträuchern kombinieren. Auch ein Besatz mit Efeu ist eine sehr schöne Ergänzung.
Für die Verwendung im Garten eignen sich vor allem vier Gattungen von Koniferen:
Lebensbäume (lateinisch: Thuja, deutsch auch: Thujen) sind eine Gattung der Zypressengewächse. Sie gehören mit ihren feinen, blattartigen Nadeln zu den dankbarsten und beliebtesten Koniferen für den Garten und lassen sich auch gut für eine in Form geschnittene Hecke verwenden. Die braunen Pflanzenteile, die sich an den Enden der Zweige bilden, sind keine vertrockneten Knospen, sondern die Samenstände der Pflanze. Du kannst sie vermeiden, indem du nach der Blütezeit alle Blütenstände abschneidest.
Als Solitärgehölze für eine freistehende Pflanzung kannst du grosswachsende Koniferen verwenden, etwa:
Sie alle bilden mit der Zeit eindrucksvolle Gewächse, die den Garten dominieren. Daher solltest du ihren Standort von Anfang an sorgfältig auswählen.
Der Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) ist mit seinen lederartigen Blättern keine Konifere, eignet sich aber ebenfalls sehr gut als Heckenpflanze. Er wächst schneller als die meisten Koniferenarten und bildet daher rasch dichte Hecken. Wie die Koniferen, ist auch der Kirschlorbeer immergrün. Im Mai und Juni zeigt er seine kleinen, weissen Blüten, aus denen im Spätsommer schwarze, allerdings giftige Beeren entstehen. Anders als der Name vermuten lässt, ist er kein Lorbeergewächs, sondern gehört in die Verwandtschaft von Kirschen und Pflaumen. Die Wildart stammt aus Kleinasien. Die üblichen Gartensorten erreichen eine Höhe von zwei bis vier Metern, sofern sie nicht zurückgeschnitten werden. Der Kirschlorbeer ist eine robuste, winterharte und pflegeleichte Gartenpflanze.
Da Koniferen immergrün sind, eignen sie sich sehr gut für das Anlegen einer Hecke, die einen schönen, naturnahen Sichtschutz für deinen Garten bildet. Für Hecken eignen sich vor allem solche Koniferenarten, die einen blickdichten Wuchs haben und einen regelmässigen Schnitt gut vertragen, wie Wacholder oder Lebensbaum. Dabei ist es jedoch keineswegs nötig, die Hecke streng in Form zu schneiden: Auch eine wildwachsende Hecke kann sehr schön sein und macht deutlich weniger Arbeit.
Grundsätzlich kannst du Koniferen im Garten zu jeder Jahreszeit pflanzen. Die beste Zeit ist aber der Spätsommer, etwa um den September herum, wenn es nicht mehr ganz so heiss ist und wieder häufiger regnet. Denn dann hat die Pflanze genug Zeit, vor dem Winter noch ausreichend neue Wurzeln zu bilden und an ihrem neuen Standort gut anzuwachsen. Ein weiterer Vorteil des Herbstes ist, dass du den frisch gepflanzten dann nicht so oft giessen musst. Aber auch der Frühling (April und Mai) sind eine gute Zeit zum Pflanzen von Koniferen; der Frühling als Pflanzzeit hat den Vorteil, dass sich dann schneller neue Wurzeln bilden. Da Koniferen recht gross werden können, musst du beim Pflanzen auf ausreichenden Abstand achten. Abgesehen davon sind Koniferen robuste Pflanzen, die wenig Pflege benötigen. Die meisten sind winterhart und überstehen auch Trockenperioden sehr gut. Zusätzliches Giessen ist nur bei langen Trockenperioden nötig. Daher werden sie von Gärtnern gerne als „Anfängerpflanzen“ empfohlen.
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