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Deinen Schrebergarten möchtest du so oft wie möglich nutzen. Deshalb ist es gut, wenn er nicht allzu weit von deiner Wohnung entfernt liegt. Vermutlich weisst du sogar, wo das nächste Gartenareal in deinem Umfeld ist. Auf der Internetseite der Stadt oder der Gemeinde findest du weitere. Die Gartenparzellen werden meist von Vereinen verwaltet und vergeben. Dachverband fast aller Schweizer Kleingartenvereine ist der Schweizer Familiengärtner-Verband. Auf dessen Internetseite kannst du ebenfalls nachsehen, welche Vereine es in deiner Stadt oder in deinem Kanton gibt. Manchmal hat ein Verein mehrere Anlagen.
Manchmal haben Vereine schon auf der Internetseite veröffentlicht, ob es gerade freie Familiengärten gibt. Bevor du dich bewirbst, mach gerne einen Spaziergang durch die betreffende Anlage. Vielleicht triffst du dort jemanden, mit dem du ins Gespräch kommst und der dir erklären kann, wie es dort zugeht. Gefällt dir, was du siehst? Kannst du dir vorstellen, dort einen grossen Teil deiner Freizeit zu verbringen? Dann steht einer Bewerbung nichts mehr im Wege.
Was kostet dich ein Familiengarten? Die Höhe der Pacht ist abhängig davon, wie gross das Grundstück und ob die Nachfrage in der Region sehr hoch ist. Sie kann zwischen 200 und 400 Franken im Jahr liegen. Dazu kommt ein jährlicher Vereinsbeitrag, meist zwischen 40 und 60 Franken (jeweils Stand: 2020). Dieses Geld wird an deinen Verein bezahlt. Er verlangt vermutlich auch eine Kaution, die einbehalten wird, wenn du den Garten nicht gepflegt zurückgibst. Übernimmst du einen Garten, musst du damit rechnen, dass der vorherige Pächter Abstand für sein Gartenhaus und seine Gartengeräte haben möchte. Dieser kann sehr unterschiedlich ausfallen und ihr müsst ihn untereinander aushandeln.
Als Gartenpächter bekommst du zwar eine Menge Grund zu einem günstigen Preis. Du hast aber auch Verpflichtungen. Du darfst den Garten nicht einfach so wachsen lassen und dich auf den Liegestuhl legen, sondern du musst ihn bewirtschaften. Ein Teil davon muss Nutzfläche sein, also Gemüsebeet und Beerensträucher. Lies dir vorher in den Statuten des Vereins durch, was von dir erwartet wird. Ausserdem gibt es in den Vereinen meist Termine für Gemeinschaftsarbeiten (Frondienste), um die Anlage als Ganzes in Ordnung zu halten.
Teilt der Verein dir mit, dass ein Garten frei geworden ist, gehst du ihn natürlich besichtigen. Falls du dort Zeit mit deiner Familie verbringen möchtest, nimm sie mit – es soll ja allen gefallen. Falls du ihn mit Freunden oder Freundinnen teilen willst, gilt dasselbe. Darauf solltest du achten:
Selbstverständlich muss nicht alles bleiben, wie es war. Du kannst später den Garten Stück für Stück deinen eigenen Vorstellungen anpassen. Die örtlichen Verhältnisse müssen das aber auch hergeben und es muss vom Verein erlaubt sein.
Gefällt dir der Garten und du kannst dich mit dem Vorpächter auf einen Preis für das Gartenhaus einigen, dann unterzeichnest du den Pachtvertrag beim Verein. Die Zahlungen für Abstand und Kaution sowie die erste Pacht werden sofort fällig. Dann steht deinem Gartenabenteuer nichts mehr im Weg.
Es ist äusserst hilfreich, wenn man sich mit den Nachbarn gut versteht. Sobald du offizieller Pächter geworden bist, solltest du dich dort vorstellen. Sie haben vielleicht auch noch einige nützliche Tipps zum Gärtnern parat!
Sie kümmern sich um die Grünflächen an öffentlichen Orten, bauen Stufen und Treppen, führen Abrissarbeiten als Vorarbeiter durch und hübschen unsere privaten Gärten auf: Landschaftsgärtner. Der Beruf lockt vor allem Menschen, die sich in der Natur zu Hause fühlen, das Gestalten lieben und sich gerne handwerklich austoben. Die Einsatzmöglichkeiten gehen weit über die Gartenpflege hinaus. Der folgende Ratgeber zeigt dir, was den Beruf des Landschaftsgärtners auszeichnet und worauf du achten solltest, wenn du selbst einen Fachmann engagierst. Erfahre ausserdem, was der grosse Unterschied zum Landschaftsarchitekten ist.
Mehltau ist eine der am häufigsten auftretenden Pflanzenkrankheiten. Dabei handelt es sich um einen Sammelbegriff für alle Erkrankungen, die durch Pilze ausgelöst werden. Rosen sind besonders häufig betroffen. Doch auch andere Nutz- und Zierpflanzen können vom Mehltau befallen werden. Immerhin sind etwa 100 verschiedene Arten der Krankheit bekannt, wobei der Echte und der Falsche Mehltau am häufigsten vorkommen. Wenn deine Pflanzen befallen sind, erkennst du die Krankheit recht eindeutig an dem weissen Belag auf den Blättern. Da dieser etwas an Mehl erinnert, ist der Name Mehltau entstanden. Wie du den Störenfried vermeidest und gegebenenfalls wieder loswirst, erfährst du hier.
Unter der Bezeichnung Koniferen werden alle zapfenbildenden Nadelgehölze zusammengefasst. Sie sind ebenso dekorative wie robuste Pflanzen und bieten sich sowohl für die Verwendung als dominierende Solitärpflanzen als auch als Hecke an, die vor neugierigen Augen schützt. Dementsprechend fehlen sie heutzutage in kaum einem Garten. Für Hobbygärtner stehen eine ganze Reihe von verschiedenen Sorten zur Verfügung. Wie du Koniferen richtig anpflanzt und pflegst, erfährst du im Folgenden.
Wenn du in deinem Garten ein Baumhaus bauen möchtest, musst du dich an die Regeln des Bauamtes halten. Das gilt aber nicht für alle Arten von Baumhäusern in der Schweiz, denn es gibt Ausnahmen. Ob für die eigenen Kinder oder als romantischen Plätzchen für dich und deinen Partner – dieser Ratgeber beantwortet die wichtigsten Fragen und zeigt, worauf es bei einem Baumhaus ankommt, wann du eine Genehmigung brauchst und welche Möglichkeiten es ausserdem gibt, um in der Natur zu übernachten.
Der Japanische Ahorn begeistert vor allem im Herbst mit seiner intensiven roten Laubfärbung. Der aus den Bergwäldern Japans stammende Baum nimmt daher unter den Ziersträuchern eine Sonderstellung ein. Häufig wird er auch als Feuer- oder Fächerahorn bezeichnet – fälschlicherweise, denn hierbei handelt es sich um eigenständige Sorten. Egal, ob du ihn allein oder gemeinsam mit anderen Sträuchern, im Garten oder im Topf auf dem Balkon pflanzt: Der Japanische Ahorn ist immer eine Augenweide und noch dazu angenehm pflegeleicht. Wir du ihn richtig pflanzt, schneidest und in Form hältst, erfährst du hier.
Genauso exotisch wie ihr Name präsentiert sie sich auch in ihrer Optik. Mit ihren purpur-rosefarbigen Blüten und den Früchten, die in ihrer Form an einen Papagei erinnern, ist die Papageienpflanze ein toller Blickfang und eine wahre Rarität im heimischen Garten. Alles Wissenswerte zu dieser besonderen Pflanze, welcher Standort für sie besonders geeignet ist und wie du sie pflanzt, erfährst du hier in unserem Ratgeber. Ausserdem geben wir dir wertvolle Tipps für die optimale Pflege deiner Papageienpflanze.