Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Für einen Blattlaus-Befall an Garten- und Zimmerpflanzen gibt es eine ganze Reihe von Anzeichen. Zu den wichtigsten gehören die folgenden:
Bei besagter klebriger Schicht handelt es sich um Honigtau, die süssen Ausscheidungen der Blattläuse. Diese Flüssigkeit wiederum lockt weitere Probleme wie etwa Ameisen und Russtaupilze an, die deine Pflanzen oft noch mehr zusetzen als die Pflanzensaft saugenden Schadinsekten.
Wahrscheinlich entdeckst du einen Befall durch Zufall, etwa, weil du durch deinen Garten streifst und dich darüber wunderst, dass deine Rosen nicht so recht blühen wollen oder die Blätter des Himbeerstrauchs mit einem klebrigen schwärzlichen Film überzogen sind. Jetzt musst du sofort handeln, denn Blattläuse vermehren sich rasant und hinterlassen umso schwerere Schäden. Als Erste-Hilfe-Massnahmen solltest du zunächst:
Ein starker Rückschnitt ist vor allem dann unverzichtbar, wenn die Pflanzen zusätzlich mit Pilzen oder Viren befallen sind.
Anschliessend solltest du die Blattläuse bekämpfen und dabei auf ein wirksames Hausmittel zurückgreifen. Hierzu eignet sich eine Spritzkur mit Schmierseifenlösung sehr gut. Und so funktioniert es:
Doch Vorsicht: Nicht alle Pflanzen vertragen eine solche Behandlung. Vor allem empfindliche Zimmerpflanzen wie Orchideen solltest du besser nicht damit traktieren. Für diese sowie für Gemüsepflanzen eignet sich ein Brennnesselauszug zum Blattläuse bekämpfen besser:
Auch diese Behandlung solltest du mehrfach wiederholen.
Biologische Spritzmittel sind eine prima Alternative zu chemischen Insektiziden, schliesslich sind sie für den Menschen ungiftig. Zudem werden sie in der Natur sehr schnell abgebaut. Effektiv Blattläuse bekämpfen kannst du auch mit natürlichen Schädlingsbekämpfungsmitteln wie etwa Neem oder Pyrethrum.
Neem ist ein natürliches Insektizid, das aus den Samen des indischen Neembaumes gewonnen wird. Pyrethrum wiederum ist ein Wirkstoff, welcher aus den Blüten von Chrysanthemen hergestellt wird. Beide Mittel kannst du von verschiedenen Herstellern im Fachhandel erwerben.
Völlig unbedenklich für Mensch, Tier und Pflanzen ist der Einsatz von Nützlingen. Dabei handelt es sich um Blattlaus fressende Insekten. Besonders grossen Appetit auf die Schädlinge haben dabei diese Nützlingsarten:
Beim Bekämpfen der Blattläuse tun sich allerdings nicht die erwachsenen Tierchen besonders hervor. Stattdessen haben ihre Larven einen ungeheuren Appetit. Allein eine Marienkäferlarve vertilgt bis zu 600 Blattläuse. Du kannst die Nützlingslarven im Gartenfachhandel kaufen und gezielt auf den befallenen Pflanzen ausbringen. Diese Methode funktioniert auch bei Zimmer- und Balkonpflanzen.
Besser noch als jedes Hausmittel wirkt gezielte Vorbeugung gegen Blattläuse. Deshalb haben wir diese Tipps für dich zusammengestellt, sodass du schon bei der Pflanzung die Widerstandskraft deiner Gewächse stärken kannst:
Um die Hauswurz ranken sich viele Geschichten. Im Mittelalter wurde sie auf Dächern gepflanzt: Die Menschen glaubten an ihre Kraft, vor Blitzeinschlägen zu schützen. Sie nannten sie Dachwurz, Dachzwiebel oder Donnerwurz. Aufgrund ihrer Fähigkeit, Feuchtigkeit über lange Zeit zu speichern, hatte sie den Ruf, vor Bränden zu bewahren. Auch wenn heute niemand mehr an ihre schützenden Eigenschaften glaubt, ist die Hauswurz oft in Vorgärten zu finden. Die Ursache dafür ist neben ihrer Schönheit vor allem ihre Anspruchslosigkeit. Selbst lange Trockenheit übersteht die aus Rosetten zusammengesetzte Dickblattpflanze unbeschadet. Hier gibt es interessante Informationen zu Anbau, Pflege und Verwendung der Heilpflanze.
Hochbeete liegen voll im Trend und das hat auch seine Gründe: Die Pflanzen und das Gemüse gedeihen ideal und das lästige Bücken entfällt. Einer der grössten Vorteile ist aber, dass es sich für nahezu jeden Standort eignet. Mit einem Hochbeet erntest du selbst auf einem kleinen Balkon frische Kräuter, Salat und Tomaten. Aber auch in einem grossen Garten ist ein Hochbeet ein Hingucker. Verschiedene Materialien setzen dabei optische Akzente, während innen das Grün spriesst – vorausgesetzt das Hochbeet hat die richtige Befüllung. Hierzu findest du im Folgenden hilfreiche Tipps – und die Ernte in deinem Hochbeet wird ein voller Erfolg!
Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist ein immergrüner, winterharter Zierstrauch. Im Garten findet er sich häufig als Hecke, da er aufgrund der dichten Blätter und seines schnellen Wuchses einen guten Sichtschutz bietet. Allerdings gelten alle Pflanzenteile, aber vor allem die Früchte, als giftig. Ursprünglich stammt die Pflanze aus Kleinasien, doch mittlerweile existieren verschiedene Züchtungen auf der ganzen Welt. Aufgrund der guten Anpassungseigenschaften gehört der Kirschlorbeer zu den Neophyten und hat sich in vielen Gebieten etabliert. Welche Sorten für dich infrage kommen und wie der Kirschlorbeer gepflanzt und gepflegt wird, erfährst du in der folgenden Anleitung.
Wer Bäume fällen möchte, steht oft vor einer grossen Aufgabe. Schliesslich geht es beim Bäume Fällen nicht nur darum, die Aufgabe fachgerecht durchzuführen, sondern für Sicherheit und den korrekten Abtransport zu sorgen. Wenn du zum ersten Mal vor dieser Aufgabe stehst, noch nie eine Baumpatenschaft hattest und dich auch sonst eher mässig mit dem Thema Baumpflege oder Fälltechniken beschäftigst, ist das jedoch kein Problem: Hier kommt die Anleitung zum Bäume Fällen – in sieben simplen Schritten, auch für Anfänger und Hobby-Gärtner.
Azaleen rauben dir mit ihrer verschwenderischen Blütenpracht schlichtweg den Atem. Die herrlichen Heidekrautgewächse (Ericaceae) gehören zu der Gattung Rhododendron und sind mit diesen eng verwandt. Es gibt verschiedene Arten und Sorten, die teils in Zimmerkultur und teils auch als Gartenpflanze kultiviert werden können. Doch ganz gleich, für welche Varietät du dich entscheidest: Die üppig blühenden Gehölze stellen recht hohe Ansprüche an Pflanzung und Pflege. In diesem Artikel findest du die wichtigsten Tipps für eine optimale Azaleenkultur übersichtlich und kompakt dargestellt – so erfreust auch du dich schon bald an einem farbenprächtigen Blütenmeer.
Das Pfaffenhütchen, auch als Gewöhnlicher Spindelstrauch bekannt, wurde im Jahr 2006 zur Giftpflanze des Jahres gewählt. Das sollte dich aber nicht davon abhalten, den Strauch in deinem Garten anzupflanzen. Weltweit sind etwa 175 Sorten der Pflanze bekannt, wobei sie allesamt auf der Nordhalbkugel heimisch sind. Neben den Sträuchern gibt es das Pfaffenhütchen auch als Stauden und Kletterpflanzen. Das Europäische Pfaffenhütchen ist die einzige bei uns vorkommende Art, die sowohl im Tiefland als auch in den Alpen gedeiht.