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Wer seine Balkonkästen oder die Übertöpfe auf der Terrasse bepflanzen möchte, entscheidet sich meist für Geranien mit ihren kräftigen Trieben. Im örtlichen Baumarkt sind sie in ganz unterschiedlichen Farben erhältlich, wobei Weiss, Rosé, Lila und Rot die beliebtesten Modelle sind. Auch die Blätter zeichnen sich durch ein kräftiges Grün aus. Die in den Dolden stehenden Blüten sind häufig sogar zweifarbig oder gesprenkelt. Zudem hast du die Wahl zwischen Hängegeranien und der stehenden Variante. Hängegeranien können bis zu 150 Zentimeter lange Triebe bilden und wirken in Kästen an der Hauswand besonders schön.
Typischerweise werden die Geranien in Balkonkästen gepflanzt. Du solltest darauf achten, dass die Kästen eine Höhe von mindestens 20 Zentimetern haben, damit sich Wasser und Dünger optimal verteilen können. Im unteren Bereich sollte sich ein Wasserabzugsloch befinden, denn nasse Füsse mögen diese Pflanzen gar nicht. Das Giessen sollte vor allem in den heissen Sommermonaten morgens und/oder abends erfolgen. Keinesfalls darfst du die Blätter von oben abbrausen, denn dann drohen sie bei direkter Sonneneinstrahlung zu verbrennen.
Nicht nur auf dem Balkon sind Geranien eine Augenweide. Auch als Beetpflanzen eignen sie sich hervorragend. Du kannst sie im Garten aber ebenso nutzen, um deine Beeteinfassung mit ihnen zu bepflanzen. Oder du schaffst dir eine Blumenleiter an, auf der du mehrere Töpfe mit Geranien ansprechend drapierst; die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt. Möchtest du die Geranien gemeinsam mit anderen Blumen oder Kräutern in einem Topf pflanzen, solltest du allerdings einige Dinge beachten. Optisch sehr ansprechend ist es zum Beispiel, wenn du zartrosa Geranien gemeinsam mit lila Lavendel pflanzt. Da die Geranie einen deutlich höheren Nährstoffbedarf hat, kannst du hier gezielt mit Düngestäbchen arbeiten. Als gut geeignete Pflanzpartner für Geranien gelten folgende Pflanzen im Garten:
Diese Sorten behindern die Geranien nicht bei ihrem Wachstum.
Wie vorweg bereits erwähnt, gibt es stehende und auch hängende Geranien. Doch das ist längst nicht alles. Folgende Geraniensorten sind ebenfalls erhältlich:
Vielleicht wunderst du dich, warum die Geranien bei deinen Nachbarn üppiger als deine eigenen sind? Dies mag vielleicht am Düngen liegen. Pelargonien sollten regelmässig mit speziellem Dünger für Geranien versorgt werden. Es genügt, diesen Flüssigdünger etwa alle zwei bis drei Wochen in das Giesswasser zu geben. Das Düngen versorgt die Pflanzen mit allen erforderlichen Nährstoffen und kann ihr Wachstum sichtbar beschleunigen. Vor allem in der Wachstumsphase benötigen die Geranien viel Dünger.
Beliebt ist die Geranie vor allem deshalb, weil sie zwischen Mai und Oktober durchgehend blüht. Damit sich diese Blütenpracht erhält, musst du aber etwas Pflegeaufwand betreiben. Regelmässig ist ein Ausputzen erforderlich: Damit ist nichts anderes gemeint, als die Geranien von ihren verwelkten Blüten zu befreien. Vielleicht ist es dir auch schon einmal passiert, dass die Pflanze zwar ausreichend Knospen hat, diese aber nicht aufgehen wollen? Dann kann es sein, dass die Geranie ein zu dichtes Blattwachstum hat. Wenn du sie dann auslichtest, dürfte der Lichtmangel für die Knospen schnell behoben sein. Ausserdem solltest du unbedingt auf einen sonnigen Standort achten: Je mehr Sonne deine Pflanze erhält, desto mehr Blüten wird sie ausbilden.
Spätestens wenn sich der erste Frost ankündigt, solltest du die Geranien vom Garten oder Balkon ins Haus holen. Der Keller eignet sich für die Überwinterung gut. Grundsätzlich kannst du aber auch jeden anderen kühlen und hellen Platz wählen. Temperaturen zwischen fünf und zehn Grad Celsius bieten beste Bedingungen für die Geranien im Winter. Bevor du die Pflanzen für den Winter einlagerst, solltest du sie gründlich von Blüten, Blättern und Knospen befreien und zurückschneiden. Die Triebe sollten noch etwa acht Zentimeter über der Erde stehen bleiben. Natürlich darf die Pflanze auch im Winter nicht austrocknen; ein zu starkes Giessen ist aber nicht nötig. Nach den Eisheiligen im Mai kannst du die Pflanzen dann wieder ins Freie bringen.
Osterglocken, wie die gelben Trompetennarzissen auch genannt werden, sind die perfekten Frühlingsboten. Als Schnittblumen in einer Vase oder angepflanzt in einem Glas, bringen sie den Frühling mit ihren leuchtenden Farben und ihrem typischen Duft ins Haus. Obwohl Narzissen mehrjährige Pflanzen sind, blühen sie oft nur einmal. Beachtest du aber einige Punkte, kannst du die giftigen Schönheiten über viele Jahre hinweg in deinem Blumengarten bewundern.
Gärtnern macht bekanntlich glücklich und die Arbeit im Freien ist darüber hinaus auch noch gesund! Egal, ob mit Garten oder ohne, egal ob Anfänger oder Profi – dank der breiten Auswahl an Pflanzgefässen ist heutzutage im Bereich der Pflanzenkultivierung alles möglich! Für drinnen und draussen, für Klein- und Grosspflanzen – wir zeigen dir, wie und wofür du Pflanzkübel einsetzt und beantworten dir sieben spannende Fragen rund um das Thema!
Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist ein immergrüner, winterharter Zierstrauch. Im Garten findet er sich häufig als Hecke, da er aufgrund der dichten Blätter und seines schnellen Wuchses einen guten Sichtschutz bietet. Allerdings gelten alle Pflanzenteile, aber vor allem die Früchte, als giftig. Ursprünglich stammt die Pflanze aus Kleinasien, doch mittlerweile existieren verschiedene Züchtungen auf der ganzen Welt. Aufgrund der guten Anpassungseigenschaften gehört der Kirschlorbeer zu den Neophyten und hat sich in vielen Gebieten etabliert. Welche Sorten für dich infrage kommen und wie der Kirschlorbeer gepflanzt und gepflegt wird, erfährst du in der folgenden Anleitung.
Der Rittersporn, botanisch Delphinium genannt, ist eine beeindruckend schöne, aber auch giftige Gartenpflanze. Ihre hohen, traubenartigen, meist blauen Blüten fallen im Garten sofort auf und begeistern viele Gartenfreunde. Es gibt zahlreiche Arten, darunter ein- und mehrjährige. Wir geben dir die wichtigsten Tipps für das Anpflanzen, Schneiden und die Pflege des Rittersporns.
Wer einen Obstbaum im Garten hat, möchte gerne möglichst grosse, gesunde, wohlschmeckende Früchte ernten. Damit der Baum diese auch liefert, musst du ihn regelmässig beschneiden. Denn nur mit Hilfe von Säge und Astschere bleibt die Krone in einer Form, in der alle Früchte genug Licht und Nährstoffe erhalten. Obstbaumschnitt ist eine Kunst: Schneidest du zu viel, treibt er wie wild wieder aus. Schneidest du zu wenig, bringt der Schritt nicht die gewünschte Wirkung. Und sägst du am falschen Ast, ist der Baum verunstaltet. Diese Grundlagen zum Obstbaumschnitt helfen dir weiter!
Engerlinge werden die Larven verschiedener Blatthornkäfer (Scarabaeoidea) genannt. Wenn du im Garten dicke Engerlinge entdeckst, ist es wichtig, dass du die Käferart identifizierst: Nicht alle Engerlinge sind schädlich. Die Larven von Laubblattkäfern, Mai- und Junikäfern fressen mit Vorliebe die Wurzeln der Gartenpflanzen und richten grossen Schaden an. Die Larven von Rosen- und Nashornkäfern dagegen sind unschädlich und stehen wie die ausgewachsenen Käfer unter Naturschutz. Der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln ist ohnehin nicht immer erforderlich. Viele Produkte sind giftig und verursachen weitere Schäden. Wir stellen dir wirksame biologische Methoden zur Bekämpfung der Engerlinge vor und geben dir Tipps zur Vorbeugung.